Landkreis Holzminden (red). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Holzminden hat vom 9. bis 13. März eine Verkehrssicherheitswoche stattgefunden. Ziel der Aktionswoche war es, die Hauptunfallursachen im Straßenverkehr stärker in den Fokus zu nehmen und Verkehrsteilnehmende für mehr gegenseitige Rücksichtnahme zu sensibilisieren.
Teil der Maßnahmen war auch eine länderübergreifende Kontrollaktion am 11. März im Rahmen der RoadPol-Operation „Seatbelt“, bei der insbesondere die Nutzung von Rückhaltesystemen überprüft wurde. Im Einsatz waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus dem Landkreis Holzminden sowie Kräfte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden.
Kontrollen mit mehreren Verstößen
Bei mobilen und stationären Verkehrskontrollen legten die Einsatzkräfte ihren Schwerpunkt auf überhöhte Geschwindigkeit, die Nutzung von Rückhaltesystemen, Ablenkung durch mobile Endgeräte sowie Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten.
Im Verlauf der Woche stellten die Beamtinnen und Beamten unter anderem 36 Geschwindigkeitsverstöße fest. Hinzu kamen 14 Verstöße wegen der Nutzung mobiler Endgeräte während der Fahrt, zehn Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie vier Verstöße wegen nicht angelegter Sicherheitsgurte.
Außerdem wurden drei Fahrzeugführende festgestellt, die unter dem Einfluss berauschender Mittel am Straßenverkehr teilnahmen. In diesen Fällen ordnete die Polizei jeweils eine Blutentnahme an und untersagte die Weiterfahrt. In zwei Fällen wurde zudem der Führerschein vorläufig entzogen.
Kinder beteiligen sich an Aktion
Neben den Kontrollen führten die Einsatzkräfte auch verstärkte Überwachungen im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten durch, um die Sicherheit von Kindern auf ihrem täglichen Weg zur Schule oder in den Kindergarten zu erhöhen.
Am 10. März beteiligten sich zudem Kinder einer Kindertagesstätte an einer Geschwindigkeitsüberwachung vor einer Grundschule. Ziel der Aktion war es, Verkehrsteilnehmende für positives und negatives Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Gleichzeitig erhielten die Kinder Einblicke in die polizeiliche Arbeit sowie in Einsatzmittel und Funkstreifenwagen.
Während der Verkehrssicherheitswoche nahmen einige Einsatzkräfte außerdem an einer Fortbildung zum Thema „Tuning und Bauartveränderungen an Elektrokleinstfahrzeugen“ teil. Darüber hinaus unterstützten Polizeikräfte am 11. März die Evakuierungsmaßnahmen in Neuhaus.
Nach Angaben des Polizeikommissariats Holzminden sollen auch künftig gezielte Kontrollen und Präventionsmaßnahmen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit im Landkreis weiter zu erhöhen.
Foto: Polizeikommissariat Holzminden