Stadtoldendorf (red). „Hier ist akuter Handlungsbedarf, die Ausfahrt aus dem Feuerwehrgelände muss sicherer werden“, waren sich die Verantwortlichen der Stadtoldendorfer Feuerwehr und die Besucher von der FDP einig. Die beengte Situation wurde den Gästen durch ein eigens von Dascho Wehner in den Ausfahrtbereich rangiertes Fahrzeug demonstriert. Eine Ampelanlage sei aber nicht notwendig und könne eher zu Problemen führen, wenn ankommende Feuerwehrkameraden im Einsatzfall selbst durch eine rote Ampel aufgehalten würden. Mit Hilfe von Lichtsignalanlagen könne hier aber kurzfristig eine bessere Sicherheitssituation geschaffen werden.
Steigende Anforderungen
Ortsbrandmeister Sascha Hartmann und sein Stellvertreter Michael Mundhenke begrüßten die Gäste in den Räumen der Feuerwehr in der Neuen Straße. Die hier präsentierten Bilanzen zeigten die zunehmenden Anforderungen an die Feuerwehren. Nicht nur bei der Brandbekämpfung und bei Verkehrsunfällen ist die Feuerwehr im Einsatz. Stark steigende Einsatzzeiten sind in vielen Bereichen der Hilfeleistung im alltäglichen Leben der Menschen zu verzeichnen. Dass all diese Leistungen ehrenamtlich erbracht werden, sei gar nicht hoch genug zu schätzen, stellte Wulf Kasperzik für die Liberalen fest.
Um diesen Dienst für die Allgemeinheit auch zukünftig leisten zu können, sei eine moderne, zeitgemäße Ausstattung Grundvoraussetzung. Und auch die bauliche Situation sei beengt und entspreche nicht mehr heutigen Anforderungen, machte Ortsbrandmeister Sascha Hartmann deutlich. „Wir müssen unsere Einsatzfahrzeuge hintereinander parken und oft steht dann im Einsatzfall das benötigte Fahrzeug hinten und ist blockiert“, ergänzte Michael Mundhenke.
Neubau bleibt Thema
Nachdem mehrere Standorte für einen Neubau mit ihrem Für und Wider bewertet worden seien, überzeuge der aktuelle Standort nach wie vor durch seine zentrale Lage, erklärten die Feuerwehrleute. Allerdings seien auch an diesem Standort umfassende Erneuerungen und Neubauten notwendig, darin bestand Einigkeit. „Wir müssen endlich zu realistischen Lösungen kommen, die den Anforderungen der Feuerwehr genügen, die aber auch finanziell leistbar sind. Diskutiert haben wir wirklich schon lange genug“, stellte Janis Grupe als Mitglied des Feuerschutzausschusses fest.
Foto: FDP