Lüchtringen (red). Ein vermeintlicher Wohnungsbrand hat am Montagabend, 31. März, in Lüchtringen für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Gegen 21:58 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle in Brakel ein: Im Wohngebiet am Allernbusch waren meterhohe Flammen zu sehen, die zunächst auf ein brennendes Gebäude hindeuteten. Doch schnell stellte sich heraus, dass nicht ein Haus, sondern eine Hecke im hinteren Bereich eines Einfamilienhauses in Brand geraten war.
Die Löschgruppe Lüchtringen rückte mit zwei Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Unterstützung kam von der Leitung der Feuerwehr mit einem Kommandowagen sowie vom Rettungsdienst Höxter mit einem Rettungswagen, wie die Feuerwehr auf ihrer Internetseite berichtet. Auch Einsatzkräfte aus Höxter, darunter ein Tanklöschfahrzeug, eine Drehleiter und ein Einsatzleitwagen, waren bereits alarmiert worden, konnten jedoch auf der Anfahrt wieder umkehren, nachdem die tatsächliche Lage geklärt war.
Unter der Leitung von Einsatzleiter Marius Harting erkundeten die Feuerwehrkräfte die Lage vor Ort. Glücklicherweise bestand keine Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Feuers. Unter Atemschutz konnte der Brand mit einem C-Rohr zügig gelöscht werden. Anschließend wurde die Einsatzstelle kontrolliert und an den Eigentümer übergeben.
Zur Ursache des Feuers gibt es bislang keine Erkenntnisse. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz war gegen 22:50 Uhr beendet.
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter und privat