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Freitag, 06. Februar 2026 Mediadaten Fankurve
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Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an der Vollversammlung des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Kreishaus Holzminden teil.

Landkreis Holzminden (red). Wie kann psychisch erkrankten Menschen im Landkreis Holzminden geholfen werden, welche Angebote müssen weiter ausgebaut werden und wie ist der aktuelle Stand der Versorgung? Mit diesen Fragen befasste sich Ende Januar eine Vollversammlung des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Kreishaus Holzminden. Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein Bericht der Gesundheitsregion Südniedersachsen/Bündnis gegen Depression Niedersachsen sowie die Vorstellung der Entwicklung und Situation der psychischen Gesundheit im Landkreis Holzminden, zusammengefasst im Sozialpsychiatrischen Plan.

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem sozialpsychiatrischen Verbund waren der Einladung des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises Holzminden gefolgt. Vertreten waren Fachkräfte aus Kliniken, Arztpraxen, ambulanter und stationärer Pflege, Wohnheimen sowie weiteren Berufsfeldern. Im Mittelpunkt stand der Austausch über die aktuelle Situation psychischer Gesundheit, Erkrankungen und bestehende Behandlungsangebote innerhalb des Landkreises.

Zahlen, Trends und neue Projekte

In der Begrüßung wurde betont, dass sich die Gesundheitsversorgung im Wandel befinde und dies auch die Versorgung psychisch erkrankter Menschen betreffe. Daher sei es notwendig, Entwicklungen anhand von Zahlen zu analysieren und daraus Projekte zur Aufklärung sowie Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Gerade in ländlichen Regionen wie dem Landkreis Holzminden komme der Zusammenarbeit und dem Austausch zwischen den Akteurinnen und Akteuren eine besondere Bedeutung zu.

Die Entwicklung der Jahre 2020 bis 2024 stellte der Sozialpsychiatrische Dienst im Rahmen des Sozialpsychiatrischen Plans vor. Die Zahlen der Kriseneinsätze zeigten im Jahr 2021 mit 129 Einsätzen einen Höchststand, während in den Folgejahren ein Rückgang zu verzeichnen sei. Dies könne auf die besondere Belastungssituation während der Corona-Pandemie mit sozialer Isolation und eingeschränkter ambulanter Versorgung zurückgeführt werden.

Demgegenüber stiegen die Fallzahlen der Eingliederungshilfe des Landkreises Holzminden kontinuierlich an. Dies deute auf einen wachsenden Bedarf an Unterstützungsleistungen im häuslichen Umfeld hin. Auch bei Erstkontakten und Hausbesuchen des Sozialpsychiatrischen Dienstes sei zum Ende des betrachteten Zeitraums eine Zunahme zu beobachten, zurückzuführen auf eine steigende Nachfrage infolge psychischer Belastungen.

Neben der statistischen Auswertung wurden laufende und neue Projekte vorgestellt. Die Wanderbank zur Aufklärung über Depressionen soll weiterhin eingesetzt werden. Zudem wurde die Digitale Versorgungskarte präsentiert, die aus einer Arbeitsgemeinschaft zum Sozialpsychiatrischen Plan hervorgegangen ist. Auf dieser Karte sind Informationen zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung im Landkreis Holzminden gebündelt und für Betroffene sowie Interessierte schnell abrufbar. Die Daten werden fortlaufend aktualisiert, ergänzend stehen weiterhin gedruckte Informationen beim Sozialpsychiatrischen Dienst zur Verfügung.

Ein weiterer Beitrag befasste sich mit aktuellen Fördermöglichkeiten für Projekte. Seit 2022 gehört der Landkreis Holzminden der Gesundheitsregion Südniedersachsen/Bündnis gegen Depression Südniedersachsen an. Als aktueller Förderschwerpunkt wurden soziale Medien mit ihren Chancen und Risiken benannt.

Der Sozialpsychiatrische Plan in aktueller Fassung ist auf der Internetseite des Landkreises Holzminden unter https://www.landkreis-holzminden.de im Bereich „Gesundheitsamt > Sozialpsychiatrischer Verbund“ abrufbar. Die Digitale Versorgungskarte ist unter https://landkreis-holzminden.de/Sozialpsychiatrische_Angebote verfügbar.

Foto: Landkreis Holzminden

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