Mittwoch, 03.06.2020
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Dienstag, 24. März 2020 10:24 Uhr

Landkreis Holzminden: Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN): „Gefahren wird solange es geht!“ Landkreis Holzminden: Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN): „Gefahren wird solange es geht

Holzminden (red). Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) teilt mit, dass die Linienbusse in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden so lange es geht fahren. „Der derzeit gültige Ferienfahrplan war eine Sofort-Maßnahme, damit wir insbesondere die für den Berufsverkehr wichtigen Fahrten überhaupt anbieten können.“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer.

Der ZVSN bittet um Verständnis dafür, dass jetzt auf einzelnen Linien und insbesondere in den späten Abendstunden ein reduziertes Angebot besteht. „Neben der ÖPNV-Grundversorgung geht es uns um den Gesundheitsschutz unseres Fahrpersonals. Sollte bei einem Verkehrsunternehmen das Corona-Virus zu Ausfällen führen, so könnten wir derzeit noch auf ein gewisses Reverse-Potential an Fahrerinnen und Fahrern zurückgreifen, um überhaupt noch einen Betrieb anbieten zu können“. Die drei ZVSN-Landkreise Göttingen, Northeim und Holzminden rufen alle Menschen weiterhin dazu auf: „Bleiben Sie zu Hause, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen! Jede unnötige Fahrt erhöht das Risiko einer schnelleren Ausbreitung. Gefahren werden soll nur, wenn es wirklich nötig ist.“

Der ZVSN und die Landkreise bedanken sich bei allen Fahrgästen für das Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen! Ausdrücklicher Dank gilt vor allem auch dem Fahrpersonal und allen Beteiligten bei den Verkehrsunternehmen zur Aufrechterhaltung des Linienbusverkehrs in unserer Region.

Die für den Schienenpersonennahverkehr zuständige Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) mbH hat bereits den Zugverkehr außerhalb der Berufspendelzeiten zurückgefahren. Auch der ZVSN prüft in Abstimmung mit den Busunternehmen laufend, welches Angebot weiterhin aufrechterhalten werden kann und muss; ggf. können weitere Einschränkungen nötig werden.

Foto: Gerd Altmann/Pixabay

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