Landkreis Holzminden (red). Die Christdemokraten im Landkreis Holzminden haben in Stadtoldendorf in der Gaststätte „Strauch's“ 42 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert. „In diesen herausfordernden Zeiten brauchen wir hochmotivierte Kräfte, die ein Ziel verfolgen: Diese Region zukunftsfähig aufzustellen“, so Landratskandidat Uwe Lange bei seiner Begrüßungsrede. Der CDU sei es gelungen, ein Team aus jungen und erfahrenen Kräften sowie Frauen und Männern aus verschiedenen Berufsfeldern zusammenzustellen. Das sei ein Signal des Aufbruchs. Dieses ehrenamtliche politische Engagement sei wichtiger denn je.
Kandidaturen in drei Wahlbereichen
Nach Angaben der CDU seien unter der Leitung von Thomas Junker die Kandidaturen in den drei Wahlbereichen in großer Harmonie bestimmt worden. Im Wahlbereich Bodenwerder-Polle/Bevern kandidieren: Sören Warnecke, Gero Wessel, Birgit Oerke, Axel Munzel, Reinhard Böker, Oliver Blume, Martina Sudhof-Werner, Markus Renner, Michael Zieseniß, Oliver Böhle, Markus Teßmer, Harri Borgardt und Dirk Schröter.
Für Eschershausen-Stadtoldendorf/Delligsen gehen Helmut Affelt, Heike Suijlen, Eileen Stiehler, Axel Hundertmark, Constantin Stache, Tobias Teßmer, Anna-Katharina Fischer, Stefan Wiegand, Artur Retzlaff, Lutz Tekluck und Sabine Pöhl ins Rennen.
Im Wahlbereich Holzminden-Boffzen kandidieren: Uwe Schünemann, Sabine Echzell, Christopher Knop, Peter Matyssek, Ruth Kossmann, Dennis Winter, Maria-Theresa Boin, Bernd Kaussow, Gabi Schaper, Dr. Thomas Hagemann, Sven Möller, Petra Wehenkel, Carsten Macke, Karl Krahn, Elke Schneider, Dr. Jutta Klüber-Süßle und Matthias Taenzer.
Politische Ziele und Positionen
Für Uwe Lange sind optimale Bildungschancen, eine flächendeckende medizinische Versorgung, eine bessere Verkehrsanbindung und die Sicherung von Arbeitsplätzen die drängendsten Aufgaben der Kreispolitik. „Ich habe großes Verständnis für den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger aus Bodenwerder und Stadtoldendorf für den Erhalt der Oberschulen vor Ort“, betonte der CDU-Landratskandidat bei der Vorstellung seiner Ziele. Nachdem allerdings jetzt die endgültige Entscheidung für eine neue Schulstruktur gefallen ist, müsse man den Blick nach vorn richten. Als bisheriger neutraler Beobachter könne er am besten die unterschiedlichen Interessen zusammenführen.
Entscheidend seien eine hohe Bildungsqualität und die optimale Erreichbarkeit der Schule am Vogler durch einen verbesserten Schülerverkehr. Dies sei eine seiner ersten Aufgaben nach seiner Wahl. „Als Landrat werde ich um jeden Lehrer und jede Lehrerin in Hannover für den Landkreis kämpfen“, verspricht Uwe Lange. Die aktuelle Unterrichtsversorgung sei inakzeptabel. Die Schulen können vom Schulträger einen optimalen Service erwarten. Das gelte insbesondere auch für den IT-Service.
Verwaltung und Digitalisierung
Die Verwaltung sei Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft. Hier könne durch digitalisierte Abläufe viel verbessert werden, so Lange. Einige Schritte in diese Richtung seien bereits gemacht worden. Allerdings müsse das Tempo erheblich gesteigert werden. „Hier werde ich meine Erfahrung bei der Steuerung digitaler Prozesse bei der Zentralen Polizeidirektion einbringen“, so Uwe Lange. Dabei sei es wichtig, die Mitarbeitenden auf diesem Weg mitzunehmen.
Versorgung, Infrastruktur und Perspektiven
Die medizinische Versorgung müsse flächendeckend auf einem hohen Niveau gesichert werden. Es sei Chefsache, sich um die Besetzung freiwerdender Arztstellen zu kümmern. Aus eigener Erfahrung kenne er die schwierige Verkehrsanbindung des Landkreises. Die knappen Planungskapazitäten der Bauverwaltungen müssten anders priorisiert werden. „Jetzt sind wir dran“, fordert der CDU-Politiker. Man müsse selbstbewusst in Hannover und Berlin für die Interessen der Region eintreten.
Dieser landschaftlich herausragende Landkreis müsse sich insgesamt besser vermarkten. Das Arbeitsangebot der Industrie, des Mittelstandes und des Handwerks sei beeindruckend. Dies gelte es, den jungen Menschen noch besser zu vermitteln. Eine offensive Vermarktungsstrategie sei überfällig. „Hierfür möchte ich die Städte und Gemeinden sowie unsere Wirtschaft gewinnen“, so Uwe Lange abschließend in einem Pressestatement.
Foto: CDU-Kreisverband Holzminden