Bielefeld (red). Der Silvesterabend ist in Bielefeld von zwei tragischen Unglücken überschattet worden. An unterschiedlichen Orten der Stadt kamen zwei jeweils 18 Jahre alte Männer ums Leben, nachdem sie selbstgebaute Pyrotechnik unsachgemäß zur Umsetzung gebracht hatten.
Zwei Unglücke an verschiedenen Orten
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden ereigneten sich die tödlichen Unfälle unabhängig voneinander. In beiden Fällen brachten die jungen Männer selbst hergestellte pyrotechnische Gegenstände unkontrolliert zur Explosion. Dabei erlitten sie schwerste Gesichtsverletzungen, an denen sie noch am Unfallort verstarben.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen liegen in beiden Fällen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Unfälle auf den unsachgemäßen Umgang mit der selbstgebauten Pyrotechnik zurückzuführen sind.
Ermittlungen eingeleitet
In beiden Fällen wurden Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die genauen Umstände der Unglücke abschließend zu klären. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die erheblichen Gefahren hin, die von selbstgebauter oder unsachgemäß verwendeter Pyrotechnik ausgehen können.
Die tragischen Ereignisse haben in Bielefeld Betroffenheit ausgelöst und werfen erneut Fragen zur Sicherheit im Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.