Fürstenberg (red). Am Freitagabend gegen 20.25 Uhr ist es in der Domäne in Fürstenberg zu einem Schornsteinbrand gekommen. Aus einem Kamin war deutlicher Funkenflug zu beobachten, woraufhin die Ortsfeuerwehren aus Fürstenberg und Boffzen alarmiert wurden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung: Funken traten aus dem Kamin aus und deuteten auf einen Kaminbrand hin. Weiter stellten die Einsatzkräfte eine Verrauchung mehrerer Etagen fest. Die Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits unverletzt verlassen. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandmeister Philipp Pedal gingen die Feuerwehren umsichtig vor. Die Einsatzkräfte überwachten die einzelnen Stockwerke des Gebäudes, um eine mögliche Ausbreitung des Feuers oder eine Rauchentwicklung im Inneren frühzeitig zu erkennen.
Zur weiteren Kontrolle wurde die Drehleiter der Feuerwehr Höxter eingesetzt. Von dort aus überwachte die Feuerwehr den Kaminzug mithilfe einer Wärmebildkamera, um Glutnester oder kritische Temperaturentwicklungen festzustellen. Zusätzlich stand ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 aus Höxter in Bereitstellung, um im Ernstfall schnell eingreifen zu können. Vorsorglich war zudem ein Rettungswagen der Stadt Höxter vor Ort.
Da es sich um einen typischen Schornsteinbrand handelte, ließ die Feuerwehr das Feuer kontrolliert ausbrennen. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger überprüfte im Anschluss den Kamin und nahm die Einsatzstelle fachgerecht ab. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der beteiligten Kräfte konnte größerer Schaden verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die 44 Einsatzkräfte mitsamt sechs Fahrzeugen nach anderthalb Stunden wieder einrücken.
Foto: Feuerwehr