Hessisch Oldendorf (red). Mit großer Energie und spürbarer Aufbruchsstimmung ist am 11. Februar 2026 die Planungsgruppe für die neue Integrierte Gesamtschule Hessisch Oldendorf zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Damit beginnt offiziell der Aufbau einer Schule, die bereits zum Schuljahr 2026/2027 an den Start gehen soll.
In der Planungsgruppe arbeiten Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Bereiche eng zusammen. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie Grundschulleitungen aus Hessisch Oldendorf entwickeln gemeinsam mit dem Land Niedersachsen, der Stadt Hessisch Oldendorf und dem Landkreis Hameln-Pyrmont als Schulträger die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung der neuen IGS.
„Mit der Umwandlung in eine IGS eint uns das gemeinsame Ziel, eine Schule zu gestalten, die Kinder stärkt und ihnen alle Wege offenhält“, sagt Hameln-Pyrmonts Erster Kreisrat Dr. Georg Robra.
Breites pädagogisches Know-how
Besonders wertvoll ist die Zusammensetzung des Lehrkräfteteams in der Planungsgruppe. Fünf Lehrkräfte stammen aus der bestehenden Oberschule Hessisch Oldendorf. Weitere Beteiligte bringen Erfahrungen aus umliegenden Integrierten Gesamtschulen sowie aus einer Realschule ein. So soll Bewährtes erhalten bleiben und zugleich Raum für neue, zeitgemäße und zielführende Ansätze entstehen.
Die Leitung der Planungsgruppe übernimmt Alexander Sieker von der Elisabeth-Belling-Gesamtschule in Hameln. Stellvertretende Leiterin ist Stefanie Vogt, didaktische Leiterin der Oberschule Hessisch Oldendorf.
In der ersten Sitzung standen neben organisatorischen Fragen vor allem die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden Monate im Mittelpunkt. Weitere Treffen sind in engem, regelmäßigen Rhythmus geplant.
Übergang von der Grundschule im Fokus
Ein zentrales Anliegen der kommenden Wochen ist die Entwicklung pädagogischer Leitlinien. Ziel ist es, den Übergang von den Grundschulen möglichst vertraut und erfolgreich zu gestalten. Die neue IGS soll dort anknüpfen, wo die Grundschulkinder stehen, und ihnen einen sicheren sowie motivierenden Start in die weiterführende Schule ermöglichen.
Noch vor den Osterferien ist ein erster Informationsabend für Eltern und Interessierte vorgesehen. Dort sollen Familien erfahren, wie die neue IGS arbeiten wird, welche Chancen sie bietet und wie der weitere Weg bis zum Schulstart aussieht. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Mit der Aufnahme der Planungsarbeit ist der Grundstein für eine Schule gelegt, die von Beginn an gemeinschaftlich entwickelt wird und sich eng an den Bedürfnissen der Kinder und Familien vor Ort orientiert.
Foto: Landkreis Hameln-Pyrmont