Mittwoch, 20. Mai 2026 Mediadaten Fankurve
Anzeige
Anzeige

Bad Pyrmont (red). Seit April 2025 befindet sich die kommunale Wärmeplanung der Stadt Bad Pyrmont in der Erarbeitung. Gemeinsam mit dem beauftragten Konsortium aus der enercity AG und der IP Syscon GmbH, den Stadtwerken Bad Pyrmont, einer Lenkungsgruppe sowie der Stadtverwaltung konnte die Planung zu örtlich passenden Möglichkeiten einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040 nun abgeschlossen werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten im Rahmen der Beteiligung die Möglichkeit, sich über den Wärmeplan zu informieren und Rückmeldungen zu geben.

Wärmeplan ab Ende Mai online einsehbar

Der kommunale Wärmeplan wird als digitaler Zwilling mit Erläuterungsbericht vom 26. Mai bis zum 12. Juni auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.

Alternativ ist die Einsichtnahme in die gedruckte Fassung im Rathaus nach Terminvereinbarung mit Frau Mikus möglich. Termine können telefonisch unter 949-266 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. vereinbart werden.

Die öffentliche Vorstellung des Wärmeplans erfolgt am 22. Juni ab 17 Uhr im Rathaus im Rahmen der zweiten Bürgerbeteiligung.

Stadtgebiet in Versorgungsgebiete eingeteilt

Der kommunale Wärmeplan teilt das Stadtgebiet in Prüfgebiete zur zentralen Versorgung sowie in dezentrale Wärmeversorgungsgebiete ein. In den zentralen Versorgungsgebieten seien genügend Wärmebedarfe vorhanden, um Gebäude perspektivisch über ein Wärmenetz versorgen zu können. In den dezentralen Versorgungsgebieten werde es im Allgemeinen bei der Einzelgebäudeheizung bleiben.

Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass die Einteilung keine Aussage darüber trifft, dass in den kommenden Jahren tatsächlich ein Wärmenetz gebaut wird. Zudem bestehe durch den Wärmeplan keine Verpflichtung zum Anschluss an ein Wärmenetz.

Wärmenetze oft wirtschaftlich nicht sinnvoll

Die Karte stelle vielmehr eine städtische Gesamtstrategie dar, in welchen Bereichen Wärmenetze gegenüber der Einzelgebäudeversorgung wirtschaftlich sinnvoll sein könnten und in welchen Gebieten nicht.

Für rund 90 Prozent der Gebäude in Bad Pyrmont sei die Versorgung über ein Wärmenetz dabei die unwirtschaftlichere Option.

Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif#joomlaImage://local-images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif?width=295&height=255