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Dienstag, 20. Januar 2026 Mediadaten Fankurve
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Bodenwerder (red). Am Montagabend, 19. Januar 2026, ist es auf der Bundesstraße 83 zwischen Klein Berkel und Bodenwerder zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer entzog sich einer geplanten Verkehrskontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

Verkehrskontrolle missachtet

Gegen 22 Uhr beabsichtigte die Besatzung eines zivilen Streifenwagens im Bereich der Ampelkreuzung „Fort Luise“, eine schwarze Limousine mit Berliner Kennzeichen zu kontrollieren, die mit zwei Personen besetzt war. Der männliche Fahrzeugführer ignorierte jedoch die Anhalte- und Sondersignale der Polizei und flüchtete auf der B83 in Richtung Bodenwerder.

Extreme Geschwindigkeiten und riskante Fahrweise

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen fuhr der Flüchtende sowohl innerorts als auch außerorts mit deutlich überhöhten Geschwindigkeiten. Teilweise wurden die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten um mehr als das Doppelte überschritten. In der Spitze soll die Geschwindigkeit bei über 200 km/h gelegen haben.

Zudem nutzte der Fahrer mehrfach die Gegenfahrbahn und überholte andere Pkw. Während dieser Überholmanöver mussten mehrere entgegenkommende Verkehrsteilnehmende abbremsen und teilweise an den Fahrbahnrand ausweichen, um Zusammenstöße zu vermeiden.

Sichtkontakt verloren

Im Bereich Bodenwerder verloren die eingesetzten Polizeikräfte aufgrund der hohen Geschwindigkeit den Sichtkontakt zu der flüchtigen Limousine. Eine unmittelbare Fortsetzung der Verfolgung war nicht mehr möglich.

Ermittlungen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens

Die Polizei Hameln hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens infolge der Flucht vor der Polizei aufgenommen. Zudem ergaben erste Ermittlungen, dass die am flüchtigen Pkw angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehören.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizei sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen, zur schwarzen Limousine, zum Fahrzeugführer oder zur Person auf dem Beifahrersitz geben können. Auch Verkehrsteilnehmende, die durch das Fahrverhalten des Flüchtenden gefährdet wurden, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei Hameln unter der Telefonnummer 05151/933-222 entgegen.

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