Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Montag, 20. April 2026 Mediadaten Fankurve
Anzeige
Anzeige

Hildesheim (red). Handwerkskammerpräsident Delfino Roman hat sich kritisch zur geplanten Entlastungsprämie der Bundesregierung geäußert und stattdessen strukturelle Entlastungen für das Handwerk gefordert.

Kritik an geplanter Entlastungsprämie

Roman erklärte, die vorgesehene Prämie in Höhe von 1.000 Euro sei aus Sicht des Handwerks „kein Entlastungssignal, sondern ein Schlag ins Gesicht“. Was als freiwillige Zahlung gedacht sei, erzeuge in den Betrieben einen erheblichen Erwartungsdruck. „Die Bundesregierung verteilt Entlastungs-Geschenke, aber zahlen sollen andere: die Betriebe“, so Roman.

Zugleich entstehe eine klare Erwartungshaltung bei den Beschäftigten. Wer als Betriebsinhaberin oder Betriebsinhaber die Prämie nicht zahlen könne, gerate schnell in eine schwierige Position gegenüber der Belegschaft. „Damit verschiebt die Politik die Verantwortung für den sozialen Frieden direkt in die Werkstätten und auf die Baustellen“, erklärte Roman.

Wirtschaftlicher Druck auf Betriebe

Viele Handwerksbetriebe stünden derzeit wirtschaftlich unter Druck. Sinkende Aufträge, steigende Kosten und eine wachsende Abgabenlast belasteten die Unternehmen spürbar. Das „Krisen-Immunsystem des Mittelstands“ sei vielerorts erschöpft, so der Handwerkskammerpräsident.

Forderung nach strukturellen Lösungen

Aus Sicht des Handwerks seien keine kurzfristigen Einmalmaßnahmen erforderlich, sondern nachhaltige strukturelle Entlastungen. Dazu gehöre insbesondere eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten. Nur so könnten die Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und weiterhin ihre Rolle bei Beschäftigung, Ausbildung und Versorgung vor Ort erfüllen.

Abschließend forderte Roman die Bundesregierung auf, die Situation in den Betrieben stärker zu berücksichtigen und „endlich wirkliche Entlastungen auf den Weg zu bringen“, anstatt sich für vermeintliche Entlastungspolitik zu feiern.

Foto: HWK Hildesheim

Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif#joomlaImage://local-images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif?width=295&height=255