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Wanderwege sind weiterhin gesperrt Donnerstag, 26. April 2018 11:30 Uhr
Wanderwege sind weiterhin gesperrt
Donnerstag, 26. April 2018 11:25 Uhr

Stadtoldendorf (red). Nach dem Motto „5. Sonntag um Fünf“, findet am 29. April 2018 um 17 Uhr der erste Gottesdienst der Reihe „Gottesdienst mal anders“ in der Kirche St. Dionys Stadtoldendorf statt. Zur Einstimmung in den Frühling wird es in diesem Gottesdienst Duft, Poesie und Musik, aber auch biblische Texte, Gebete und Brot und Wein geben. Die typischen Gottesdienstelemente werden besonders gestaltet: überraschende Instrumente, moderne Liturgie und die Sinne anregende Angebote sollen Lust auf den Frühling und auf Gottes Wort machen. Im Anschluss lädt das Gottesdienstteam zu Maibowle und Snacks ein.

Foto: Bode

Donnerstag, 26. April 2018 06:49 Uhr

Beverungen (red). Zu einem Ausflug in „Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung“ mit Jürgen Becker lädt die Kulturgemeinschaft am Freitag, den 27. April 2018 in die Stadthalle nach Beverungen ein. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr.

Das aktuelle Programm des bekannten Kabarettisten trägt den verheißungsvollen Obertitel „Volksbegehren“ und widmet sich dem Mysterium der Fortpflanzung. Jürgen Becker wirft einen Blick durchs Schlüsselloch und beeindruckt dabei mit fundiertem Wissen, das er äußerst amüsant verpackt. So weiß er zu berichten, dass “Mitternachtsspitzen” im gleichnamigen Film mit Doris Day und Rex Harrison Dessous sind. Der Moderator der gleichnamigen Fernsehsendung im WDR wagt einen kabarettistischen Beischlaf mit Eros, einem der wohl mächtigsten aller Götter. Dabei schlägt er den Bogen von Adam und Eva, über die völlig unschlüpfrige Vermehrung der Einzeller, bis in das Hier und Heute. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs Angenehmste gekitzelt fühlen - und natürlich herzhaft lachen.

Karten für den Kabarettabend mit Jürgen Becker sind im Kulturbüro der Stadtverwaltung im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnet am Veranstaltungstag um 19 Uhr. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Simin Kianmehr

Donnerstag, 26. April 2018 06:12 Uhr

Buchhagen (red). Ab kommendem Wochenende schmücken neue Bilder die Wände des KulturMühlen-Cafés in Buchhagen: Fotos von Lonie Wilmsmeyer und Eckhard Koch aus Neuhaus. Die Fotos stellen eine kleine Auswahl des Repertoires der beiden Fotografen dar und zeigen Naturimpressionen, Flora und Fauna aus persönlicher Perspektive, wobei das Licht eine besondere Rolle spielt. Sie sind zum Teil mit Spiegelreflexkamera, zum Teil aber auch mit der Handy-Kamera fotografiert. Die auf Leinwand gezogenen Bilder in Größen zwischen 20 × 30 bis 80 × 120 cm können immer zu den Öffnungszeiten des Cafés - also sonntags von 14 bis 18 Uhr oder auf Wunsch auch während sonstigen Veranstaltungen in der KulturMühle angeschaut werden.

Die Ausstellung ist bis zum Beginn der Sommerferien zu sehen, zwischendurch werden die Fotos ausgetauscht und durch neue Motive ersetzt werden. Ausstellungseröffnung ist am kommenden Sonntag, den 29. April um 15 Uhr (das Café ist ab 14 Uhr geöffnet). Um 15.30 Uhr wird aus diesem Anlass der Chor Incantare für musikalische Untermalung sorgen, bei dem auch die beiden Aussteller als Sänger mit dabei sind.

Mittwoch, 25. April 2018 18:13 Uhr

Holzminden (red). Mitte November 2017 hieß es „ab sofort können Gruppen das Abenteuer im Stollen erleben!“ Mittlerweile sind fünf Monate vergangen und etwa 3000 Menschen haben sich aus den Bergwerksstollen heraus gerätselt. Ein guter Zeitpunkt um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Die Begeisterung für das außergewöhnliche Escape Game ist groß! Die Gäste kommen voller Freude und Adrenalin aus den Stollen, über 60 Bewertungen auf Facebook sind durchweg positiv. Trotzdem gibt es weiterhin freie Termine. „Das Bergwerk ist gut gebucht und erfüllt die Erwartungen, es ist aber noch Luft nach oben,“ beschreibt Geschäftsführer Christoph Brand die Situation. Um die Auslastung innerhalb der Woche zu steigern, hat das Team neue Angebote für Schulklassen und Geburtstage entwickelt. Diese sind auch auf der Internetseite zu finden. 

Das Projekt Bergwerk Holzminden wird durch die „Regionale Entwicklungskooperation Weserbergland plus“ gefördert. Die REK Weserbergland plus hat den Anspruch, die Region langfristig als attraktiven Wirtschaftsraum mit hoher Lebens- und Umweltqualität zu stärken. Bei der Entstehung des Bergwerks war es der Schattenspringer GmbH wichtig, vor allem Unternehmen aus Holzminden und der Region mit einzubinden.

Aktuell ist das Team vor Ort auf der Suche nach weiterer Verstärkung! Alle, die Interesse haben, in Teilzeit beim Bergwerk einzusteigen, sollen sich melden. Mehr Informationen sind im Blog auf der Internetseite zu finden.

Foto: rus

Mittwoch, 25. April 2018 17:11 Uhr

Steinmühle (red). Ab Mitte Mai wird die Bundesstraße 83 bei Steinmühle gesperrt werden und die Sperrung wird über Jahre andauern. Aktuell sind alle Stellen beim Landkreis Holzminden damit beschäftigt die Vorarbeiten für diese dauerhafte Sperrung zu erledigen. Für den öffentlichen Personennahverkehr auf der Linie 520 von Holzminden nach Hameln wird die Route über die Ottensteiner Hochebene mit den neuen Abfahrtzeiten an den Haltestellen festgelegt. Gleiches gilt für die besonders eingesetzten Schulbusse und den Taxiverkehr auf den Strecken zu den Schulen in Holzminden und Bodenwerder. Wenn die Genehmigungen vorliegen, werden die konkreten Informationen veröffentlicht. Im Bereich des Rettungsdienstes und des Brandschutzes sind die Experten dabei, die vorhandenen Pläne so zu überarbeiten, dass die gesetzlichen Einsatzzeiten eingehalten werden.

Foto: Julian Patzer

Mittwoch, 25. April 2018 10:30 Uhr

Bad Gandersheim (red). Die Proben für die 60. Gandersheimer Domfestspiele starten am Montag, 30. April, dann wird das knapp 80-köpfige Ensemble in Bad Gandersheim erwartet und für die kommenden drei Monate die Kurstadt mit Leben füllen. Aber wie bereiten sich die Schauspieler auf die Gandersheimer Domfestspiele vor? Herrschen Vorfreunde oder Lampenfieber? Guido Kleineidam, dem Gandersheimer Publikum mit seiner legendären Rolle als „Frank’N’Furter“ in der „Rocky Horror Show“ aus dem Jahr 2006 noch bestens in Erinnerung, gibt hierzu gerne Auskunft. Intendant Achim Lenz hat den in Berlin lebenden Schauspieler, der bis vor kurzem noch auf dem Mond bei „Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt beschäftigt war, nach fünf Jahren Domfestspielabstinenz für die Jubiläumsspielzeit wieder vor die Stiftskirche locken können. 

„Ich spiele Mal Beineke in ‚The Addams Family‘ und den Musiklehrer in ‚Fame‘. Als Vorbereitung studiere ich die Noten und lese die Stücke“, verrät Kleineidam. Da die Rollen nicht riesig seien, reiche es, wenn er den Text vor Ort in Bad Gandersheim lerne. „Da sitze ich dann hoffentlich bei bestem Wetter im Garten meines Vermieters und muss nichts anderes tun.“ Guido Kleineidam freut sich auf vieles in Bad Gandersheim: „Die Arbeit mit tollen Kollegen, vor der Stiftskirche zu spielen – sehr gern im Trockenen, auf das Gandersheimer Publikum, auf viele nette Menschen dort, ganz besonders auf die Natur und die schöne Umgebung, das Gersterbrot und den Schmandkuchen von Frau Kolle, das Solewasser-Freibad. Ich habe sogar noch Eintrittskarten, weiß aber nicht, ob die nach fünf Jahren noch gültig sind. Ich bin gespannt“, sprudelt es aus ihm heraus. Aber dann bleibt nicht mehr viel Zeit für weitere Vorfreude. „Ich muss los, der Schrebergarten ruft. Dort gibt es noch sehr viel zu tun, bis ich nach Bad Gandersheim aufbreche“. Hoffentlich ist die Enttäuschung bei Guido Kleineidam dann nicht zu groß, wenn er feststellt, dass er mit seinen fünf Jahre alten Eintrittskarten in diesem Jahr nur das Hallenbad nutzen kann, denn der Außenbereich des Sole-Waldschwimmbads wird in diesem Sommer saniert und ist daher geschlossen.

Foto: Gandersheimer Domfestspiele

Mittwoch, 25. April 2018 09:51 Uhr

Holzminden (red). Für das neue Projekt "Private Klimabündnisse" ist die Klimaschutzagentur Weserbergland gemeinsam mit ihrem Förderverein noch auf der Suche nach Personen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont oder Holzminden, die zukünftig mit Nachbarn, Freunden oder Bekannten gemeinschaftlich etwas ändern und bewusster leben wollen. Dabei erhalten Teilnehmer Unterstützung von der Klimaschutzagentur und einem eigens hierfür entwickelten Computer-Programm und profitieren zudem von vielen weiteren Extras. Interessierten soll so die Chance gegeben werden, sich in gemütlicher und vertrauter Runde – in einem sogenannten Bündnis – auszutauschen und Alternativen kostenlos kennen zu lernen.

Ein Klimabündnis kann aus je vier bis acht Haushalten bestehen. Dass sich die Haushalte bereits vorab kennen, ist aber kein Muss! „Auch einzelne Privathaushalte, die in ihrem näheren Umfeld keine weiteren Interessenten zur Gründung eines Bündnisses finden, können sich bei uns melden“, erklärt Leonie Grothues, Projektleiterin. Für diese Fälle hat die Klimaschutzagentur eine Bündnis-Börse eingerichtet mit der sie versucht, zwischen einzelnen Personen zu vermitteln und daraus Bündnisse entstehen zu lassen. In der Börse warten bereits Interessierte aus Hameln, Bad Münder, Holzminden und Stadtoldendorf auf Menschen, die sich ihnen anschließen möchten. 

Ist der Grundstein gelegt und das Bündnis angemeldet, können sich die Bündnis-Partner mit den Auswirkungen ihres Konsum- und Alltagsverhaltens auseinandersetzen. Hilfestellung bieten nicht nur Experten der Klimaschutzagentur und zusätzliche Events zu Handlungsalternativen, sondern auch das entwickelte Computer-Programm, mit dem die Bündnisse ihren eigenen CO2-Ausstoß ermitteln und Entwicklungen diskutieren können. So lässt sich ganz schnell und einfach beziffern, wie sich der eigene Lebensstil eigentlich auf die Umwelt auswirkt. „Wir wünschen uns, dass Freunde, Nachbarn und Bekannte ab und an zusammenkommen und ihren routinierten Lebensstil mal gemeinsam hinterfragen und auf den Prüfstand stellen“, so Grothues. 

Möchten auch Sie sich solidarisch und „spielerisch“ mit ihren ganz persönlichen Klimaschutzzielen auseinandersetzen und von vielen Extras profitieren? Haben Sie weitere Fragen oder sind Sie auf der Suche nach Bündnis-Partnern? Dann melden Sie sich bei Leonie Grothues unter 05151/95788-33 oder per Mail an grothues@klimaschutzagentur.org. Noch bis zum 31. Mai 2018 kann man sich als einzelner Privathaushalt oder als Gruppe bei der Klimaschutzagentur anmelden. Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.klimaschutzagentur.org/klimabuendnisse.

Die „Privaten Klimabündnisse“ sind ein Projekt des Fördervereins der Klimaschutzagentur Weserbergland e.V. Seit September 2017 ist das Projekt eines von insgesamt 60 Nachbarschaftsprojekten, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit der Initiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gefördert wird. Das Ziel: mehr Bewusstsein für einen klimaschonenden Lebensstil bei Privathaushalten schaffen. Das Projekt Private Klimabündnisse ist somit auch Bestandteil des Masterplans 100% Klimaschutz für die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg. Mit Unterstützung der Klimaschutzagentur Weserbergland sollen nun bis Mitte 2018 bis zu zehn private Klimabündnisse in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden gegründet werden.

Foto:

Mittwoch, 25. April 2018 08:12 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Potenziale, die in der eigenen Familie stecken, erkennen und bei Problemen selbst eine Lösung finden: Diese Ziele stecken hinter dem Familienrat. Seit 2012 zählt der Landkreis Holzminden mit diesem Programm bundesweit zu den Vorreitern. Mit Hilfe von ehrenamtlichen Familienratskoordinator/innen konnte seitdem schon vielen Betroffenen weitergeholfen werden. Jetzt sucht das Familienratsbüro wieder Interessierte, die sich zu solchen Koordinator/innen ausbilden lassen möchten. Eine Aufgabe, die über eine ehrenamtliche Aufwandsentschädigung vergütet wird.

Als Qualifikationen müssen all Diejenigen, die sich für den am 2., 3. Juni und 10. Juni stattfindenden Kurs interessieren, nur das mitbringen, was im modernen Personalmanagement heutzutage als soziale Kompetenz bezeichnet wird. „Wir freuen uns auf Menschen mit Lebenserfahrung und gutem Bauchgefühl“, sagt Petra Müller, die das Familienratsbüro zusammen mit Annette Sienk betreut. Die Familien sollten lernen, ihre Ressourcen besser zu nutzen und Veränderungen zum Wohle der Kinder vornehmen. Das Büro und auch die Koordinator/innen leisteten dabei nur Unterstützungsarbeit. „Es geht darum, Strukturen und getroffene Vereinbarungen einzuhalten“, unterstreicht Müller. Neben dem Bauchgefühl und der Erfahrung zählten aber auch noch andere Eigenschaften, die ein guter Koordinator mitbringen sollte, betont Annette Sienk. „Man muss kreativ sein, sich von den Problemen der Familie abgrenzen können und Vertrauen darin haben, wie viel Kraft in den Familien selbst steckt“, erklärt Sienk. Es gehe darum, Menschen zu helfen, sich selber zu helfen. Der Landkreis regelt mit ähnlichen Mechanismen übrigens seit zweieinhalb Jahren auch sehr erfolgreich Nachbarschaftsräte für Flüchtlinge, um eine besser Integration in die Ortsgemeinschaften zu ermöglichen.

Wer sich als Familienkoordinator engagieren möchte, gerne organisiert und mit Menschen arbeitet, sollte sich für die kostenlose Schulung am 02., 03. und am 10. Juni in Holzminden anmelden. Weitere Informationen über die Aufgabe und die Schulung können im Familienratsbüro des Landkreises unter der E-Mail-Adresse familienrat.holzminden@gmail.com, bei Petra Müller (Tel.-Nr.: 0160-96 48 63 42) oder bei Annette Sienk (Tel.: 0160 – 96 47 09 47) eingeholt werden.

Foto: Landkreis Holzminden

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Blaulicht
Nach Sommer-Gewitter: Lüerdissen versinkt im Schlamm Dienstag, 24. April 2018 21:08 Uhr
Nach Sommer-Gewitter: Lüerdissen versinkt im Schlamm
Dienstag, 24. April 2018 20:12 Uhr

Kirchbrak (rus). Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag sorgte die Unachtsamkeit eines Autofahrers aus Kirchbrak für eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Glücklicherweise wurden beide Beteiligten an dem Unfall nur leicht verletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Der Unfallverursacher (41) fuhr mit seinem schwarzen Audi, so schildert die Polizei den Hergang, aus Kirchbrak kommend auf die Bundesstraße 240 und wollte dort links nach Halle abbiegen. Dabei übersah er einen roten Skoda einer Frau aus Eschershausen (60), die gerade in Richtung Eschershausen auf der Straße unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, beide Insassen wurden zum Glück nur leicht verletzt und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Foto: Archiv

Dienstag, 24. April 2018 13:44 Uhr

Negenborn (red). Am vergangenen Samstag um 14 Uhr wurde die Feuerwehr Negenborn zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Bus in Negenborn alarmiert. Glücklicherweise handelt es sich hierbei nur um eine groß angelegte Übung aus der Bereitstellung.

Ein mit acht Fahrgästen besetzter Bus kippte beim Abbiegen in „den Winkel“ auf einen herannahenden Pkw, welcher sich unter dem Bus verkeilte. Die nach AAO alarmierten Einsatzkräfte fanden dort verletzte, bzw. den Verletzungen erlegene Personen vor.

Die Insassen hatten unterschiedlichste Verletzungsmuster und waren von der Gruppe der Johanniter "realistische Unfalldarstellung" authentisch geschminkt und spielten ihre Rolle sehr realitätsnah. Einige Personen waren nicht mehr ansprechbar. Parallel zur Absicherung des Busses gegen ein weiteres Abrutschen bzw. Umkippen wurden über die Frontscheibe und die Dachluken Zugänge geschaffen. Anschließend mussten Prioritäten für die Rettung vergeben und diese dann durchgeführt werden.

Der zweite Einsatzschwerpunkt war das Absperren und Auffangen von auslaufenden Betriebsstoffen auf fließendem Gewässer. Daher wurde auf dem Forstbach eine Öl-Sperre errichtet.
Die Johanniter übernahmen die Verletzten an der Verletztensammelstelle und betreuten diese. Neben den Rettungsarbeiten an den Fahrzeugen wurde auf der Straße ein Schnelleinsatzzelt aufgebaut. An der Patientenablage mussten die schon geretteten Verletzten gesichtet und untersucht werden, sodass jede betroffene Person die Hilfe bekam, die nötig war.

Vor Ort waren neben den Feuerwehren Negenborn, Bevern und Golmbach auch der Rüstwagen aus Holzminden und ein RTW der Johanniter im Einsatz. Ein großes Dankeschön gilt der Firma NNH (Niedersächsische Nutzfahrzeug Handel GmbH & Co. KG), die den verunfallten Bus und weitere Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und in die entsprechenden Lagen gebracht haben, sodass die Übung überhaupt möglich war. Außerdem geht ein großer Dank an unsere Kinderfeuerwehr (Hooptal-Drachen) die ein paar Kinder als Verletztendarsteller zur Verfügung gestellt haben.
Und der Feuerwehr Stadtoldendorf die ebenfalls Verletztendarsteller zur Verfügung stellten.

 

Fotos: Gerrit Hartmann

Dienstag, 24. April 2018 09:48 Uhr

Eschershausen (red). Am Montag, 23. April, gegen 12.40 Uhr wurde die Polizei informiert über eine Gefahrenstelle durch aufgewühltes Erdreich auf der Bundesstraße B64 (Negenborn - Eschershausen). Auf der geraden Gefällestrecke unmittelbar vor der Ortschaft Eschershausen hat ein bisher nicht bekannter Lkw nach Abkommen von der Fahrbahn nach rechts wohl Schlimmeres verhindern können und ist nach dem Gegenlenken zurück auf die Fahrbahn gelangt.

Durch das Manöver wurde allerdings die Bankette großflächig aufgewühlt und zwei Leitpfosten beschädigt. Das Schadensereignis wurde nicht der Polizei mitgeteilt und ergab sich erst bei der Inaugenscheinnahme der gemeldeten verschmutzten Fahrbahn. Die alarmierte Straßenmeisterei in Eschershausen beseitigte die Verunreinigung der Fahrbahn. Der Mitteiler der Gefahrenstelle sowie weitere Zeugen des Hergangs sind bisher nicht namentlich bekannt und können ggfs. wertvolle Hinweise zur Klärung des Sachverhaltes in dem stark frequentierten Streckenbereich beitragen. Entsprechende Meldungen werden erbeten an die Polizei in Stadtoldendorf (05532/90130).

Foto: Polizei

Montag, 23. April 2018 14:25 Uhr

Bodenwerder (r). Strahlend blauer Himmel, eine Vielzahl von Motorradfahrern und motivierte Einsatzkräfte waren die beste Voraussetzung für die Kontrolle am vergangenen Sonntag. Auf der Landesstraße 580 im Bereich der Ortschaft Rühle war unter anderem anlässlich des Kirschblütenfestes in der "Rühler Schweiz" ein besonders hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Mit Beginn der Motorradsaison waren schon die ersten Beschwerden über laute Krafträder und rasante Fahrer aus der von den Bikern sehr beliebten Gegend zu vernehmen. Zudem war im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg der Motorradunfälle zu verzeichnen.

Während in 2016 eine Person getötet wurde, erhöhte sich die Zahl der tödlich verunglückten Biker im Jahr 2017 auf vier. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche des Polizeikommissariats Holzminden in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Höxter eine groß angelegte "Biker"-Kontrolle durchgeführt. Ziel war es, die Motorradfahrer zu erreichen, um genau den o. g. Lärmbelästigungen entgegenzuwirken und eben diese schweren und traurigen Unfälle zu verhindern. Um die Tragik eines schweren oder gar tödlichen Motorradunfalls zu veranschaulichen, hatte die Polizei aus Bodenwerder für die Kontrolle am vergangenen Sonntag eine kleine Ausstellung auf die Beine gestellt.

Auf dem Parkplatz wurde das Motorrad-Wrack eines tödlich verunglückten Bikers gezeigt. Es ist ein Ausstellungsstück der zentralen Polizeidirektion in Hannover, welches zu präventiven Zwecken zur Verfügung gestellt wird. Eigentlich ein schockierendes Objekt, dieses verunfallte Motorrad; denn der Biker überlebte den Crash nicht. Aber genau das schien die kontrollierten Motorradfahrer an diesem Tag zu beeindrucken und emotional zu berühren. Die Reaktionen umfassten Kommentare wie "Ja, so kann es kommen..." oder ein reumütiges "Nee, lieber nicht; dann lieber langsam fahren..." So war es von den meisten, ganz unabhängig von Alter, Gesinnung und Geschlecht zu vernehmen.

Insgesamt kontrollierten die auf Motorräder spezialisierten Beamten in Rühle 57 Kradfahrer; bei 16 Bikes gab es Beanstandungen. Neben einigen Fahrzeugen mit technischen Mängeln und Veränderungen wurden bei einem Motorrad Reifenmängel, und bei vier Krädern die im falschen Winkel angebrachten Kennzeichen bemängelt. Ein Motorradfahrer musste von ihm vorgenommene Veränderung "zurückschrauben", bevor er weiterfahren konnte. Zehn der kontrollierten Biker mussten Verwarngelder zwischen 15 Euro und 50 Euro zahlen; gegen sechs weitere wurden auf Grund gravierender technischer Mängel Bußgeldverfahren eingeleitet. Zeitgleich führten Beamte der Kreispolizeibehörde Höxter Geschwindigkeitskontrollen durch. Sie stellten neun Verstöße bei Motorradfahrern fest, von denen einer mit 49 km/h zu schnell fuhr und nun einen Monat zu Fuß gehen muss.

Foto: Polizei

Montag, 23. April 2018 10:43 Uhr

Delligsen (r). Eine abgängige Person einer Delligser Seniorenresidenz sorgte am Sonntagmittag für einen Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Ein 83-jähriger Senior wurde seit den frühen Morgenstunden vermisst.

Mit dem Einsatzstichwort Personensuche wurde die Johanniter Hundestaffel Südniedersachsen, die BRH Rettungshundestaffel Dreiländereck Holzminden und die Freiwillige Feuerwehr Delligsen durch die Kooperative Regionalleitstelle Hameln alarmiert. Eingeleitete Suchmaßnahmen durch das Personal der Residenz und der Polizei blieben bisher erfolglos. Zügig wurde ein Bereitstellungsraum für die anrückenden Kräfte in der Delligser Hilsstraße eingerichtet. Unter der Koordinierung der Führungskomponente der Johanniter-Unfall-Hilfe Südniedersachsen wurden Suchabschnitte gebildet, um die vermisste Person schnellstmöglich zu finden.

Die ausgerückte Feuerwehr Delligsen unterstützte mit insgesamt fünf Fahrzeugen und rund 45 Einsatzkräften die Suchmaßnahmen. Zusätzlich wurden Flächensuchhunde der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Holzminden und Hannover, sowie dem Deutschen Roten Kreuz Empelde eingesetzt. Gesucht wurde in der kompletten Ortschaft Delligsen. Zusätzlich wurden sämtliche Kreis-, Haupt- und Nebenstraßen abgesucht. Durch aufmerksame Passanten konnte der gesuchte Heimbewohner nach knapp zwei Stunden, ohne jegliche Blessuren, in der Nähe der Wellenspringstraße in der Delligser Ortschaft Kaierde aufgefunden werden. Nach kurzer Behandlung vor Ort, wurde der Senior unverletzt der Seniorenresidenz übergeben. Der Einsatz der Rettungskräfte konnte somit beendet werden. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Quelle/ Foto: Hendrik Meier

Montag, 23. April 2018 08:57 Uhr

Holzminden (red). Zu einem tragischen Unfall ist es am frühen Montagmorgen gegen 5:45 Uhr in Holzminden gekommen. Auf der Bahnstrecke zwischen Holzminden und Stadtoldendorf, im Bereich Siekenweg und Stettiner Straße, wurde eine Person von einem Zug erfasst. Nachdem die Bahnstrecke bis circa 8:45 Uhr für den Zugverkehr gesperrt war, ist die Strecke zurzeit wieder freigegeben. Die genauen Umstände des schrecklichen Unfalls stehen aktuell noch nicht fest.

Foto: red

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Politik
Rentenerhöhung für Ost und West beschlossen - SPD-Bundestagsfraktion plant weitere Verbesserungen Mittwoch, 25. April 2018 12:52 Uhr
Rentenerhöhung für Ost und West beschlossen - SPD-Bundestagsfraktion plant weitere Verbesserungen
Samstag, 21. April 2018 09:29 Uhr

Kreis Holzminden (red). 50 Personen aus den Orten Delligsen, Eschershausen, Hehlen, Hohenbüchen, Holzen und Stadtoldendorf besuchten am Donnerstag die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt im Landtag in Hannover. Unter den Gästen der SPD-Bürgermeisterkandidat der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf Alexander Müller sowie die letztjährige „The Voice Kids“ Siegerin Sofie Thomas.

Nach dem Eintreffen in Hannover  wurde die Gruppe von Sabine Tippelt auf der Landtagstreppe begrüßt. Im Anschluss führte der Besucherdienst des Landtages die Gäste aus Holzminden auf ihre Tribünenplätze. Von dort konnten sie eine Stunde dem aktuellen Geschehen im Plenarsaal folgen und einen Einblick in den Ablauf einer Plenarsitzung erhalten. Im Anschluss folgte noch ein Erinnerungsfoto mit Sabine Tippelt.

Damit war der offizielle Teil des Landtagsbesuches beendet und Tippelt lud die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Hierbei bot sich für alle Beteiligten die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Thema des Gesprächs war dabei unter anderem die Einführung der Beitragsfreiheit bei der Ü3 Betreuung, in Niedersachsens Kindertagesstätten ab 01.08.2018. Aber auch der Ablauf einer Plenarwoche, sowie die tägliche Arbeit der Landtagsabgeordneten sorgte für angeregte Diskussionen. Zwei gesellige Stunden verbrachten die Gäste gemeinsam mit Sabine Tippelt. Im Anschluss waren alle sehr zufrieden und bezeichneten den Besuch im Niedersächsischen Landtag als überaus lohnenswert.

Foto: SPD

Freitag, 20. April 2018 03:03 Uhr

Delligsen (red). Bei der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes der Delligser SPD, standen die Neuwahlen des Vorstandes im Mittelpunkt. Die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt wurde dabei zur neuen Vorsitzenden gewählt. Wolfgang Woitag und Markus Oppermann übernehmen die Posten der stellvertretenden Vorsitzenden.

Auch auf dem Posten der Kassiererin gibt es eine Neubesetzung. Rita Nienstadt übernimmt das Amt von Theodora Panitz, die dieses über 20 Jahre innehatte. Neue Schriftführerin ist Regina Fricke. Als Beisitzer wurden Walter Vackier, Bodo Hage, Heinz jürgen Siegel, Dirk Knackstedt, Andreas Feldgiebel, Herwart Argow, Bjarne Allruth, Walter Nehrig, Ulrike Müller und Thomas Jördens gewählt.  Neben Theodora Panitz wurden Birgit Feichtinger und der langjährige Vorsitzende Michael Bauermeister mit großem Dank aus dem Vorstand verabschiedet.

Neben den Wahlen gab es einen kurzen Rückblick auf die Bundes- und Landtagswahlen im vergangenen Jahr, bei denen die SPD im Flecken Delligsen wieder einmal hervorragend abgeschnitten hatte.

Foto: SPD Gemeindeverband Delligsen

Donnerstag, 19. April 2018 13:35 Uhr

Kreis Holzminden (r). Am Montag, den 17. April, nahmen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bundestagsfraktion, Katja Mast, und der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps am 24. Tag des Kindeswohls in Holzminden teil.

Die Jahreskonferenz wird von der „Stiftung zum Wohl des Pflegekindes" mit hochkarätigen Gästen aus Wissenschaft und Praxis aus dem gesamten Bundesgebiet organisiert. Die große Resonanz mit mehreren hundert Teilnehmern verdeutlichte das interessante Programm für Pflegeltern, Jugendämter und andere soziale Einrichtungen.

Katja Mast, in der Bundestagsfraktion als stellv. Fraktionsvorsitzende zuständig für die Themen Arbeit und Soziales sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend machte deutlich, wie wichtig es ist, dass Pflegeeltern und auch die Kinder, mehr öffentliche Anerkennung erfahren. "Pflegefamilien brauchen mehr politische Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen. Dazu ist es wichtig, dass auch in der Öffentlichkeit und in den Medien mehr über die gelungenen Biografien berichtet wird. Für meinem Geschmack sind die medialen Darstellungen zu oft negativ z.B. indem sie als Täter in Krimis vorkommen. Dabei ist es eine wichtige und schöne Aufgabe Kindern ein Zuhause zu geben, das ihnen hilft ihre Traumata zu überwinden", so Mast.

Johannes Schraps: "Persönlich halte ich es für ausgesprochen wichtig, dass eine möglichst große Kontinuität für die Pflegekinder gewährleistet wird. Werden Pflegekinder immer wieder aus einem Familienverbund herausgerissen, in den sie sich mühevoll hineingefunden haben, dann ist das für die Entwicklung der Kinder alles andere als förderlich. Jede Neuorientierung wirft den Entwicklungsprozess zurück und ist auch für die Pflegefamilien nicht leicht".

Katja Mast, MdB berichtete aus ihrem eigenen großen Erfahrungsschatz. Sie ist selbst Pflegemutter. Gemeinsam mit ihrem Mann betreut sie zwei Pflegekinder. Schon in den Koalitionsverhandlungen hat sie die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Blick gehabt und als Verhandlerin für die SPD durchgesetzt, dass Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden.

Foto: SPD 

Donnerstag, 12. April 2018 16:03 Uhr

Stadtoldendorf (r). Zum Thema Breitbandausbau hat die CDU Kreistagsfraktion die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in das „Haus am Eberbach“ in Stadtoldendorf eingeladen. Das Interesse war groß, denn der zuständige Sonderstaatssekretär aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Stefan Muhle, stand den Kommunalpolitikern aus der Region Rede und Antwort. „Für den ländlichen Raum ist das schnelle Internet die entscheidende Zukunftsaufgabe“, machte Uwe Schünemann gleich bei der Begrüßung deutlich. Viele offene Fragen blieben in der Vergangenheit unbeantwortet. Endlich habe die Landeregierung die Kompetenzen bei dem Thema „Digitales“ gebündelt. Stefan Muhle sei jetzt der Ansprechpartner für die Kommunen. „Sie sind das Gesicht der Landesregierung für den überfälligen flächendeckenden Breitbandausbau“.

Der aus Melle stammende Jurist kennt die Probleme des ländlichen Raumes genau. In den vergangenen Jahren war er als 1. Kreisrat im Landkreis Osnabrück tätig und in dieser Funktion auch für den Breitbandausbau zuständig. Davor sammelte er Erfahrung in der Landesregierung sowohl im Kultusministerium als auch in der Staatskanzlei. Noch nicht einmal 100 Tage im Amt besuchte der Staatssekretär den Landkreis Holzminden. Spätestens nach den eindringlichen Schilderungen der Kommunalpolitiker über die mangelnde digitale Infrastruktur in dieser Region, wird Stefan Muhle die Dimension seiner Aufgabe deutlich geworden sein. So stellt er auch klar: „Mir ist bewusst, welche Erwartungen mit meiner neuen Funktion verbunden sind“. Allerdings könnten die Versäumnisse der letzten 10 Jahre nicht Übernacht beseitigt werden.

Die Landesregierung werde nunmehr mit Hochdruck insbesondere den ländlichen Raum beim Breitbandausbau unterstützen. Erstmalig würden Landesmittel zur Verfügung gestellt. Dafür werde ein Sondervermögen von 1 Mrd. € aus den Haushaltsüberschüssen gebildet. Mit 500 Mio. € werde man noch in diesem Jahr starten. Zusätzliches Geld würden die Probleme allerdings nicht allein lösen. Die komplizierten Vorgaben der europäischen Union, die bürokratischen Förderkriterien des Bundes und das „Rosinenpicken“ der Telekommunikationsunternehmen verhinderten in der Vergangenheit einen schnellen Erfolg. Das Festhalten an der „Vectoring“-Lösung der Telekom und die damit verbundene Förderung der veralteten Kupferdraht-Technik seien auch nicht hilfreich gewesen.

Sicherlich könne Niedersachsen allein das Rad nicht neu erfinden. Dennoch wolle man mit dem eigenen Förderprogramm unbürokratisch helfen. Dazu sei aber eine EU-Notifizierung erforderlich. Einfach etwas auf die bestehenden Programme draufzusatteln, würde wenig bringen. Bis zum Sommer werde die Landesregierung einen Masterplan „Digitales“ erstellen. Dabei würden die sogenannten „weißen Flecken“ identifiziert. Zusammen mit den Kommunen und der Wirtschaft sollen dann individuelle Lösungen erarbeitet werden.

Wie sehr die Zeit drängt, machten die Bürgermeister unmissverständlich deutlich. „Wenn nicht kurzfristig das Gewerbegebiet der ehemaligen Kaserne in Stadtoldendorf an das Glasfasernetz angeschlossen wird, stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel“, schlägt Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders Alarm. Burghard Lein von der Firma Schott ergänzt: „Ohne Glasfaser werden wir bald durch die Umstellung auf Voice over IP nicht einmal mehr telefonieren können.“ Ähnlich argumentiert die Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke: „Mir geht es um die Zukunft der Arbeitsplätze aber auch um die Zukunft unserer Kinder“. Ohne leistungsstarke Internetverbindungen an den Schulen könne moderner Unterricht nicht angeboten werden. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Schüler aus den Dörfern ohne Internet schulisch benachteiligt würden.  

Dabei war der Landkreis Holzminden in den letzten Jahren nicht untätig. „Seit 2009 wird der Breitbandausbau aktiv unterstützt“, so M. Karwasz von der Wirtschaftsförderung. Immerhin seien knapp 9800 Wohngebäude über Vodafone (bis 200 Mbit/s) und 8.900 von der Telekom (bis 100 Mbit/s) an das Breitband angeschlossen. Weitere Ausbaustufen für alle Bereiche, die unter 30 Mbit/s versorgt sind, sollen bis 2020 folgen. Die negativen Erfahrungen mit der Firma Sewikom, die 550 Wohngebäude über Richtfunk versorgen, schilderten die Bürgermeisterin aus Holenberg und der Bürgermeister aus Heinsen sehr anschaulich. „Wir sind hier über Jahre vertraglich gebunden und erreichen die Verantwortlichen kaum“, so Reiner Wölk. Uwe Schünemann treibt noch etwas anderes um: „Bereits geförderte Gebiete dürfen bei dem jetzt richtigen aber neuen Ansatz der Bundesregierung, zukünftig nur noch Glasfaser möglichst bis in jedes Haus zu fördern, nicht leer ausgehen.“ Bisher sei lediglich ein Ausbau bis zu 50 Mbit/s gefördert worden. 

Einen ganzen Strauß von Wünschen und Anregungen konnte der Sonderstaatssekretär mit nach Hannover nehmen. Bei der Lagebeurteilung waren sich die Kommunalpolitiker und der Landespolitiker in nahezu allen Punkten einig. Auf eines machte Stefan Muhle aber schon aufmerksam: „Schnelles Internet zum Nulltarif wird es nicht geben können“. Gas und Strom seien auch nicht umsonst zu haben. Selbstverständlich müssten die Kosten auch für Unternehmen bezahlbar bleiben. „Ich werde mich um die drängendsten Probleme persönlich kümmern“, versprach der Staatssekretär. Dazu zähle insbesondere der Glasfaseranschluss der Gewerbegebiete. Das Wirtschaftsministerium kämpfe um jeden Arbeitsplatz – aber vor allem im ländlichen Raum.

Foto: CDU

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Wirtschaft
In Zukunft noch „mehr“ Volksbank: Volksbank eG stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft Donnerstag, 26. April 2018 13:11 Uhr
In Zukunft noch „mehr“ Volksbank: Volksbank eG stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft
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Dienstag, 24. April 2018 13:24 Uhr

Vorpremiere am 01. Mai: Sherlock Gnomes

Der Streit zwischen den Gnomen-Familien Zinnoberrot und Blaublut ist beigelegt und endlich konnte Gnomeo (Stimme im Original: James McAvoy) seine geliebte Julia (Emily Blunt) heiraten. Doch das gemeinsame Glück der Gartenzwerg-Clans in ihrer neuen Heimat London ist nur von kurzer Dauer: Denn plötzlich verschwinden auf einmal überall in der Stadt Gnome, was die heile Vorstadtwelt schwer erschüttert. Gnomeo und Julia wollen helfen, geraten mit ihren eigenen Ermittlungen jedoch bald in eine Sackgasse. Doch zum Glück nimmt sich der berühmte Gartenzwerg-Detektiv Sherlock Gnomes (Johnny Depp) des Falles an. Gemeinsam mit dem frisch verheirateten Gnomen-Paar und seinem Partner Dr. Watson (Chiwetel Ejiofor) macht er sich daran, die mysteriösen Ereignisse aufzuklären und die verschwundenen Wichte zu finden…

Avengers 3 : Infinty War 3D FSK ab 12 freigegeben

Während die Avengers immer wieder damit beschäftigt waren, die Welt vor Gefahren zu beschützen, mit denen ein einzelner Held alleine nicht fertig wird, ahnten sie nicht, dass die größte Bedrohung in der Dunkelheit des Alls wartete: Thanos (Josh Brolin), eines der mächtigsten Wesen im Universum! Um noch mehr Macht zu bekommen, als er ohnehin hat, will er alle sechs Infinity-Steine sammeln. Die Artefakte würden ihm gottgleiche Macht verleihen – die er einsetzen würde, um auf einen Schlag die Hälfte der Weltbevölkerung zu vernichten. Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth), Black Widow (Scarlett Johansson) und die restlichen Avengers erkennen, dass sie ihre Differenzen hinter sich lassen müssen, um überhaupt eine Chance gegen den galaktischen Zerstörer zu haben. Doch um die Welt zu retten, braucht die Heldentruppe dringend noch weitere Unterstützung. Verbündete finden sie unter anderem in den Guardians Of The Galaxy um Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana) und Drax (Dave Bautista) sowie in Black Panther (Chadwick Boseman), dem neuen König von Wakanda…

Solange ich atme FSK ab 12 freigegeben

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Robin Cavendish (Andrew Garfield) im England der 1950er Jahre Diana (Claire Foy) kennenlernt. Selbstbewusst macht ihr der junge, vor Energie nur so überquellende Geschäftsmann den Hof, bald läuten die Hochzeitsglocken und das Paar erwartet ein Kind. Doch das Glück des Ehepaares Cavendish ist nur von kurzer Dauer, denn Robin machen nach einem Aufenthalt in Kenia gesundheitliche Beschwerden zu schaffen. Bei ihm wird Polio diagnostiziert und die Krankheit lässt ihn vom Hals abwärts gelähmt und nicht mehr selbständig zur Atmung fähig zurück. Zu dieser Zeit bedeutet das für die Betroffenen einen Krankenhausaufenthalt bis zu ihrem baldigen Lebensende. Aber Diane will sich damit nicht abfinden und holt Robin nach Hause. Entgegen der ärztlichen Ratschläge meistert er sein Leben fortan mit Hilfe eines von seinem Freund Teddy Hall (Hugh Bonneville) konstruierten Rollstuhls und Diana an seiner Seite größtenteils selbständig – und will diese Erfahrung auch seinen ehemaligen Mitpatienten aus der Klinik ermöglichen.

Filmkunsttag am Montag: Die Spur

In einem kleinen, abgelegenen Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze geschehen grausamen Morde. Die Opfer sind allesamt Männer sowie begeisterte Jäger und in der Nähe ihrer Leichen findet man Spuren von wilden Tieren. Rächt sich die Natur also an ihnen und die Männer wurden von dem Wild getötet, das sie sonst jagen? Oder ist ein Mensch für die Taten verantwortlich? Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln, hat aber bald die exzentrische Einzelgängerin Janina Duszejko (Agnieszka Mandat) im Visier, die sich als strikte Vegetarierin des Öfteren über das ignorante Verhalten der Männer im Ort beschwert und die Jäger der Gemeinde außerdem in Verdacht hat, für das plötzliche Verschwinden ihrer geliebten Hunde verantwortlich zu sein. Die pensionierte Ingenieurin beginnt, ihre eigenen Nachforschungen über die Tode anzustellen…

Fotos: Roxy Holzminden

Montag, 23. April 2018 09:25 Uhr

Kreis Holzminden (r). Heute Schüler, morgen Azubi – der Countdown läuft: Rund fünf Monate vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 388 offene Lehrstellen im Landkreis Holzminden. Darunter sind 20 freie Ausbildungsplätze in Hotels und Gaststätten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Palette an Berufen in der Gastro-Branche reiche vom Koch über die Hotel- und Restaurantfachfrau bis zum Kellner als Fachkraft im Gastgewerbe. Vom Luxus-Hotel mit Gourmetküche bis zum Schnellrestaurant, von der Frühstückspension bis zum Tagungshotel: „Wer sich in seinem Beruf später weiterentwickeln will, der braucht eine solide Ausbildung als Fundament“, sagt Claudia Tiedge.

Die Geschäftsführerin der NGG Hannover empfiehlt Jugendlichen, bei der Auswahl des Ausbildungsbetriebes genau hinzugucken: „Das Geld, das ein Azubi verdient, muss passen. Dafür hat sich die NGG starkgemacht und per Tarifvertrag eine Ausbildungsvergütung herausgehandelt. Die sollte der Ausbildungsbetrieb auf jeden Fall bezahlen. Wichtig ist, sich hier nicht über den Tisch ziehen zu lassen.“

Die NGG appelliert an die Ausbildungsbetriebe im Kreis Holzminden, bei interessierten Jugendlichen „nicht zu stark auf den Schulabschluss und auf die Noten zu schielen“. Natürlich seien Mathe, Deutsch und gerade auch Fremdsprachen im Gastgewerbe wichtig. Aber auch wer kein Musterschüler sei, müsse die Chance haben, mit anderen Qualitäten wie Kommunikationsfreude und Teamfähigkeit zu punkten. 

„Und ganz wichtig: Der Abschluss eines Ausbildungsvertrages ist keine Einbahnstraße. Jugendliche sollten den Betrieb, für den sie sich interessieren, genau unter die Lupe nehmen. Erst wenn sie überzeugt sind, dort auch drei Jahre Lehre motiviert durchzuziehen, sollten sie den Ausbildungsvertrag unterschreiben“, so Claudia Tiedge.

Hier biete ein Vorab-Praktikum im Betrieb eine gute Orientierung. Ebenso das Gespräch mit anderen Azubis, die ihre Ausbildung dort bereits machen. „Entscheidend ist, dass sich ein Ausbildungsbetrieb um die Azubis kümmert. Dazu gehört ein fester Ansprechpartner. Aber gerade auch Respekt und Wertschätzung sind wichtig. Und, dass die Azubis nicht als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden, sondern dass sie das lernen, was sie für die Prüfung und für ihr späteres Berufsleben auch brauchen“, so NGG-Geschäftsführerin Claudia Tiedge. Auch im Internet informiert die NGG Jugendliche aus dem Landkreis Holzminden zu ihren Rechten und zu Themen rund um den Berufseinstieg in die Gastronomie, Hotellerie und Nahrungsmittelproduktion. Und zwar unter: http://www.ngg.net/.

Montag, 23. April 2018 08:14 Uhr

Holzminden (as). Ganz nach dem Motto „Auf in ein neues Leben- erst Holzminden, dann die ganze Welt“ präsentierten Auszubildende von Symrise, Tesium und Symotion sich und ihren auserwählten Ausbildungsberuf.

Erst Holzminden, dann die ganze Welt

Unter diesem Slogan repräsentierten junge Auszubildende sowie Ausbildungsleiterin Petra Brychcy die neun Ausbildungsberufe, die bei Symrise, Tesium und Symotion angeboten werden. „Symrise hat viel Vertrauen in seine Auszubildende“, erzählt Chemielaborantin Julia. Genau diese Tatsache umschreibt ihr Motto. Denn neben abwechslungsreichen Tätigkeitsbereichen hält Symrise einige Hilfestellungen für seine jüngsten Mitarbeiter bereit.

Neben der Unterstützung bei der Wohnungssuche, dem Pendeln zwischen Universität und Wohnort, werden auch Auslandsaufenthalte geplant. Damit legt Symrise den Grundstein für seine Auszubildende, erst in Holzminden Fuß zu fassen und anschließend in der ganzen Welt erfolgreich zu sein.

Werksunterricht festigt Sprachkenntnisse und erworbene Kompetenzen

Neben dem gewöhnlichen Berufsschulunterricht und den Vorlesungszeiten in der Universität in Göttingen erhalten Studierende und Schüler bei Symrise durch den werkseigenen Unterricht die Gelegenheit, das Gelernte zu festigen und darüber hinaus Kompetenzen zu erweitern. „Für unseren Auslandsaufenthalt lernen wir im Werksunterricht zusätzlich Spanisch und Englisch“, berichtet Nike Carlotta Rasch, Dualstudentin des Bachelorstudiengangs Business Administration. Auch Grundlagen der Wirtschaft, Makro- und Mikroökonomie wird den Schülerinnen und Schülern nahegebracht. 

Happy End bei Symrise garantiert

„Unsere Ausbildung kann man mit einem sehr guten Kinofilm vergleichen. Für uns gibt es immer ein Happy-End“, erzählt Margareta Schultheiß, die während der Ausbildungszeit bei Symrise ihre beste Freundin, Jordis Multhaup kennenlernte. „Trotz der Größe der Firma sind wir alle wie eine kleine Familie“, pflichtet Jordis bei. Durch den firmeneigenen Chor „Symvocals“ und der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit bilden alle Auszubildende ein großes Netzwerk.

Auszubildende für 2019 stehen in den Startlöchern

„Wir bilden zurzeit insgesamt 140 Auszubildende aus, für August 2018 haben wir bereits auch einige neue Azubis“, stellt Ausbildungsleitung Petra Brychcy erfreut fest. Durch die Zusammenarbeit und Kooperation mit Schulen oder durch Berufsorientierungstage geben wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, unser Unternehmen kennenzulernen. Auch am Tag der Ausbildung kamen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Höxter gemeinsam mit ihrem Lehrer Dirk Nahrwold nach Holzminden, um sich zu informieren. 

Durch Praktika und Schnuppertage sammeln Jugendliche und ihre Eltern gemeinsam Informationen über die verschiedenen Ausbildungsberufe. Durch den Austausch mit den Auszubildenden erhält man zudem wichtigste Informationen aus erster Hand.

Donnerstag, 19. April 2018 12:34 Uhr

Holzminden (r). Der Sommer steht vor der Tür und die ersten Sonnenstrahlen locken viele Menschen ins Freie an den Grill. Für Snacks, Saucen, Fleischprodukte und Co. hat Symrise eine Geschmackslösung entwickelt, die diesen einen natürlichen Grillgeschmack verleiht. Grillicious stellt eine hervorragende Alternative zu traditionellen Grill-Aromen dar, die aufgrund einer EU-Vorgabe ab dem 22. April 2018 nicht mehr verwendet werden dürfen.

Aufgrund dieser Umsetzungsverordnung der Europäischen Union (EU) aus dem Jahr 2012 benötigt die Lebensmittelindustrie nun Geschmackslösungen, die im Einklang mit den neuen Richtlinien stehen und gleichzeitig vergleichbare Geschmacksergebnisse garantieren. Mit Grillicious von Symrise erhalten Lebensmittelhersteller eine passende Lösung für ihre Produkte. „Wir haben Grillicious auf Basis der neuen EU-Vorgaben entwickelt und damit unser hochwertiges und zuverlässiges Angebot an Geschmacks- und Inhaltstoffen ausgebaut“, sagt Simone Ehbrecht, Marketing Director Culinary EAME Flavor Division Symrise. „Mit Grillicious erhalten unsere Kunden ein Grill-Aroma mit dem von ihnen bevorzugten authentischen Grill-Geschmack, den sie sogar als natürlich deklarieren können und der zugleich die Vorgaben der für sie relevanten Gesetze erfüllt.“

Nachhaltig und mit stabilem Preis-Leistungs-Verhältnis

Grillicious basiert auf pflanzlichen Ölen und kann als natürliches Aroma gekennzeichnet werden. Dank der Symrise-eigenen Produktion können Kunden auf das nachhaltige und verantwortungsbewusste Handeln der Holzmindener vertrauen, denn sie erhalten ein zuverlässiges und zulässiges Produkt für ihre eigenen Anwendungen. Darüber hinaus garantiert Grillicious ein stabiles Preis-Leistungs-Verhältnis und ein konstantes Geschmacksprofil im finalen Lebensmittel.

Foto: Symrise

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Sport
Schumacher: „Jetzt anmelden für den 1. Weserbergland Triathlon Höxter“ Donnerstag, 26. April 2018 06:49 Uhr
Schumacher: „Jetzt anmelden für den 1. Weserbergland Triathlon Höxter“
Donnerstag, 26. April 2018 06:39 Uhr

Stadtoldendorf (red). Im Erstrundenspiel um den Mannschaftskreispokal war der Kreisligist aus Stadtoldendorf zu Gast in Bodenwerder. Gastgeber TV hat gerade die erste Saison in der zweiten Kreisklasse hinter sich gebracht und ging mit der Außenseiterrolle aufs Feld. So war es nicht überraschend, dass die Homburgstädter, die in Bestbesetzung angetreten waren, mit 7:1 die Oberhand behielten. Den Ehrenpunkt für das Team von der Weser erzielte Dennis Schoppe im zweiten Herreneinzel mit 21:19, 14:21, 21:17 gegen Patrick Dehne. Stadtoldendorf trifft im Halbfinale auf den Sieger der Begegnung TV 87 Stadtoldendorf II gegen MTV Boffzen.

Mittwoch, 25. April 2018 07:14 Uhr

Stadtoldendorf (red). Am Samstag fand das 3.NBV C-Ranglistenturnier in Hannover Burgdorf statt, wo Spieler aus ganz Niedersachsen teilnahmen. Die Badmintonjugend des TV 87 Stadtoldendorf startete im Mädcheneinzel U15 mit Lena Becker und im Jungeneinzel U13 mit Elias Kroter. Beide meisterten ihre Vorrundenspiele ohne Satzverlust und erreichten dann die Halbfinalbegegnungen. Auch diese gewannen Lena und Elias in zwei Sätzen und zogen somit sicher in die Finalspiele ein. 

Als erstes musste Elias das Finale bestreiten. Sein Gegner Amadeus Hong vom Altwarmbüchener BC. Dieser stand in der Rangliste vor Elias. Der erste Satz war sehr umkämpft, der TVer ging regelmäßig in Führung, aber sein Gegner glich immer wieder aus. Aber am Ende des Satzes konnte sich Elias deutlicher absetzen und entschied den Satz dann doch noch für sich. Der gewonnene erste Satz gab ihm Sicherheit und im Zweiten ließ er nichts mehr anbrennen und entschied den Satz mit 21:11 deutlich zu seinen Gunsten.

Dann wurde das Finale von Lena gespielt. Ihre Gegnerin war Emilia Omarbetkov vom TSV Burgdorf. Auch hier war der erste Satz umkämpft, die Stadtoldendorfer konnte sich punktmäßig nie deutlich absetzten, gewann dann den Satz mit 23:21. In der Satzpause sprach ihr Trainer Torsten Becker die ausgemachten Schwächen der Gegnerin an, die konsequent ausgenutzt werden sollten: „Sie hat Probleme beim schnellen Überkopfdrop“ (Bezeichnung des Stoppballes beim Badminton). Dies setzte Lena auch sofort um und gewann den zweiten Satz dann deutlich mit 21:11.

Mit zwei ersten Plätzen konnte Trainer Torsten Becker äußerst zufrieden sein, er stand bei allen Spielen seiner Schützlinge direkt am Spielfeldrand, um in den Pausen wichtige Coachingtipps und zusätzliche Motivation geben zu können. Zur Belohnung fuhr man danach auf das Frühlingsfest nach Hannover.

Sonntag, 22. April 2018 21:40 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). Unter tosendem Applaus und stehenden Ovationen haben die Handballer des TV 87 Stadtoldendorfs den ehemaligen Tabellenführer TuS Himmelsthür mit 24:22 in die Knie gezwungen und die Tabellenführung erobert. Bereits 30 Minuten vor Anwurf sind die Handballinteressierten in die „Rumbruchshölle“ geströmt. Die Gästefans, darunter auch ca. 50 jugendliche Handballer des TuS Himmelsthür feuerten ihre Mannschaft an, sahen sich aber der zahlenmäßigen und lautstarken Fans des TV 87 Stadtoldendorfs unterlegen.

Nach Anwurf bejubelten die Homburgstädter die 1:0-Führung. Bereits in den Anfangsminuten ließ Torhüter Kristof König aufhorchen und begeisterte die Fans mit starken Paraden. Beide Mannschaften lieferten sich in den Folgeminuten eine wahre Abwehrschlacht, nach zehn Spielminuten stand es erst 2:2.

Zu einer stritten Szene, die beim Stadtoldendorfer Publikum für großen Unmut sorgte, kam es in der 16. Minute: Nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler zeigt der Schiedsrichter Mats-Göran Busse die rote Karte. Der Feldverweis wurde für ein angebliches Nachtreten gezeigt, ohne dass Busse seinen Gegenspieler berührt hat und der Gegenspieler in diesem Duell zu Boden gegangen ist. Nach der roten Karte konnte Himmelsthür zwischenzeitlich sich einen Drei-Tore-Vorsprung (4:7) erspielen. Trotz dieses herben Rückschlags und eines verletzungsbedingten Ausfalls von Dennis Brüning (Zusammenprall mit einem Gegenspieler) kämpfte sich Stadtoldendorf mit dem Halbzeitgong auf 9:10 heran.

Trainer Dominik Niemeyer hat scheinbar in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden: Nach Wiederanwurf erzielte Jan-Christoph Ahlers unter dem frenetischen Applaus der Fans die beiden Treffer zur 11:10-Führung. Das Publikum machte den Namen „Rumbruchshölle“ alle Ehre, die Halle bebte und die Fans peitschten die Niemeyer-Jungs nach vorne. Auch die zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 11:11 (33. Minute) und zum 13:13 (38. Minute) durch Himmelsthür konnte die Stadtoldendorfer auf ihren Weg zum Sieg nicht aufhalten. Spätestens beim Spielstand von 18:15, durch Treffer von Lorentzen, Ahlers, Adler und Von Frankenstein, stand die Halle Kopf und den Zuschauern sowie Spielern war klar, Himmelsthür stand mit dem Rücken zur Wand und ein Sieg war in greifbarer Nähe.

In der 57. Minute erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Auch bedingt durch zwei Zeitstrafen gegen Stadtoldendorf markierte Himmelsthür den 21:20 Anschlusstreffer durch Simon Oertel. Nervenstarke Stadtoldendorfer bewiesen wieder einmal Moral: Von Frankenstein verwandelte einen Siebenmeter und Knoke legte unter großem Applaus zum 23:20 nach. Ein eiskalter Kristof König, der bis zu diesem Zeitpunkt mit zahlreichen Paraden zu überzeugen wusste, parierte in dieser wichtigen Phase des Spiels einen Siebenmeter von Christopher Kollmann. Zurecht ließ sich König für einen hervorragenden Auftritt von dem Publikum feiern. Spätestens nach dem 24:20 Treffer von Daniel Adler begriff auch der letzte Fan, dass der Sieger nur Stadtoldendorf heißen kann. Auch zwei weitere Treffer von Himmelsthür durch Hajo Hollatz konnten den Sieg in der heimischen Halle nicht mehr gefährden, so hieß es am Ende 24:22.

Unter stehenden Ovationen wurden die TVer gefeiert und die Mannschaft bedankte sich bei ihren Fans für die lautstarke Unterstützung. Trainer Dominik Niemeyer erklärte im Interview die Stimmung in der Halle sei so gut wie zu besten Oberligazeiten gewesen. Auch die zahlreichen Zuschauer in der Halle sprachen von einer Stimmung und Gänsehaut-Momente, wie man es lange in der „Rumbruchshölle“ nicht erlebt habe.

Wie gut die Stimmung wirklich war, könnt ihr in unserer Spielzusammenfassung sehen…

Spitzenspiel in der Handball Landesliga Hannover - TV 87 Stadtoldendorf gegen TuS GW Himmelsthür

Am heutigen Sonntag haben die Fans die Rumbruchshalle in einen Hexenkessel verwandelt. Unter tosendem Applaus der Fans, haben die Homburgstädter mit einer wahren Energieleistung den Tabellenführer in die Knie gezwungen. Wie spannend und emotional das Spiel war, seht Ihr in unserer Spielzusammenfassung. http://meine-onlinezeitung.de/sport/17224-hexelkessel-%E2%80%9Erumbruchsh%C3%B6lle%E2%80%9C-tv-87-stadtoldendorf-ringt-tabellenf%C3%BChrer-nieder TV87 Stadtoldendorf Handball - Die Erste

Gepostet von Weser-Ith News - www.meine-onlinezeitung.de am Sonntag, 22. April 2018
Sonntag, 22. April 2018 19:50 Uhr

Stadtoldendorf (red). An Spannung und Dramatik war das Spiel um die Tabellenführung kaum zu übertreffen. Die Mannen von Trainer Niemeyer erobern sich mit einem 24:22 Sieg gegen den TuS Himmelsthür die Tabellenführung zurück.

Ein ausführlicher Bericht und eine Video-Zusammenfassung folgt.

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Panorama
Tomaten, Bienenweiden und viele Stauden Pflanzenflohmarkt auf dem Hof Sasse an der Diemel Mittwoch, 18. April 2018 14:45 Uhr
Tomaten, Bienenweiden und viele Stauden Pflanzenflohmarkt auf dem Hof Sasse an der Diemel
Mittwoch, 11. April 2018 07:24 Uhr

Hameln (red). Am Dienstag, 10. April, kurz nach 17 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Deisterstraße/Kreuzstraße in Hameln ein Verkehrsunfall, bei dem ein 11-jähriger Junge schwer verletzt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte der Junge im Bereich der Kreuzung als Fußgänger die Kreuzstraße überqueren. Hierbei wurde er von einem Skoda Fabia erfasst, der vom Berliner Platz kommend in Richtung Bahnhof fuhr. Während der 22-jährige Skoda-Fahrer aus Coppenbrügge körperlich unverletzt blieb, wurde der 11-Jährige schwer verletzt.

Der Schwerverletzte wurde mit nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungstransporthubschrauber "Christoph 4" in eine Klinik nach Hannover geflogen. Ein Notfallseelsorger betreute vor Ort die benachrichtigten Eltern des Kindes, anwesende Augenzeugen und den beteiligten Autofahrer. Während der Rettungsmaßnahmen bzw. Unfallaufnahme und insbesondere durch die Landung des Rettungshubschraubers auf dem Berliner Platz mussten wichtige Straßenzüge gesperrt werden, unter anderem die Deisterstraße / Morgensternstraße (Bundesstraße 1 / 217).

Montag, 09. April 2018 08:12 Uhr

Münster (red). Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter mit Hochdruck, um die Hintergründe der schrecklichen Tat in Münster zu klären. Mittlerweile steht fest, dass der 48-jährige Täter aus Münster über zwei weitere Wohnadressen in Dresden und Pirna verfügte. Die Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht. Die Durchsuchungsmaßnahmen in Münster und die Auswertung der Ergebnisse dauern noch an. In der Wohnung in Münster fanden die Ermittler am heutigen Tag mehrere Gasflaschen sowie Kanister mit Bioethanol und Benzin. Zu welchem Zweck der Täter die Stoffe in seiner Wohnung aufbewahrt hat, ist Gegenstand der Ermittlungen. „Bislang haben sich weiterhin keinerlei Hinweise auf eine politische Motivationslage des Täters sowie mögliche Mittäter ergeben", sagte Polizeipräsident Hajo Kuhlisch in Münster. „Wir haben aber Hinweise darauf, dass die Ursachen für die Ausführung der Tat in seiner Persönlichkeit begründet sind.“

Der 48-Jährige war nach aktuellen Erkenntnissen zuvor fünfmal polizeilich in Erscheinung getreten. Drei Verfahren liefen bei der Staatsanwaltschaft Münster, zwei bei der Staatsanwaltschaft in Arnsberg. Die Verfahren betrafen:

  • Bedrohung (Tatzeitpunkt: 19.11.2014, Verfahren der Staatsanwaltschaft Arnsberg)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Tatzeitpunkt 16.04.2015)
  • Sachbeschädigung (Tatzeitpunkt 16.06.2015),
  • Bedrohung (Tatzeitpunkt 09.07.2016, Verfahren der Staatsanwaltschaft Arnsberg)
  • sowie Betruges (Tatzeitpunkt, 09.11.2016).

„Die Verfahren der Staatsanwaltschaft Arnsberg betrafen jeweils Auseinandersetzungen im familiären Bereich“, erläuterte Leitende Oberstaatsanwältin Elke Adomeit von der Staatsanwaltschaft Münster. „Sämtliche Verfahren wurden mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.“

Ende März meldete sich der Täter per Email unter anderem bei einem Nachbarn. Aus dem Inhalt ergaben sich vage Hinweise auf suizidale Gedanken, aber keinerlei Anhaltspunkte für die Gefährdung anderer Personen. Die Polizei erhielt Kenntnis über die E-Mail und suchte die Anschrift des Täters auf. Polizeibeamtinnen und -beamte trafen jedoch an der Wohnanschrift niemanden an. Nachbarn gaben an, die Person bereits längere Zeit nicht mehr gesehen zu haben. Aufgrund der weiteren Wohnanschriften in Dresden und Pirna wurde auch die dort zuständige Polizei über den Sachverhalt informiert. Auch dort wurde die Person nicht angetroffen. Weitere Erkenntnisse über den Verbleib des Täters konnten durch die Polizei bis zum Tatzeitpunkt nicht ermittelt werden. Die Stadt Münster hat mitgeteilt, dass der Täter zu dieser Zeit Kontakte zum Gesundheitsamt hatte.

„Wir konzentrieren uns jetzt mit unseren Untersuchungen insbesondere darauf, ein möglichst umfassendes Bild über das Verhalten des Täters in den Vorwochen zu erhalten, um dessen Motivation für die schreckliche Tat zu ermitteln“, erläuterte Kuhlisch das weitere Vorgehen. „Doch das benötigt Zeit. Diese Zeit müssen wir uns nehmen, um möglichst lückenlos aufzuklären.“

Sonntag, 08. April 2018 21:12 Uhr

Paderborn (red). Die größte Evakuierungsmaßnahme wegen einer Bombenentschärfung in der Stadt Paderborn ist am Abend zu Ende gegangen. Die Polizei zieht ein insgesamt positives Fazit. Nach dem Fund der Bombe vorletzte Woche am Peter-Hille-Weg war der Einsatz für Sonntag, 08.04.2018, vorbereitet worden. Das zu evakuierende Sperrgebiet umfasste einen Radius von 1,5 Kilometern um den Fundort. Gegen 6 Uhr wurden erste Straßen gesperrt, um Raum zur Evakuierung von Krankenhäusern und Pflegeheimen zu gewinnen. Weitere Sperrungen erfolgten am Vormittag. Bis 12.00 Uhr mussten alle Bewohner den Sperrbereich verlassen. Die Bevölkerung zeigte äußerste Besonnenheit und räumte den Bereich vorbildlich.

Trotz der riesigen Informationskampagne im Vorfeld der Evakuierung waren Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit einiger Menschen die Ursache für Verzögerungen im Zeitplan. Personen, die im Evakuierungsgebiet nach der Räumung teils aus dem eingesetzten Polizeihubschrauber entdeckt wurden, lotzten die Einsatzkräfte aus der Gefahrenzone. Insgesamt sprach die Polizei 30 Platzverweise aus, die allesamt von den Betroffenen befolgt wurden. Nachdem das Sperrgebiet geräumt war, begannen die Entschärfer mit ihrer Arbeit. Gegen 17 Uhr hatten Sie die drei Zünder der 1,8 Tonnen-Bombe erfolgreich entfernt. Bis zum Abtransport der Bombe mit einem Lastwagen blieben einige Straßen um den Fundort bis in die Abendstunden gesperrt. Die Hauptzufahrt zu den Krankenhäusern über die Husener Straße war bis 20.30 Uhr gesperrt, um die Rückführung der Patienten zu gewährleisten. Die Polizei war mit mehreren hundert Einsatzkräften vor. Laut Einsatzleitung lief der gesamte Einsatz bis auf zeitliche Verzögerungen wie geplant.

Sonntag, 08. April 2018 07:52 Uhr

Münster (red). Wie bereits berichtet, ist es am Samstagnachmittag in Münster zu einem schweren Vorfall in der Innenstadtgekommen: Gegen 15:27 Uhr fuhr ein silbergrauer Campingbus im Zentrum von Münster in eine Gruppe von Menschen, die sich im Außenbereich einer Gaststätte aufhielt. 

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft nun verkündet haben, wurden zwei Personen getötet und mehr als 20 zum Teil schwer bis hin zur akuten Lebensgefahr verletzt. Ums Leben gekommen sind bei dieser Tat eine 51-jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg und ein 65-jähriger Mann aus dem Kreis Borken. Unmittelbar im Anschluss an die Tat richtete sich der Täter mit einer Schusswaffe selbst.

Einsatzkräfte der Polizei und der Rettungsdienste waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Die Polizei riegelte den Tatort weiträumig ab. Aufgrund des Tathergangs mussten die Beamten berücksichtigen, dass es sich um einen Anschlag handeln könnte. Deshalb war eine besondere Vorsicht und Umsicht am Tatort geboten.

Bei der ersten Inaugenscheinnahme des Tatfahrzeugs erkannten die Beamten mehrere Drähte, die zum Teil ins nicht einsehbare Fahrzeuginnere führten. Um eine Gefährdung für die Anwohner und die Einsatzkräfte auszuschließen, untersuchten Experten des Landeskriminalamts aus Düsseldorf intensiv das Fahrzeug. Erst nachdem die nötige Sicherheit gegeben war, konnten die Ermittler das Fahrzeug durchsuchen. Neben der bereits sichergestellten Tatwaffe lagen noch eine Schreckschusswaffe und rund ein Dutzend sogenannter Polenböller im Campingbus.

„Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen handelt es sich bei dem Fahrer vermutlich um einen 48-jährigen Mann aus Münster“, äußerte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt für die Staatsanwaltschaft Münster. „Bislang liegen keine Hinweise auf einen möglichen Hintergrund für die Tat vor. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck und in alle Richtungen geführt.“

Am Abend durchsuchten die Ermittler die Wohnung des vermutlichen Tatverdächtigen. Zunächst öffneten Spezialisten aus Sicherheitsgründen die Wohnungstür mit Hilfe von Sprengmitteln, anschließend nahmen die Ermittler die Räume in Augenschein. Sie fanden dabei unter anderem weitere Polenböller und eine Dekowaffe (unbrauchbar gemachte Maschinenpistole TYP AK 47).

„Wir haben zur Unterstützung Polizisten aus ganz Nordrhein-Westfalen angefordert, um alle notwendigen Maßnahmen zur Aufklärung dieser schrecklichen Tat zu ergreifen“, erläuterte der Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Fischer im Polizeipräsidium. Bereitschaftspolizisten sperrten dabei den Tatort weiträumig ab, Kriminaltechniker sicherten die Spuren und Ermittler gingen zahlreichen Hinweisen nach.

Dabei lobte der Einsatzleiter das besonnene Verhalten der Münsteraner Bürger unmittelbar nach der Tat: „Die Polizei konnte die notwendigen Maßnahmen schnell und reibungslos treffen, alle haben sich vorbildlich verhalten und den Tatortbereich sehr schnell verlassen.“

Mittlerweile laufen viele Hinweise zur Tat bei der Polizei Münster ein. Das Bundeskriminalamt hat im Internet ein Hinweisportal geschaltet. Unter der Adresse https://www.bka-hinweisportal.de können Videos oder Fotos, die im Zusammenhang mit der Tat stehen, hochgeladen werden.

„Allein die Tatortaufnahme wird viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Fischer. „Wir brauchen Zeit, die Spuren auszuwerten und die Ergebnisse der Ermittlungen zusammenzuführen.“ Auch am Sonntag sind Behinderungen oder Einschränkungen in Münsters Innenstadt aufgrund der andauernden Tatortaufnahme möglich.

Foto: Symbolfoto

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