Landkreis Holzminden (red). Das Bürgerbegehren zur Verhinderung der Zusammenführung der Oberschulen Bodenwerder und Stadtoldendorf hat die erforderliche Anzahl an Unterschriften erreicht. Nach Prüfung durch den Bereich Wahlen des Landkreises sowie die Einwohnermeldeämter der kreisangehörigen Gemeinden wurden mehr als die notwendigen 5.753 Unterschriften festgestellt. Der Kreisausschuss beschloss daraufhin die Zulässigkeit des Begehrens und setzte den Bürgerentscheid auf den 12. April fest.
Von den am 18. Dezember 2025 durch die Bürgerinitiative übergebenen 7.123 Unterschriften wurden nach Prüfung 6.100 als gültig anerkannt. Das entspricht 85,64 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sie waren leserlich und stammten von wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises.
Abstimmung über eigenständige Schulstandorte
Die Fragestellung des Bürgerbegehrens lautet: „Sind Sie dafür, dass die Oberschulen in Bodenwerder und Stadtoldendorf als eigenständige Schulen dauerhaft, einzeln und mit den notwendigsten Sanierungen der bestehenden Objekte erhalten bleiben?“
Beim Bürgerentscheid am 12. April sind alle wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises stimmberechtigt. Die entsprechenden Wahlunterlagen werden von den Samtgemeinden etwa vier Wochen vor dem Abstimmungstermin versandt.
Damit der Bürgerentscheid im Sinne der Bürgerinitiative erfolgreich ist, müssten 11.507 Stimmen die Frage bejahen und zugleich die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreichen.
Das Verfahren zur Prüfung eines zweiten Bürgerbegehrens mit der Frage, ob in Eschershausen eine neue Schule gebaut werden soll, dauert derzeit noch an und soll zeitnah abgeschlossen werden.