Mittwoch, 18. März 2026 Mediadaten Fankurve
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Joscha Bergmann (Zukunftsregion Weserbergland+), Landrat Detlev Kohlmeier (Landkreis Nienburg/Weser), Landrat Michael Schünemann (Landkreis Holzminden) und Landrat Dirk Adomat (Landkreis Hameln-Pyrmont).

Hameln (red). Die Steuerungsgruppe der Regionalen Entwicklungskooperation (REK) hat in ihrer ersten Sitzung des Jahres am 5. März im Weserschlößchen in Nienburg/Weser mehrere neue Projekte für die Zukunftsregion Weserbergland+ als förderwürdig eingestuft. Damit sollen in den Landkreisen Holzminden, Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Nienburg/Weser gezielte Impulse für Innovation, Wissenstransfer und nachhaltige Entwicklung gesetzt werden.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Beratung über neue Vorhaben. Positiv bewertet wurden unter anderem das Projekt „zedita.zukunftsforum 2.0“, der „KI-Kompass Weserbergland“ sowie das „Umsetzungsnetzwerk Wärmewende“.

Fokus auf Innovation und Wissenstransfer

Mit dem Projekt „zedita.zukunftsforum 2.0“ soll eine dauerhafte Plattform für Dialog und praxisorientierte Innovation entstehen. Ziel ist es, verschiedene gesellschaftliche Gruppen stärker zu vernetzen und Zukunftsthemen gemeinsam voranzubringen. Aufbauend auf dem bisherigen Projekt sollen bestehende thematische Communities weiterentwickelt und durch das Querschnittsthema Künstliche Intelligenz verbunden werden. Geplant sind unter anderem MeetUps, Vorträge und Podcasts.

Der „KI-Kompass Weserbergland“ richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, Handwerks- und landwirtschaftliche Betriebe sowie Vereine. Er soll als niedrigschwelliger Zugang zur Künstlichen Intelligenz dienen und praktische Unterstützung bei ersten Anwendungsschritten bieten. Vorgesehen sind unter anderem ein KI-Bereitschafts-Check, Lernangebote sowie praxisnahe Workshops. Beide Projekte werden von der Hochschule Weserbergland getragen. Der Kreisausschuss des Landkreises Hameln-Pyrmont hat der Kofinanzierung bereits zugestimmt.

Wärmewende als weiterer Schwerpunkt

Ein weiteres Vorhaben ist das „Umsetzungsnetzwerk Wärmewende“, das von der Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbH getragen wird. Ziel ist es, Kommunen und private Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung zu unterstützen. Geplant sind unter anderem der Aufbau eines regionalen Wärmenetzwerks sowie Informations- und Aktivierungskampagnen, um die Akzeptanz für erneuerbare Wärmeversorgung zu stärken.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Vorhaben grünes Licht bekommen haben“, erklärte Julia Kowitzke, Leiterin des Regionalmanagements der Zukunftsregion Weserbergland+. „Mit den neuen Projekten setzt die Zukunftsregion Weserbergland+ ihren Weg fort, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln und gemeinsam mit starken Partnern umzusetzen.“

Neben den neuen Projekten tauschte sich die Steuerungsgruppe auch über den aktuellen Stand laufender Maßnahmen aus. Die Zukunftsregion Weserbergland+ wird seit 2022 im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ durch Mittel der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen unterstützt. Ziel ist es, die Innovationsfähigkeit der Region zu stärken und den Weg zu einer CO₂-armen Gesellschaft voranzubringen.

Foto: Landkreis Hameln-Pyrmont

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