Ottenstein (red). Nach einem Presseartikel über den Besuch des ehemaligen Grünen Ministers Herrn Meyer und weiterer Politiker der Grünen, zu dem von der Bürgerinitiative „freies Atmen“ beanstandeten geplanten Bau eines Güllebehälters im Bereich der Glesser-Straße in Ottenstein fühlt sich eine kleine Gruppe von Ottensteiner Landwirten um den Gemeindedirektor Manfred Weiner pauschal und zu Unrecht angegriffen und hat dies in mehreren Presseartikel kund getan. Die v. g. Bürgerinitiative betont an dieser Stelle, dass mit der in die Kritik geratenen Unterschriftenaktion auf keinen Fall um eine pauschale Diffamierung der heimischen Landwirtschaft geht. Ebensowenig wie in der kürzlich durch andere Initiatoren -nicht beanstandete - durchgeführte Unterschriftenaktion gegen einen Güllebhälter am südöstlichen Ortsrand. Neben der Kritik an dem Gülletourismus geht es konkret um den geplanten Standort eines Güllebehälters in der Hauptwindrichtung zur Ortslage, der den Ring der bereits vorhandenen Behälter rund um den Ort schließen würde. Es geht ausdrücklich nicht um die Diffamierung einzelner Landwirte oder gar eine pauschale Verurteilung. 

Zu dem Thema hat es seitens der BI Gespräche mit mehreren Institutionen gegeben, u. a. direkte Gespräche auf deren Initiative mit den antragstellenden Landwirten - welche nach Auskunft der BI in einer sachlichen Atmosphäre stattfanden. Die BI hat bereits am 02.08.2021 eine Unterschriftenliste mit insgesamt 137 Unterschriften bei der Gemeinde Ottenstein eingereicht, ähnlich lautende Schreiben wurden auch an die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und den Landkreis Holzminden versendet. Die Samtgemeinde und der Landkreis haben sich in dieser Sache bereits zurückgemeldet, seitens der Gemeinde Ottenstein, steht eine Rückmeldung und auch ein Gesprächsangebot derzeit noch aus.

Foto: Sünnemann