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Region Aktiv
Montag, 22. Januar 2018 17:30 Uhr
Weitere Kreisstraßen werden nach den Aufräumarbeiten freigegeben
Montag, 22. Januar 2018 14:38 Uhr

Bevern (r). Am 11. Januar 2018 wurde im Kreishaus die Kooperationsvereinbarung für das Pilotprojekt „Sozialpädagogische Unterstützung im Rahmen schulischer Inklusion“ an der Schloss-Schule Bevern von den Verantwortlichen unterzeichnet. Die Schloss-Schule Bevern ist nach der Grundschule Nordsolling in Deensen, der Grundschule Sollingtor in Boffzen und der Grundschule Hehlen die vierte Grundschule, die mit dem Konzept arbeitet.

Das Projekt finanziert eine sozialpädagogische Fachkraft, die mit 18 Wochenstunden an der Grundschule eingesetzt ist. Ziel ist es, das System Schule zu stärken und präventiv zu arbeiten. Diese Prävention zielt auf die Schüler ab, die Schwierigkeiten im Umgang mit anderen haben, mit großen Sorgen zur Schule kommen oder in ihren sozialen Fähigkeiten Unterstützung benötigen. Die sozialpädagogische Fachkraft stärkt, unterstützt und gibt den Schülern die Gelegenheit, ihre Sorgen zu besprechen, bevor sich unangemessene Verhaltensweisen verfestigen. „Jemand ist für die aktuellen Sorgen der Kinder da. In der Grundschule müssen viele Dinge noch sofort geregelt werden. Das können wir Lehrkräfte neben den anderen Aufgaben nicht immer leisten“, fasst die Schulleiterin Doris Brühöfner die Arbeit von Annette Schumacher, der sozialpädagogischen Fachkraft an ihrer Schule, zusammen. Und die hat sich bereits nach kurzer Zeit bewährt: Seit Schuljahresbeginn ist durch ihren Einsatz eine deutliche Verbesserung des Schulklimas zu bemerken. „Uns würde schon jetzt etwas fehlen, wenn wir diese Unterstützung nicht hätten“, lobt Doris Brühöfner.

Stefan Bonefeld, Vertreter des Schulträgers Samtgemeinde Bevern, ist ebenfalls von dem Projekt überzeugt: „Im Grundschulbereich ist schon seit langem eine sozialpädagogische Unterstützung dringend notwendig. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der Schule und dem Projekt Begegnung, als Anstellungsträger für Annette Schumacher, fällt es dem Schulträger leicht, diese Aufgabe anzugehen und gemeinsam zu stemmen.“ Boris Schreiber, Bereichsleiter für Bildung und Kultur im Landkreis, nennt das Projekt als gutes Beispiel gelingender interkommunaler Zusammenarbeit: „Gut, wenn alle an einem Strang ziehen“.

Landrätin Angela Schürzeberg liegt dieses Projekt sehr am Herzen. Sie freut es, dass an allen Standorten des Pilotprojektes sich sehr schnell die positiven Effekte bemerkbar gemacht haben. „Wir haben auch aus den anderen Schulen diese positiven Rückmeldungen nach kurzer Zeit bekommen. Den Schülern wird die volle Teilhabe an ihrer Schule ermöglicht, ohne vorher durch ihr Verhalten so aufzufallen, dass die gemobbt oder ausgegrenzt werden.“ Einzelfallhilfen wird dieses Projekt nicht vollständig ersetzen können, darauf weist Britta Dormeyer, Leiterin des Jugendamtes, hin. „Mit diesem Projekt möchten wir vorbeugend tätig werden und die Stigmatisierung von Kindern verhindern. Die Hilfe solle allen Schülern zugänglich sein.“

Nach Auswertung der gewonnen Erfahrungen in diesem Frühjahr soll eine Verstetigung des Projekts an den Grundschulen des Landkreises angestrebt werden, so dass die Kinder aus dem Landkreis auch nachhaltig davon profitieren. Zudem wird so ein weiterer Baustein zur Umsetzung der Inklusion gebildet, mit dem im Landkreis Holzminden ein guter Schritt gefunden ist, um sich dieser großen Aufgabe zu stellen.

Foto: Kreis

Montag, 22. Januar 2018 14:28 Uhr

Kreis Holzminden (r). Einem internationalen Gastkind ein zweites Zuhause auf Zeit bieten und dabei selbst eine neue Kultur entdecken – das ist gelebte Weltoffenheit und Gastfreundschaft. Die Familien im Landkreis Holzminden haben ab Februar 2018 genau diese Chance. Sie können durch die Aufnahme eines internationalen Gastkindes ihr eigenes Familienleben bereichern und gleichzeitig einem Gastkind, das erwartungsvoll auf seine deutsche Gastfamilie wartet, die Vorfreude auf das Austauschjahr erhöhen.

Bereits ab Ende Februar reisen 120 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt mit der gemeinnützigen und von Ehrenamtlichen getragenen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Die Jugendlichen möchten für ein ganzes oder halbes Schuljahr Deutschland und seine vielfältige Kultur kennenlernen, ihre Sprachkenntnisse verbessern und Teil ihrer Gastfamilie werden.

Gemeinsam mit AFS sucht Landrätin Angela Schürzeberg Familien, die eine Schülerin oder einen Schüler von einigen Wochen bis zu einem Jahr bei sich aufnehmen möchten. „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah mit und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie aus unserem Landkreis, die diese Erfahrung machen möchte, ist eine Bereicherung“, ergänzt Schürzeberg über das Gastfamilienprogramm von AFS.

Gastfamilien sind so vielfältig wie die Welt: Ein Gastkind aufnehmen können Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare, Senioren und Alleinstehende. Ein freies Bett, Neugierde auf andere Kulturen und natürlich Gastfreundschaft genügen. Die AFS-Geschäftsstelle und auch ein aktives Netzwerk ehrenamtlich Engagierter vor Ort bereiten alle Beteiligten auf den Austausch vor und begleiten während des Aufenthaltes des Gastkindes.

Interessierte, die ein Gastkind ab Februar aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen unter www.afs.de/gastfamilie.

Foto: Pixabay

Foto: Symbolbild

Montag, 22. Januar 2018 09:29 Uhr

Linnenkamp (r). In der Feuerwehr Linnenkamp wird die Verjüngung der Führungsspitze weiter vorangebracht. Philipp Reitemeyer wurde im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung zum Sicherheitsbeauftragten gewählt, nachdem Ulrich Röse diese Funktion in jüngere Hände geben wollte. Röse wurde für seine langjährige Tätigkeit im Ortskommando und als früherer Ortsbrandmeister nochmals gewürdigt.

Bei weiteren Wahlen wurden Gruppenführer Andre Röse, Kassierer Frank Kreykenbohm, Gerätewart Timo Brünig und Beisitzer Markus Schaper in Ihren Ämtern bestätigt. Befördert wurde Andre Röse zum 1. Hauptlöschmeister.

Ortsbrandmeister Jörn Verwohlt warf in seinem Bericht einen positiven Blick auf die Linnenkämper Wehr. Mehr als 50 Mitglieder zählen zur Ortswehr und auch für den weiteren Nachwuchs ist gesorgt: Jannis Wollenweber wurde als Neubeitritt im Kreis der Kameraden begrüßt. Verwohlt blickte zurück auf zahlreiche Dienste und glücklicherweise nur wenige Einsätze. Aber die Wehr ist auch Eckpunkt für ein aktives Gemeindeleben, zum Beispiel mit dem erfolgreich durchgeführten Kinderfest im Juni letzten Jahres. Auch in diesem Jahr steht mit der überregional bekannten Scheunendisco am 12. Mai ein Partyevent an, auf das schon viele warten.

Die Grüße des Gemeinderates überbrachte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Wangelnstedt, Dirk Wollenweber. Nach vielen gelungenen Maßnahmen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms wurde zuletzt die Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses Denkiehausen vorgenommen. 2018 stehen noch einige Projekte an, die sich derzeit in der Entscheidungsphase beim Amt und im Gemeinderat befinden. Danach wird das Programm für die Gemeinde beendet sein.

Besondere Würdigungen wurden Ulrich Röse und Bernd Kumlehn ausgesprochen, die durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Dascho Wehner mit dem Feuerwehrehrenzeichen für 40-jährige Verdienste ausgezeichnet wurden. Manfred Wollenweber erhielt als Dank und Anerkennung das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Linnenkamp

Sonntag, 21. Januar 2018 15:15 Uhr

Arholzen (cs). Bunte Kostüme, bemalte Wagen, süße Kamelle und gute Laune. Alles steht in den Startlöchern für den 34. traditionellen Karnevalsumzug durch Arholzen. Am Sonntag, den 11. Februar um 14.11 Uhr, startet der Umzug - wie gewöhnlich - von Haaspers Hof. Alle Närrinnen und Narren sind herzlich dazu eingeladen!

Im Anschluss an den Umzug sind alle Narren herzlich zur Karnevalsparty im Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. In diesem Jahr wird DJ Kevin Schmidt für eine ausgelassene Stimmung und eine volle Tanzfläche sorgen.

Wer als Fußgruppe, mit einem Wagen oder als „1-Mann-Gespann“ mitmachen möchte, meldet die Gruppe oder sich als Einzelperson bei der 1. Vorsitzenden, Vera Oppermann unter der Telefonnummer 05532/4698 an!

Für die ganz kleinen Narren findet am Rosenmontag, den 12.02.2018 um 15.00 Uhr der Kinderkarneval im Dorfgemeinschaftshaus in Arholzen statt.

Anmeldungen werden von A. Meese (05532 972678) und J. Wittlake (0176 51973288) gern entgegen genommen. Einlass ist ab 14.30 Uhr. Von 15.00 bis 17.30 Uhr wird bunt und fröhlich Karneval gefeiert!

Foto: Archiv

Sonntag, 21. Januar 2018 09:37 Uhr

Holzminden/Berlin (as). Auf den Weg zur weltgrößten Messe für Ernährung, Landschaft und Gartenbau macht sich das junge Start-Up Unternehmen Mühlenfeld aus Holzminden.

Das Land Niedersachen lädt Besucherinnen und Besucher zu einem „Sinnes- und Geschmacksparcours“ ein. Im Angebot sind besonders kulinarische Köstlichkeiten regionaler Herkunft.

In Halle20, der Niedersachsenhalle, ist das junge Unternehmen im Bereich der Start-Ups zu finden und bietet ihre einzigartigen Zwiebeleien zur Kostprobe an.

Das Besondere: Das Holzmindener Unternehmen ist für den Start-Up-Day nominiert und darf sich im Rahmen der „Grünen Woche“ am kommenden Mittwoch einer hoch dotierten Jury stellen. Das Team von Mühlenfeld ist noch bis Dienstag mit einem Stand bei der Messe in Berlin vertreten.

Fotos: Willmann

Samstag, 20. Januar 2018 12:36 Uhr

Landkreis Holzminden (r). Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Holzminden wieder an den beliebten und kostengünstigen Ferienangeboten der Jugendpflege teilnehmen.

Den Anfang macht eine Osterfreizeit für Kinder von 6 bis 10 Jahren (Kosten: 100,00€). Im Jugendfreizeitheim Silberborn erwartet die Teilnehmer vom 25. bis 29. März ein abwechslungsreiches Programm. Die Herberge mit eigener Sporthalle, Werk- und Bastelräumen und weitläufigem Außengelände bietet nämlich reichlich Platz zum Spielen, Toben und kreative Angebote. Aufgelockert wird das Programm durch Ausflüge in den nahe gelegenen Wildpark oder das Hallenbad in Uslar. Aufgrund der örtlichen Nähe ist die Osterfreizeit genau richtig für die ersten Übernachtungserfahrungen.

Kinder von 8 bis 13 Jahren reisen in den Sommerferien vom 29. Juli bis 7. August an den Dümmer See (Kosten: 250,00€). Die Unterkunft bietet neben ihrer modernen Ausstattung und dem atmosphärischen Seeblick zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Fußballfeld, Beachvolleyballplatz und Basketballfeld zählen ebenso zum riesigen Gelände der Einrichtung wie die Strandwiese mit Zugang zum Badesee. Dieser dient außerdem als Anleger für Kanus oder Segelboote, die von der Gruppe genutzt werden können. Langweilig wird es auf der Fahrt daher also sicher nicht werden.

Jugendliche ab 13 Jahren haben die Möglichkeit, mit der Kreisjugendpflege vom 25. Juli bis 3. August nach Berlin zu reisen (Kosten: 300,00€). Von der Herberge aus, die direkt am Wannsee liegt, starten täglich Erkundungstouren in die Bundeshauptstadt. Der Besuch von Wahrzeichen Berlins wie Bundestag, Brandenburger Tor oder Stasi-Gefängnis gehört genau so zum Programm wie die Möglichkeit zum Shoppen am Ku´damm oder dem Alexanderplatz. Zurück in der Unterkunft können die Teilnehmenden sich am Sandstrand, beim Beachvolleyball oder am gemütlichen Lagerfeuer erholen.

Alle Fahrten werden durch gut ausgebildete Teams aus Jugendleitern und pädagogischen Fachkräften begleitet. Bei allen Freizeiten gilt wieder der Geschwisterrabatt in Höhe von 25%. Empfängern von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II und Familien mit geringem Einkommen ist es möglich, für Ferienfreizeiten finanzielle Unterstützung zu beantragen. Die Jugendpflege berät zu möglichen Fördermitteln und ermöglicht bei Bedarf auch flexible Ratenzahlungen. Anmeldungen für Fahrten und Veranstaltungen werden ab sofort telefonisch unter (05531) 707-431, per E-Mail an kreisjugendpflege@landkreis-holzminden.de oder online unter www.landkreis-holzminden.de entgegengenommen.

Foto: Landkreis Holzminden

Samstag, 20. Januar 2018 12:23 Uhr

Polle/Hummersen (r). Nach der großen Resonanz des Vorjahrkonzerts, geben Die Üblichen Verdächtigen + Jim Paterson am Freitag, 9. Februar 2018 ab 19.30 Uhr in der Clubgastronomie des Golfclub Weserbergland in Polle musikalisch wieder ihre Visitenkarte ab. Die Zuhörer können sich auf eine bunte Mischung eigener und auch bekannter Titel aus übergreifenden Genres mit herausragendem Satzgesang freuen.

Der Eintrittspreis beträgt € 12. Karten für diesen Abend sind im Sekretariat des Golfclubs (Tel. 05535 8842) und bei der Stadtmarketing Holzminden GmbH, Markt 2, 37603 Holzminden, (Tel. 05531-992969) im Vorverkauf erhältlich.

Samstag, 20. Januar 2018 12:13 Uhr

Neuhaus (red). Sturmtief Friederike ist in aller Munde und auch der Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten meldet, dass der Park in den kommenden Tagen wegen Sturmschäden geschlossen bleibt. Der Leiter des Wildparks Robert Willeke kann noch nicht genau sagen, wann der Park wieder geöffnet sei: „Wir sind zur Zeit damit beschäftigt, die Schäden zu sondieren und dann aufzuarbeiten. Sobald der Wildpark wieder geöffnet ist, geben wir es bekannt. Das WildparkHaus - das Solling-Besucherzentrum und das Café-Bistro Rotwild sind aber wie gewohnt geöffnet. “

Foto: Archiv

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Blaulicht
Montag, 22. Januar 2018 18:33 Uhr
Sattelzug zu schnell und mit falscher Bereifung auf Schnee verunfallt
Montag, 22. Januar 2018 08:16 Uhr

Boffzen (red). In den frühen Abendstunden, am 11. Januar um kurz vor 18 Uhr, wurde der erste Zug der Samtgemeindefeuerwehr Boffzen gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Noelle + von Campe zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in das Werk II der in Boffzen ortsansässigen Glashütte gerufen. Glücklicherweise handelte es sich bei der Einsatzlage um eine Alarmübung, die durch den Werkbrandmeister Andreas Timmermann ausgearbeitet wurde.

Nach kurzer Lageerkundung musste eine Rauchentwicklung im Keller des Gebäudes festgestellt werden, zwei Personen galten als vermisst. Die sofort eingeleiteten Maßnahmen durch die Werk- und Ortsfeuerwehren, die mit sechs Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, führten zum Erfolg. Der fiktive Brand, der durch einen technischen Defekt an einem Ladegerät hätte verursacht werden können, wurde schnell lokalisiert und gelöscht, die vermissten Personen wurden ins Freie gerettet. Nach gut einer Stunde war der Übungseinsatz beendet. Der Geschäftsführer der Firma Noelle + von Campe, Thomas Köhler, konnte gemeinsam mit seinem Betriebsleiter die anwesenden Kameradinnen und Kameraden mit einem Dank für die reibungslose Zusammenarbeit in den Abend verabschieden.

Fotos: Feuerwehr Boffzen

Sonntag, 21. Januar 2018 19:35 Uhr

Höxter/Bruchhausen (red). Die 16-jährige Jugendliche, die sich gestern aus der Jugendhilfeeinrichtung in Höxter-Bruchhausen entfernt hatte, ist wohlbehalten zurück (wir berichteten)! Da nicht auszuschließen war, dass sie sich in einer hilflosen Lage befand, hatte sich die Polizei zu einem Aufruf in der Öffentlichkeit entschlossen. Sie ist heute Abend in Ottbergen gesehen und in das Heim zurück gebracht worden. Über den zwischenzeitlichen Aufenthaltsort des Mädchens ist bisher nichts bekannt geworden.

Sonntag, 21. Januar 2018 17:27 Uhr

Höxter (r). Aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Höxter-Bruchhausen wird seit Samstagabend eine 16-jährige Jugendliche vermisst. Nach einem Streit hat sie die Einrichtung verlassen, wollte aber im Laufe des Abends zurückkehren. Dieses hat sie nicht getan, es gibt derzeit keine Hinweise auf den Aufenthaltsort. Es ist nicht auszuschließen, dass sich das Mädchen in einer hilflosen Lage befindet.

Die Polizei Höxter bittet nun um Mithilfe der Bevölkerung und fragt:

Wer hat am Samstagabend oder im Laufe des Sonntags die 16-jährige Anne-Marie Schulz aus Höxter-Bruchhausen gesehen oder kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort geben. Anne-Marie ist etwa 1,68 m groß und hat dunkelbraune Haare und braun-grüne Augen. Sie trägt eine hellgraue Jogginghose, eine pink-farbene Plüschjacke mit einem schwarzen Schal und weiße Nike-Sportschuhe.

Hinweise bitte an die Polizei Höxter, Telefon 05271-9620.

Update: Die Vermisste ist zurück!

Foto: Polizei

Freitag, 19. Januar 2018 15:28 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Die Freiwillige Feuerwehr Stadtoldendorf kann sich über einen neuen Einsatzleitwagen in ihrem Fuhrpark freuen. Das Fahrzeug, welches im Februar offiziell in Dienst gestellt werden soll, ersetzt ein älteres Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Mit den Unwettereinsätzen am vergangenen Donnerstag hat der neue Einsatzleitwagen ELW1 auch bereits seinen ersten Einsatz absolviert.

Der ELW1 ist das Führungsfahrzeug für jeden Einsatz. Es transportiert den Einsatzleiter zum Einsatzort und rückt bei jedem Einsatz mit aus. Vor Ort dient der Einsatzleitwagen dann als Kommandofahrzeug und Unterstützung der Einsatzleitung. Der Einsatz sowie die einzelnen Maßnahmen vor Ort werden hier zentral dokumentiert, es erfolgt die Kommunikation mit der Rettungsleitstelle, den nachrückenden Einsatzkräften und auch notwendige Nachalarmierungen erfolgen durch die Besatzung.

Das neue Einsatzfahrzeug ist ein Mercedes Vito mit Allrad, der durch die Firma Wagener Fahrzeugbau in Kassel zu einem ELW1 ausgebaut wurde. Das Fahrzeug ist umfassend mit einem speziellen Schranksystemen, digitaler Funk- und Kommunikationstechnik sowie weiterem, technischen Gerät, wie etwa ein Multifunktionsgerät, Navigationssystem sowie einer modernen LED-Innenbeleuchtung ausgestattet. Eine LTE-Anbindung sorgt für die notwenige Verbindung zu Diensten für Internet, Telefon, Fax und Netzwerk und sichert ein autarkes Arbeiten im Einsatzfall.

Foto: Feuerwehr

Freitag, 19. Januar 2018 14:32 Uhr

Stadtoldendorf/Kreis Holzminden (rus). Am Tag nach dem schweren Orkantief „Friederike“, das dem Landkreis Holzminden sowie vielen weiteren Teilen in Deutschland und Europa den schwersten Sturm seit „Kyrill“ vor elf Jahren beschert hat, wird nun aufgeräumt. Vielerorts sind Hauseigentümer und Unternehmen im Einsatz und beseitigen, was der Orkan übrig gelassen hat. Überall bietet sich dabei ein nahezu gleiches Bild: Teilweise abgedeckte Dächer, eingestürzte Gewächshäuser, umgeworfene Mülltonnen und hunderte Bäume, die mitunter vollständig entwurzelt wurden.

Im Solling sollen es mindestens 100.000 Kubikmeter sein, die durch den Orkan beschädigt wurden. Und erst seit den Morgenstunden findet eine allgemeine Schadenaufnahme statt, die bei Dunkelheit noch gar nicht möglich war. Auch die Deutsche Bahn sowie die übrigen Bahnunternehmen haben angekündigt, am Freitag noch nicht sofort alle Fahrpläne erfüllen zu können. In Deensen beispielsweise sorgte am Donnerstag ein herabgestürztes Hallendach dafür, dass die Bahnstrecke zwischen Stadtoldendorf und Holzminden unpassierbar war. Diese Schäden werden erst ab heute beseitigt.

Am Donnerstag waren dann auf einmal fast alle Einsatzkräfte der Feuerwehren stundenlang im Einsatz, auch die Bauhöfe und Straßenmeistereien waren gefragt, teilweise noch bis tief in die Nacht hinein, nachdem es zur Mittagszeit auf einmal losging mit den ersten Alarmierungen und stetig stärker werdenden Sturmböen. Plötzlich entfaltete Orkan „Friederike“ seine ganze Gewalt und sorgte für teils heftige Orkanböen, die Mülltonnen durch die Gegend schleuderten, Dächer abdeckten und Bäume entwurzelten, als wären es Mikado-Stäbe. Vielerorts kamen die Menschen mit einem Schrecken davon, ernsthafte Verletzte oder gar Tote gab es im Landkreis Holzminden glücklicherweise nicht. Dafür aber immense Sachschäden, die nun erst einmal beseitigt werden müssen.

In den nächsten Tagen kann es im Landkreis Holzminden daher noch zu vereinzelten Straßensperrungen kommen, auch Fuß- und Wanderwege sind teilweise noch unpassierbar und werden es vermutlich auch noch für einige Tage sein. Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer sollten Warnungen und Sperrungen ernst nehmen und auch an Häusern und nahe Bäumen unbedingt vorsichtig sein. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass sich auch nach dem Sturm noch Dachpfannen lösen und herabstürzen können, auch abgerissene Äste können noch weit später herabfallen und Menschen in Gefahr bringen. Bis alle Schäden und Gefahren beseitigt sind, wird es vermutlich noch einige Zeit dauern.

Fotos: rus

Freitag, 19. Januar 2018 14:28 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Das Orkantief „Friederike“ hat auch in der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf am Donnerstag seine volle Kraft entfaltet und für dutzende Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Zahlreiche Straßen und Wege sind auch am Tag danach noch unpassierbar und müssen nach einer allgemeinen Schadenaufnahme erst einmal wieder hergerichtet werden. Auch unzählige Dächer erlitten teils große Schäden, wurden abgedeckt und dadurch teils stark beschädigt. Für die Freiwillige Feuerwehr Stadtoldendorf sowie umliegende Ortsfeuerwehren gab es am Donnerstag ein breites Einsatzspektrum abzuarbeiten. Gegen 20.00 Uhr am Donnerstagabend konnte die tagsüber aufgebaute Bereitschaft der Feuerwehr beendet werden.

Schon um 13.15 Uhr wurde der Einsatzleitwagen Stadtoldendorf alarmiert und richtete eine örtliche Einsatzleitung am Feuerwehrgerätehaus ein. Gerade einmal 20 Minuten später machte es die akute Gefahrenlage dann erforderlich, die Großschleife zu ziehen und damit die gesamte Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf zu alarmieren. Die Einsatzfahrzeuge wurden besetzt und erhielten vom Einsatzleitwagen ihre Aufträge, die es schließlich abzuarbeiten galt. Unter anderem waren in der Straße „Am Kantorgarten“ in Stadtoldendorf gleich mehrere Bäume umgeknickt und mussten durch die Feuerwehr mit Motorsägen beseitigt werden, auch am Mühlenanger sorgte eine große Fichte für Schaden und musste am Abend noch beseitigt werden – bereits am Nachmittag wurde die Straße aufgrund akuter Gefahr für den Verkehr gesperrt. Leider musste festgestellt werden, dass sich vereinzelte Verkehrsteilnehmer nicht an diese Absperrungen hielten und damit sich selbst und womöglich auch andere in Gefahr brachten.

In vielen weiteren Fällen galt es, entwurzelte Bäume zu beseitigen oder herabgestürzte Dachziegel beiseite zu fegen. Auch Fassadenteile von Gebäuden wurden beiseite geräumt, ebenso wie abgeknickte Äste. Weitere Einsatzorte befanden sich auch im Grasweg, wo ein umgestürzter Baum auf den Bahnschienen gelegen hatte oder in der Nähe vom Schützenhaus Mittendorff’s Park, dessen Zuwegung gleich durch mehrere Bäume nicht mehr passierbar war. Auf der Kreisstraße zwischen Schießhaus und Schorborn stürzten gleich dutzende Bäume auf einmal um und legten sich quer über die Straße. Mittendrin ein Postzusteller, der auf einmal weder vor noch zurück kam und später von der Feuerwehr gerettet werden musste. Am Bahnhof in Deensen wurde eine Firmenhalle abgedeckt, das Dach legte sich auf die Bahnschienen, die aber ohnehin zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt waren. Die Deutsche Bahn stellte bereits am Mittag ihren Fahrbetrieb ein.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben alle Lagen so gut es geht abgearbeitet, immer im Fokus dabei die Gefahrenabwehr bei Fußgängern und Verkehrsteilnehmern und natürlich die eigene Sicherheit. Am Abend gegen 20.00 Uhr wurde die seit Mittag bestehende Einsatzbereitschaft aufgelöst, nachdem sich die Wetterlage am Nachmittag bereits allmählich wieder beruhigt hatte. Insgesamt wurden 31 Einsätze absolviert, in der Nacht zu Freitag blieb es glücklicherweise ruhig.

Fotos: Feuerwehr Stadtoldendorf

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Politik
Freitag, 19. Januar 2018 10:56 Uhr
Otto-Wels-Preis für Demokratie: SPD-Fraktion zeichnet bürgerschaftliches Engagement aus
Mittwoch, 10. Januar 2018 13:39 Uhr

Bevern (mk). Vergangenen Sonntagnachmittag hatte die FDP ihren Neujahrsempfang in der Schlosskapelle in Bevern. Als Gastrednerin statte die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, dem Kreis Holzminden einen Besuch ab. Strack-Zimmermann verstand es gleich zu Beginn ihrer Rede, ihr gespannt lauschendes Publikum zu fesseln. Die stellvertretende Bundesvorsitzende klärte mit deutlichen und packenden Details zum FDP-Neujahrsempfang auf, welche Ursachen zum Ende der Jamaika-Sondierungsgespräche geführt hatten. Sie betonte, es als ihre Pflicht anzusehen, dieses „ganze Drama“ an dieser Stelle zu erläutern, welches aus ihrer Sicht viel zu lange gedauert habe. Die prominente Gastrednerin, die mit der Bahn aus Düsseldorf angereist kam schilderte, dass sie dieses „30 Tage andauernde Drama in Berlin“ hautnah „in allen blutigen Teilen“ mitverfolgen musste.

Ein bühnenreifes Drama in 30 Tagen in einer kurzen, spannenden Nacherzählung

Um welche Details es bei den gescheiterten Jamaika-Sondierungsgesprächen ging, darauf ging Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann im weiteren Verlauf ihrer Erzählung deutlich ins Detail. Sie offenbarte, dass es um strittige Punkte wie den europäischen Finanzausgleich, die Finanzierung der Sanierungen von Schulgebäuden und den Braunkohleausstieg (ohne eine wirklich relevante Alternative gefunden zu haben) ging. Ein Hauptthema der FDP, die Digitalisierung des ländlichen Raumes, fand in den Sondierungen laut Strack-Zimmermann wenig Beachtung. Schließlich habe man gemeinsam, und nicht nur Christian Lindner, die Gespräche als gescheitert gesehen als man „vom Tisch aufstand“, so die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Sie räumte den Fehler ein, dass die geführten Unterhaltungen bereits zu sehr ins Detail gegangen und weit über eine Sondierung hinaus geführt worden wären. Sie verglich die Gespräche mit „den Szenen einer Ehe“, wobei einer dieser Partner vor dem Altar noch einmal Bedenken bekommen hätte, dass diese „Eheschließung“ gutgehen könne und darum den Rückzieher angetreten habe. „Von einer Staatskrise wäre aber keinerlei Rede“, betonte Strack-Zimmermann. Sie wolle auch die erfreulichen Seiten dieser weiteren Entwicklung für die FDP hervorheben. „Mit 80 Mitgliedern im Bundestag sein zu dürfen, bedeutet Verantwortung zu tragen und sich dieser Würde auch bewusst zu sein“, betonte Strack-Zimmermann. „Dabei werden wir uns dem Parlament gegenüber als würdig erweisen“, versprach die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.

Spannung sei gewiss bei jetzt vier Parteien in der Opposition

„Wir werden uns in die Diskussion einbringen“, versprach Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und deutete bei Schließung einer großen Koalition eine seichte Aufstellung dieser an. Eine große Koalition, welche es im neuen Bundestag dann gleich mit vier Parteien in der Opposition zu tun bekommen würde. Aus ihrer Sicht dürfte das extrem spannend werden. Und weiter: „ Deutschland sollte jedoch wissen, wohin es in den nächsten Jahren hin wolle und sich nicht verirren lassen.“

Die „Digitalisierung“ stellt für die FDP, besonders für den ländlichen Raum ein Hauptanliegen dar, denn nur so könne Deutschland flächendeckend attraktiv bleiben. Dieses hob Strack-Zimmermann noch einmal in ihrer Rede abschließend deutlich hervor. Damit schloss sie sich ihrem Gastgeber Hermann Grupe an, der in seiner Begrüßung zum Neujahrsempfang der FDP in der Schlosskapelle die guten Breitbandanschlüsse gerade für die vorstädtische Dörfer als extrem wichtig einschätze, um sich den Hauptstädten gegenüber gewappneter aufzustellen. Auch Herman Grupe verwies auf die positiven Entwicklungen seiner Partei vor Ort. „Erfolge durchweg in allen drei Wahlen der jüngsten Vergangenheit und einer damit auch erfreulicherweise stetig verbundenen neuen Zahl an Mitgliedern, welche für die nötige frische Bewegung im Parlament sorgen werden“, versprach Gruppe und lud dazu weitere ein. Weniger scherzend, eher mahnend erinnerte er an die Digitalisierung, deren enorme Wichtigkeit bereits von Strack-Zimmermann deutlich gemacht wurde. Nur mit einer guten Vernetzung können auch die ländlichen Regionen mitgenommen und nicht von den großen Zentren geschluckt werden.

Eine gute Digitalisierung ist eine „gute Informationsquelle“

Musikalische Begleitung fand diese traditionelle Einladung zum neuen Jahr im Weserrenaissance Schloss Bevern von Alexander Käberich und Arndt Jubal Mehring auf der Klarinette. Ernst Warnecke, Bürgermeister der Gemeinde Bevern, fand schließlich die abschließenden Dankesworte für die beiden Redner dieses traditionellen FDP Neujahrsempfangs in der Schlosskapelle. Bevor die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sich wieder Richtung Düsseldorf per Bahn verabschiedete, überreichte ihr noch Ernst Warnecke verschmitzt lächelnd ein Präsent und wies daraufhin, „dass dieses ohne eine gute digitale Vernetzung nicht bekannt geworden wäre“ und lud die begeisterte Motorradfahrerin Strack-Zimmermann ein, das Weserbergland auch auf diese Weise einmal kennen zu lernen.

Video/ Foto: Melanie Klemm

Montag, 25. Dezember 2017 07:36 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Am Rande einer Tagung des Ärztevereins Holzminden fand die Unterzeichnung des „Letters of Intent“ statt. In der Anwesenheit der Vertreter der Kommunen, des Landkreises, der Ärzteschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung betonte in Ihrer Ansprache Landrätin Angela Schürzeberg die Bedeutung dieser gemeinsamen Absichtserklärung, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, eine Vorsorge für den ärztlichen Nachwuchs im Landkreis Holzminden zu treffen.

Der Weiterbildungsverbund entstand im Rahmen der Aktivitäten der Gesundheitsregion Holzminden. Dabei entwickelten Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders, der Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Göttingen Harald Jeschonek und der Geschäftsführer des Agaplesion Evangelisches Krankenhaus Marko Ellerhoff die Idee Verbundes.

Im Zuge des demografischen Wandels ist auch die medizinische Versorgung der Bevölkerung verstärkt in den Focus der Kommunen und Landkreise getreten. Insbesondere die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen wird zukünftig eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge. Hier setzt der Weiterbildungsverbund zur Ausbildung von Allgemeinmedizinern an, der von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen landesweit finanziell unterstützt wird.

Im Anschluss an das Studium der Medizin verbringen die zukünftigen Allgemeinmediziner weitere fünf Jahre in Weiterbildungsmaßnahmen zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Diese Weiterbildungsmaßnahmen beinhalten Praxiseinheiten sowohl in Krankenhäusern als auch in dafür lizenzierten Arztpraxen.

Hintergrund für diesen Weiterbildungsverbund ist die Tatsache, dass die Gebietsweiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin im Gegensatz zur Weiterbildung in anderen Gebieten einen Pflichtweiterbildungsabschnitt in der ambulanten Versorgung erfordert. Ein angehender Allgemeinmediziner muss also zwingend seinen Arbeitgeber und den Versorgungssektor wechseln. Für die Verbundweiterbildung schließen sich Kliniken und niedergelassene Ärzte auf regionaler Ebene zu einem Weiterbildungsverbund zusammen. Die Koordination des Verbundes kann dabei durch einen der beteiligten Partner oder die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen. Dadurch wird dem angehenden Allgemeinmediziner eine strukturierte Facharztweiterbildung in allen notwendigen Weiterbildungsabschnitten angeboten. Die Suche nach Anschlussweiterbildungsstellen entfällt. Dies gibt sowohl den angehenden Allgemeinmedizinern als auch den weiterbildenden Einrichtungen Planungssicherheit.

Ein Weiterbildungsverbund im Landkreis Holzminden bietet darüber hinaus die Chance die Weiterbildungsassistenten möglichst lange, maximal bis zu 5 Jahren, im Landkreis Holzminden zu binden. Hier erhoffen sich die Gesundheitsregion und die beteiligten Akteure eine räumliche, soziale und emotionale Bindung an die Region zu erzielen, die letztlich zur Übernahme von vakanten Arztpraxen und damit zur Sicherstellung zukünftiger medizinischer Versorgung im Landkreis Holzminden beiträgt.

Die Akteure des Weiterbildungsverbundes haben einen Letter of Intent auf Basis eines Vertragsmusters der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen entwickelt, der von den Kommunen des Landkreises Holzminden unterstützt wird. Neben diesen fachlichen Komponenten, ist es auch wichtig, dass die jungen Mediziner im Landkreis Holzminden ein passendes Lebensumfeld finden, wozu unter anderem auch gute Möglichkeiten zum Wohnen, zur Kinderbetreuung und die Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihre Partner gehören.

Landrätin Schürzeberg bedankte sich insbesondere bei Harald Jeschonek, Marko Ellerhof und Wolfgang Anders für diese hervorragende Idee. Ebenfalls dankte sie den Samtgemeinden Bevern, Boffzen, Eschershausen-Stadtoldendorf und Bodenwerder-Polle sowie dem Flecken Delligsen, genauso dem Agaplesion Evangelisches Krankenhaus, der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung und den niedergelassenen Ärzten für die Beteiligung an dem Verbund.

Foto: Landkreis Holzminden

Freitag, 22. Dezember 2017 08:26 Uhr

Holzminden (red). Der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz tagte am 14.12.2017 in der HaWeTec und ließ sich von Sebastian Siemer, dem Leiter der HaWeTec Holzminden, durch die modernen und freundlich gestalteten Fertigungsräume der HaWeTec führen. Die Mitglieder des Ausschusses verschafften sich durch den Besuch der Werkstatt für behinderte Menschen einen guten Eindruck über deren Teilhabe am Arbeitsleben.

Foto: Landkreis Holzminden

Freitag, 22. Dezember 2017 07:48 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Auftakt für das Projekt „Dorf ist nicht gleich Dorf“: Im Kreishaus Göttingen kam erstmals die Projektgruppe mit Vertretern von Land, vier Landkreisen, Hochschulen und Bildungsträgern am 07.12.2017 zusammen. Das Modellvorhaben „Dorf ist nicht gleich Dorf“ wurde in Südniedersachsen von den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim initiiert, um die Entwicklungschancen eines einzelnen Ortes noch besser erkennen und dorfgerecht fördern zu können. Ziel des Projektes ist es, in Zusammenarbeit mit zunächst 16 ausgewählten Dörfern aus den vier Landkreisen ein neuartiges Qualifizierungsmodul Dorfmoderation zu entwickeln, das insbesondere dorf- und regionsspezifische Einflussfaktoren, Handlungspotenziale und bereits vorhandene Engagementstrukturen in dörfliche Moderationsprozesse einbezieht. 

Im Zentrum des Konzepts der Dorfmoderation steht die professionell angeleitete Qualifizierung ehrenamtlich tätiger Dorfbewohnerbewohner, die in ihrer Funktion als Dorfmoderator an der Aktivierung der Dorfgemeinschaft mitwirken. Sie suchen angesichts der Folgen ländlichen Strukturwandels und demografischer Veränderungen nach Wegen, um das Dorf als Wohn-, Wirtschafts- und Lebensraum attraktiv zu erhalten. Dieses Vertiefungsmodul schließt an die jetzt schon vom Land Niedersachsen angebotene Qualifizierung „Dorfmoderator BMQ“ an.

Ein weiterer Teil des Konzeptes ist die Erarbeitung und Erprobung von tragfähigen Netzwerkstrukturen in und zwischen den Dörfern und Landkreisen und in der Region Südniedersachsen, die zu einer Verstetigung der Dorfentwicklung führen. Die Instrumente und Möglichkeiten der Dorfmoderation können durch einen gezielten Austausch zwischen den Dörfern zu besserer Entfaltung kommen. Das Modellvorhaben strebt eine Region des Austausches und Lernens in Südniedersachsen an.

Das Modellvorhaben „Dorf ist nicht gleich Dorf“ setzt an dem Potenzial der dörflichen Struktur zu Selbsterneuerung und Selbsthilfe an. Eine aktive Dorfgemeinschaft, ein reges Vereinsleben, ein konstruktiver Austausch zwischen Jung und Alt, Alteingesessenen und Neubürgern – das sind Voraussetzungen, die dazu beitragen können, dass ein Dorf lebendig und attraktiv bleibt. Die Bedingung dafür ist, dass Dorfbewohner Gelegenheiten haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Und: Sie sollten sich mit ihren Erfahrungen, Ideen, Problemanzeigen und Fähigkeiten an der Entwicklung ihres Ortes beteiligen können.

Damit das gelingt, brauchen Dörfer kundige Menschen, die bereit sind, diese Strukturen zu stärken und Prozesse anzustoßen. In der Regel werden diese Aufgaben von den gewählten Gremien und den Vereinen wahrgenommen. Unter den Vorzeichen des demografischen Wandels braucht es oft eine ergänzende Kraft. Ein Dorfmoderationsteam kann dabei unterstützen, Menschen im Ort zu motivieren und zu aktivieren und verschiedene Bewohnergruppen zusammen zu bringen. Zudem unterstützen Dorfmoderatoren bei der Moderation und Dokumentation von Dorfversammlungen und vermitteln zwischen modernem und traditionellem Dorfleben.

Aus dem Landkreis Holzminden nehmen bislang die Dörfer Kirchbrak, Lenne und Neuhaus am Modellvorhaben teil. Sie sind in unterschiedlicher Ausprägung beteiligt – das liegt in der Natur des Projekts „Dorf ist nicht gleich Dorf“. Zudem befindet sich das Modellvorhaben in der Anfangsphase, sodass Prozesse in den Ortschaften erst angestoßen sind. Das Ziel von „Dorf ist nicht gleich Dorf“ ist, die spezifischen Entwicklungsprozesse in möglichst vielen Ortschaften zu initiieren und zu verstetigen. Das Projekt ist offen für weitere Interessierte.

Projektträger ist der Landkreis Göttingen in enger Kooperation mit den Landkreisen Northeim, Holzminden und Goslar, die das Projekt auch finanziell unterstützen. Auftragnehmer ist zum einen das SOFI – Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität in Zusammenarbeit mit der HAWK Fakultät Ressourcenmanagement Göttingen, die zusammen das Forschungsteam bilden. Zum anderen wird das Praxisteam von der der LEB – Ländlichen Erwachsenenbildung Niedersachsen, Regionalbüro Göttingen und der Freien Altenarbeit Göttingen e.V. besetzt. Gefördert und begleitet wird das Modellprojekt von dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Laufzeit ist Oktober 2017 bis November 2020.

Vorgesehen ist eine enge Zusammenarbeit des Forschungsteams mit dem Praxisteam, das für die Entwicklung und praktische Anwendung des Qualifizierungsmoduls Dorfmoderation zuständig ist. In mehreren aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten soll zunächst ein vom Forschungsteam zu entwickelndes Dorfanalyseschema in das Curriculum des Qualifizierungsmoduls integriert werden. Anschließend wird es im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme an zwei Bildungsstandorten gemeinsam mit den auszubildenden Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren erprobt.

Vorgesehen ist zudem die Evaluation des gesamten Fortbildungsdurchgangs, gestützt auf Gruppendiskussionen, Einzelinterviews sowie einer schriftlichen Befragung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Qualifizierungsmaßnahme. In einem abschließenden Arbeitsschritt wird das Forschungsteam seine Erkenntnisse aus den Dorfanalysen nutzen, um gemeinsam mit dem Praxisteam Bedingungsfaktoren zu definieren, die die Übertragbarkeit des im Projektverlauf erarbeiteten Qualifizierungskonzepts ermöglichen sollen.

Hintergrund

Das Dorfleben bietet aufgrund seiner Überschaubarkeit, menschlichen Nähe und der Nähe zur Natur besondere Qualitäten. In allen Dörfern bilden die Menschen mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, ihrer Bereitschaft zum Engagement und eine ausgeprägte soziale Infrastruktur ein besonderes Potenzial für gemeinschaftliches Handeln zum Wohle einer solidarischen Dorfgemeinschaft. Vor allem die Dörfer in den peripheren, strukturschwachen ländlichen Gebieten stehen allerdings auch vor großen Herausforderungen.

Der Wandel dörflicher Lebenswelten in den vergangenen Jahrzehnten führte zu problematischen Entwicklungen: zu Bevölkerungsrückgang der Dörfer durch Abwanderung der Jüngeren sowie Überalterung der verbliebenen Dorfbevölkerung, zu Wegbrechen der lokalen Infrastruktur im Bereich der alltäglichen Daseinsvorsorge sowie häufig auch zur Erosion der sozialen Infrastruktur sowie des sozialräumlichen Zusammenhalts im Dorf, etwa durch Auflösung von Vereinen und Schließung von Jugendräumen, durch Streichung von Pfarrstellen oder den Abbau kirchlicher Gemeindeeinrichtungen.

Foto: Landkreis Göttingen

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Wirtschaft
Sonntag, 21. Januar 2018 06:40 Uhr
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Donnerstag, 18. Januar 2018 12:04 Uhr

„Die Ernährung ist für den Menschen ebenso wichtig wie das Atmen“, weiß die Ernährungsexpertin Sabine Göldner-Freitag. Dass die Nahrung und deren Verwertung einen maßgeblichen Einfluss auf den gesamten Organismus und die eigene Gesundheit haben, weiß sie ebenfalls. Es sind Leitsätze, die Sabine Göldner-Freitag unter anderem Besuchern bei Kursen in ihrer Ernährungstherapiepraxis in Stadtoldendorf lehrt. „Jeder Anbieter meint, diese oder jene Maßnahme sei die Richtige“, sagt sie.

Und weiter: „Nun ja, nach 35 Jahren Ernährungsberatung ändern sich ständig die Ratschläge. Keine Kohlenhydrate, Eier sind gefährlich, Butter erhöht die Blutfette, viel Eiweiß ist die Lösung, Weizen ist gefährlich usw. In dem von mir angebotenen Kurs wird in 13 Wochen (1x ist Feiertag) eine gesunde und ausgewogene Ernährung an Hand von Handportionen eingeübt. Es ist nichts verboten, frei nach dem Motto ´Die Menge macht das Gift´.“ Weiterhin werden Bewegungseinheiten angeleitet. Der Spaß und die Möglichkeit seine Fragen jederzeit stellen zu können, sollen im Mittelpunkt stehen. Wer Interesse hat, kann Sabine Göldner-Freitag gerne persönlich schreiben. Kontaktdaten sind unter www.ernaehrungsberatung-stadtoldendorf.de zu finden Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen den zertifizierten Kurs nach der Teilnahme. Wer allerdings eine Bezuschussung bekommen möchte, dürfte nur einen BMI < 35 aufweisen. Sabine Göldner Freitag: „Traut euch! Ich freue mich auf euren Anruf!“

Donnerstag, 18. Januar 2018 06:00 Uhr

Kreis Holzminden (red). Schon mal einen Brief mit Word geschrieben und festgestellt, dass die Gestaltung nicht optimal und die eigenen Kenntnisse nicht ausreichen, um alle Funktionen zu nutzen? Die Kreisvolkshochschule Holzminden bietet ab Dienstag, den 23. Januar 2018 von 18.00 bis 21.00 Uhr einen Einstiegskurs für Microsoft Word an. Inhalte wie Aufbau von Word, Seiteneinrichtung, Absatzformate, Kopf- und Fußzeile oder das Einfügen von Bildern werden den Teilnehmenden ohne Druck Schritt für Schritt vermittelt.

Nach sechs Kursabenden sind die Teilnehmenden dann in der Lage Einladungen zum Familienfest, Speisekarten und anderes mehr zu erstellen. Anmeldungen zum Kurs sind noch möglich bei der Geschäftsstelle der KVHS Holzminden unter Telefon 05531 707-394 oder über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de bzw. die Homepage www.kvhs-holzminden.de.

Foto: Symbolbild

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Dienstag, 16. Januar 2018 12:04 Uhr

„Es wird Zeit für einen gewissen Generationswechsel“, sagt Ewald Proppe bestimmt und zieht sich zukünftig mit seinen fast 69 Jahren so langsam aus dem Geschäft zurück, um der jüngeren Generation die verantwortlichen Aufgaben zu überlassen. Ab dem 02. Februar übernimmt Fahrlehrer Stefan Fromme die Position des Leiters in der Fahrschule Holzminden. „Er bereichert unser Team“, bestärkt Herr Proppe die bevorstehende Veränderung für seine Fahrschule. 

Seit nun fast 39 Jahren, nachdem sich Ewald Proppe mit 29 Jahren selbstständig gemacht hat, gibt es die Fahrschule Proppe in der Von-Langen-Allee in Holzminden. Wie viele Fahrschüler er erfolgreich bis zum Führerschein begleitet hat, ist schon nicht mehr zählbar. Angefangen mit Kursen für den Auto- und den Motorradführerschein, hat sich bis heute ein großes Unternehmen entwickelt, welches neben den Standardausbildungen auch noch für Fahrerlaubnisse für Anhänger, Lkw, Bus und Trecker schult.  

Ewald Proppe hat die Fahrschule damals alleine aufgebaut, doch seit 26 Jahren steht ihm auch seine Ehefrau Kathrin als Fahrlehrerin zur Seite. Mit der Zeit ist das Unternehmen stetig gewachsen; so verfügt es heute über eine Fahrzeugflotte von vier Pkw, vier Motorrädern unterschiedlichster Klassen sowie einen Roller, zwei Transportanhänger, einen Fendt-Trecker und einen 36-Tonner MAN.

Insgesamt vier Fahrlehrer sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Schulungsgeschäft. „Unsere Schüler werden nicht im Regen stehen gelassen. Auch Krankheit oder Urlaub des einen Lehrers  wird durch die anderen abgedeckt“, berichtet Ewald Poppe stolz.

Seit 2008 ist das Unternehmen auch auf die Berufskraftfahrerausbildung spezialisiert und wurde dafür zertifiziert. Enthalten ist hier auch die Gefahrgutausbildung, die Staplerausbildung und der Kranführerschein.

Besonders stolz ist Ewald Proppe auf einen seiner Schützlinge. Clemens Kumlehn, der selbst aus einem landwirtschaftlichen Betrieb kommt, darf sich jüngster Treckerfahrer Holzmindens nennen. Auf dem betriebseigenen Fendt hat er die Prüfung mit Bravour abgelegt und darf nun ganz offiziell die Straßen mit den Landmaschinen befahren.

Ein weiterer Glanzpunkt der Fahrschule ist, dass die Schüler zunächst Schritt für Schritt die Praxis mit dem Simulator erfahren können. Hier werden erste Trockenübungen vom richtigen Sitz und der Spiegeleinstellung bis hin zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr, ohne Druck, geübt.

Ewald Proppe, selbst seit nun fast vier Jahrzehnten als Fahrausbilder im Geschäft, richtet einen Appell an die junge Generation: „ Heutzutage herrscht  akuter Fahrlehrermangel, der Nachwuchs bleibt aus. Händeringend suchen wir neue, ambitionierte Fahrlehrer/-innen  zur Ausbildung. Es wäre wünschenswert, wenn dieser Beruf wieder mehr in den Fokus gerät und sich junge Leute für diesen Werdegang entscheiden würden!“

„Neujahrsgruß an unsere Fahrschüler“

Nun ist es da, das neue Jahr und es gibt einige Neuerungen in unserer Fahrschule. So konnten wir unser Team mit Stefan Fromme, einem jungen und dynamischen Fahrlehrer,  vervollständigen. Stefan übernimmt auch ab sofort die theoretische Ausbildung in Holzminden. Für die praktische Ausbildung stehen somit vier Fahrlehrer zur Verfügung:

Ewald Proppe

Kathrin Proppe

Stefan Fromme

Frank Grundler

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein erfolgreiches Jahr 2018!

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Dienstag, 16. Januar 2018 11:08 Uhr

HOT DOG FSK ab 12 freigegeben

Auf den ersten Blick verbindet Luke (Til Schweiger) und Theo (Matthias Schweighöfer) nicht viel miteinander. Luke, ein GSG-10-Ermittler, beseitigt Probleme am liebsten mit roher Gewalt. Der schüchterne Theo, der endlich kein Schreibtisch-Polizist mehr sein will, verlässt sich auf seinen scharfen Verstand. Und dennoch sind die beiden gegensätzlichen Männer zur Zusammenarbeit gezwungen, als es gilt, die entführte Präsidententochter Mascha (Lisa Tomaschewsky) zu befreien. Bei ihrer Rettungsaktion im Alleingang hinterlassen sie eine gewaltige Spur der Verwüstung und denken gar nicht daran, Gefangene zu machen. Trotzdem kommen sie gemeinsam mit der Hackerin Nicki (Anne Schäfer) einer Verschwörung auf die Spur – als sie entdecken, dass sich hinter der Entführung Maschas viel mehr verbirgt als eine reine Lösegeldforderung…

Hilfe,ich habe meine Familie geschrumpft FSK ab 0 freigegeben

Für Felix (Oskar Keymer) läuft es eigentlich mittlerweile richtig gut am Otto-LeonhardGymnasium, wo noch immer der Geist des gleichnamigen Schulgründers (Otto Waalkes) herumspukt. Doch zu dem wohlwollenden Gespenst gesellt sich zum Leidwesen der Schüler auch der Geist der garstigen ehemaligen Direktorin Hulda Stechbarth (Andrea Sawatzki). Und auch zu Hause liegen die Dinge im Argen: Felix‘ Eltern Peter (Axel Stein) und Sandra (Julia Hartmann) wollen mit ihm nach Dubai ziehen, wo sein Vater ein neues Jobangebot hat. Felix wünscht sich, dass seine Eltern auch mal das tun, was er will, und wie zuvor geht dieser Wunsch prompt in Erfüllung, als Mama und Papa nach einer Begegnung mit der wiederauferstandenen Hulda geschrumpft werden. Fortan muss sich Felix nicht nur um seine winzigen Eltern kümmern, sondern auch erneut die Schule retten, denn Hulda hat die aktuelle Direktorin Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) gefangengenommen und möchte die ganze Schule in ihre Gewalt bringen…

Der türkische Filmabend: ALIF V 216 FSK ab 12 freigegeben

Fortsetzung der türkischen Science-Fiction-Parodien „G.O.R.A.“ und „A.R.O.G.“, in der es ein erneutes Wiedersehen mit dem charmanten Teppichhändler Arif (Cem Yilmaz) und dem Roboter 216 (Ozan Güven) gibt. Arif lebt nach seinem Abenteuer entspannt auf der Erde vor sich hin, als Kumpel 216 zu Besuch vorbeikommt. Der Androide hat die Nase voll davon, künstlich zu sein, er will ein Mensch werden – er will leben, lachen und lieben können! Doch es ist unklar, wie dieser Plan in die Tat umgesetzt werden soll, zumal 216 ein veraltetes Modell ist. Arif steht vor einer wichtigen Entscheidung: Soll er versuchen, seinem Freund zu helfen? Oder weißt er ihn ab und schickt den Roboter traurig zurück nach Hause? Genaue Zeiten auf www.kino-holzminden.de oder auf Facebook: Kino Holzminden

Filmkunsttag am Montag:IMMER NOCH EINE UNBEQUEME WAHRHEIT FSK ab 6 freigegeben

Der ehemalige US-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat Al Gore kämpft weiter gegen die Zerstörung unseres Planeten und warnt vor den drohenden Folgen der globalen Erwärmung. Elf Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ bereist Gore die Welt, um zu dokumentieren, was sich seitdem verändert hat – im Guten wie im Schlechten: Auf der einen Seite steht etwa das bahnbrechende Klimaabkommen von Paris und die umweltfreundliche Technologie, auf die viele Länder in den vergangenen Jahren umgestiegen sind, auf der anderen Seite sind die globalen Veränderungen durch den Klimawandel jedoch noch größer geworden. Die Regisseure Bonni Cohen und Jon Shenk zeigen Gore auch dabei, wie er versucht, auf Politiker auf der ganzen Welt einzuwirken, oder wie er sich mit internationalen Klimaexperten austauscht.

LADIES NIGHT: „WUNDER“ am 24.01. ab 20:15 Uhr FSK ab 0 freigegeben

August Pullman (Jacob Tremblay), der von allen „Auggie“ genannt wird, ist humorvoll, schlau und liebenswert, hat eine tolle Familie und ist dennoch seit seiner Geburt ein Außenseiter. Denn er hat aufgrund eines Gendefektes ein stark entstelltes Gesicht, das es unmöglich erscheinen lässt, dass er auf eine reguläre Schule geht. Stattdessen wird er zu Hause von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, diskutieren seine Mutter und sein Vater (Owen Wilson) darüber, ihn nicht vielleicht doch am üblichen Schulbetrieb teilnehmen zu lassen, weshalb er kurz darauf in die fünfte Klasse an der Beecher Prep geht. Dort lernt er trotz anfänglicher Schwierigkeiten, sich mit seinem Äußeren zu arrangieren und findet schnell neue Freunde. Adaption des gleichnamigen Romans von R. J. Palacio aus dem Jahr 2012.

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Sport
Freitag, 19. Januar 2018 10:35 Uhr
Badminton: Saisonfinale bei den Badminton-Kids am Samstag
Freitag, 19. Januar 2018 10:33 Uhr

Boffzen (r). Mit einem 4:4 gegen TuS Germania Hohnhorst sicherte sich der MTV Boffzen bereits am vorletzten Spieltag der Verbandsklasse Hannover den sechsten Tabellenplatz vor dem TSV Burgdorf und MTV Nienburg. In der Begegnung in Pennigsehl unterlagen zunächst die beiden Doppel Sven Körber/Jörg Söhngen und Lars Sandelmann/Henning Großkopf, bevor Andrea Kleine/Katharina Böddeker ihr Doppel mit 21:16, 21:12 gewannen. Die Damen besorgten auch im Einzel (Kleine 21:16, 24:22) und Mixed (Söhngen/Böddeker 21:17, 21:11) die weiteren Punkte, während die Herren im zweiten und dritten Einzel leer ausgingen. Sven Körber schaffte im ersten Einzel schließlich mit 21:18, 16:21, 21:16 den Ausgleichspunkt. Gegen Gastgeber und Tabellenführer SG Pennigsehl/Liebenau setzte es dann mit 0:8 die Höchststrafe, was allerdings auf den Tabellenstand keine Auswirkungen hatte. An den beiden verbleibenden Spieltagen kann sich das Team von der Weser noch auf Platz fünf vorarbeiten.

Freitag, 19. Januar 2018 08:55 Uhr

Lenne (eos). Der erste Vorsitzende des TSV Lenne, Stefan Klemm, lädt alle Mitglieder des TSV Lenne recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 9. Februar 2018 in das Lenner Sportheim ein. Beginn der Veranstaltung wird um 19:30 Uhr sein. Weitere Informationen sowie die Tagesordnungspunkte können auf der Homepage www.tsv-lenne.de entnommen werden.

Freitag, 19. Januar 2018 08:06 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). Nach dem historischen Sieg über den VFL Hameln - nie zuvor siegte die erste Mannschaft des TV 87 in der Rattenfängerstadt - möchten die Homburgstädter weiter den erfolgreichen Weg der aktuellen Saison gehen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und wir haben Bock guten Handball zu spielen“, erläutert Trainer Niemeyer vor dem kommenden Heimspiel gegen den MTV Rohrsen. „Mit dem MTV erwartet uns ein 'angeschlagener Boxer'", berichtet Niemeyer. Bereits in der Vorsaison hat man den Gegner unterschätzt und hat eine deutliche Auswärtsniederlage kassiert. Dieses soll in dieser Saison nicht wieder passieren. Im Gegenteil, die Niemeyer-Jungs wollen sich wie ein Tabellenzweiter präsentieren und "keine Gefangenen in der Rumbruchshalle machen". Aus einer aggressiven Abwehr heraus soll der Grundstein für einen Sieg gelegt werden. Mit Tempo-Handball sollen die Fans wieder begeistert werden und zudem ist Brüning nach seiner Kieferverletzung wieder im Kader. Busse hingegen trifft auf seine ehemaligen Vereinskollegen.

Foto: mm

Montag, 15. Januar 2018 09:06 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). Auch im Jahr 2018 geht die Erfolgsgeschichte des TV 87 Stadtoldendorf weiter. Beim VfL Hameln avancierte Dennis Von Frankenstein zum Matchwinner, indem er den 25:26-Siegtreffer erzielte. Dieses war jedoch erst möglich, weil Ahlers sein Team in der Schlussphase im Spiel halten konnte. „Der Siegeswille dieser Mannschaft ist beeindruckend", erklärte Trainer Niemeyer nach spannenden 60 Spielminuten. Vor allem die Außenspieler Adler und Ahlers konnten sehr gute Abschlussquoten vorweisen und wichtige Treffer erzielen. „Wir haben das Spiel dank einer beeindruckenden Teamleistung gedreht", so Niemeyer nach einer Partie, in der seine Mannschaft zumeist nicht als Sieger aussah.


War es zu Beginn bis zum 7:7 in der 18. Spielminute ein ausgeglichenes Spiel, zog Hameln nach einem verworfenen Siebenmeter von Von Frankenstein zwischenzeitlich auf 11:7 (25. Minute) davon. Ahlers konnte noch vor der Halbzeit auf 13:9 verkürzen. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte Hameln das Geschehen und hielt den Vorsprung. Bis auf vier Tore Vorsprung baute der Gastgeber seine Führung aus (18:14 in der 42. Minute). Doch in den letzten 20 Spielminuten konnte sich Stadtoldendorf langsam aber sicher wieder herankämpfen. 
Adler verkürzte in der 50. Spielminute auf 21:20, doch Hameln baute binnen zwei Minuten die Führung wieder auf 24:21 (53. Spielminute) aus. Jetzt sollte die Zeit der Stadtoldendorfer in Person von Ahlers kommen. Geese und zweimal Ahlers - in Unterzahl - ließen die Hoffnung wieder aufkeimen. Nach 54:30 Minuten konnte Ahlers erstmal das Spiel ausgleichen, doch Hameln ging durch Maczka wieder mit 25:24 in Führung. Doch am heutigen Tage sollte ein Mann dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, denn wieder hämmerte Ahlers den Ball ins Tornetz, diesmal zum 25:25-Ausgleich. Und 15 Sekunden vor dem Ende sorgte Von Frankenstein für den Sieg. Durch das 25:26 aus Sicht der Gastgeber kassierte Hameln die erste Heimniederlage. Der TV 87 bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur. Ärgerlich ist die Verletzung von Brüning, der von Huckauf jedoch gut ersetzt wurde.

Foto: TV Stadtoldendorf

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Panorama
Donnerstag, 18. Januar 2018 05:48 Uhr
Weser-Radweg Infozentrale Kooperation präsentiert sich auf Messe in Stuttgart
Sonntag, 31. Dezember 2017 14:54 Uhr

Region Weser-Ith (djd). Über die Frage nach der wichtigsten Erfindung der Menschheit könnte man hitzig diskutieren und sicher hätte es zu allen Zeiten dazu andere Antworten gegeben. Unsere Urahnen aus grauer Vorzeit hätten vielleicht den Faustkeil und später dann das Rad genannt. Im 19. Jahrhundert revolutionierten Dampfmaschine, Eisenbahn und Auto die Welt, im Gesundheitsbereich könnte man die Narkose, die Desinfektion oder die Impfung als bahnbrechende Neuerungen bezeichnen. Insofern ist die Frage nach der bedeutendsten Innovation der Menschheit immer eine Momentaufnahme: Was also sehen Jugendliche heute als wichtigste Erfindung an?

Jeans wichtiger als Smartphones

In einer Kantar-Emnid-Umfrage im Rahmen des 48. Internationalen Jugendwettbewerbs "jugend creativ" der Volksbanken und Raiffeisenbanken wurden Computer und Internet von 49 Prozent der Befragten als größte Erfindung aller Zeiten bezeichnet. Mit weitem Abstand folgt das Auto (29 Prozent), die Jeans (acht Prozent) und das Smartphone (sieben Prozent). Auffällig, dass bei den 17- und 18-Jährigen immerhin 19 Prozent die Jeans für die wichtigste Erfindung halten, bei den 14- bis 16-Jährigen nannte mehr als ein Drittel das Auto - obwohl diese Altersgruppe noch gar nicht fahren darf.

Erfinder sind "Weltverbesserer"

Fast die Hälfte der Befragten könnte im Übrigen heute auf die Erfindung des Fernsehens verzichten. Ein Zeichen dafür, dass bewegte Bilder heute vorzugsweise über den Computer und das Smartphone angeschaut werden. Zwei Drittel der befragten Jugendlichen unterstellen Erfindern, dass diese mit ihren Innovationen die Welt grundsätzlich verbessern wollen, nur gut jeder Fünfte hält das Streben nach Reichtum für das Hauptmotiv der Tüftler. Weniger als jeder Zehnte meint, dass die Aussicht auf Berühmtheit Erfinder antreibt.

Internationaler Jugendwettbewerb rund um das Thema Erfindungen

Beim aktuellen Jugendwettbewerb sind Kinder und Jugendliche dazu aufgerufen, sich kreativ auf eine Reise in die Welt der Erfinder, Forscher und Entdecker zu begeben. Bis zum 21. Februar 2018 können sich Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre mit Bildern und Kurzfilmen beteiligen. Die Unterlagen gibt es in den teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken, dort sind die Beiträge auch einzureichen. Alle Informationen zum Wettbewerb stehen unter www.jugendcreativ.de, Kurzfilme können zudem auf das Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen werden. Zu gewinnen gibt es viele attraktive Sach- und Geldpreise.

Foto: djd/BVR

Donnerstag, 28. Dezember 2017 09:04 Uhr

Hess. Oldendorf (red). Auf der Hemeringer Straße in Hess. Oldendorf hatte sich am Samstag, 23.12.2017, gegen 07.40 Uhr, ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 82-jährige Autofahrerin verletzt wurde. Die 82-jährige Frau aus Hemeringen befuhr mit ihrem VW Golf die Hemeringer Straße ortsauswärts in Richtung Landesstraße 433. Auf Höhe einer Fleischerei wollte sie an einem geparkten Opel Corsa links vorbeifahren. Vermutlich schätzte sie den Seitenabstand zu dem Geparkten falsch ein und prallte mit dem rechten Frontbereich des VW Golf gegen die linke Heckpartie des abgestellten Opel. Während der Opel durch den Aufprall vorwärts gestoßen wurde, kippte der VW Golf auf das Dach. Die Seniorin, die über das Fahrzeugheck den Golf verlassen konnte, wurde mit leichteren Verletzungen durch einen Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 11.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Foto: Polizei

Donnerstag, 28. Dezember 2017 08:33 Uhr

Hameln (red): Ein 89-jähriger Mercedes-Fahrer verwechselte am gestrigen Mittwoch, dem 27.12.2017, gegen 15.30 Uhr, beim Einparken auf der Bahnhofstraße das Brems- mit dem Gaspedal. Die Folge: der Wagen wurde stark beschleunigt, fuhr an Bäumen vorbei über den Gehweg und durchbrach schließlich die Glasfront eines Blumengeschäfts. Der Fahrer aus Bad Münder blieb unverletzt. Da sich zum Unfallzeitpunkt keine Passanten auf dem Gehweg befanden, wurden auch keine anderen Personen konkret gefährdet. Am Mercedes entstand nach ersten Einschätzungen Totalschaden. Ein Abschleppdienst transportierte das Fahrzeug ab. Neben der Glasfront entstanden im Blumenladen Inventarschäden. Die Schadenshöhe kann nicht beziffert werden.

Mit Einverständnis des Seniors wurde sein Führerschein einbehalten und sichergestellt. Zusammen mit der Feuerwehr, die vorab alarmiert wurde, da nach den ersten Meldungen von einer eingeklemmten Person ausgegangen werden musste, sicherte das Technische Hilfswerk die Gebäudefront. Gravierende Schäden am Mauerwerk wurden nicht festgestellt. Die Bahnhofstraße musste während des Einsatzes gesperrt werden.

Foto: Polizei

Donnerstag, 21. Dezember 2017 09:16 Uhr

Hameln (red). Die Stadt Hameln profitiert von dem Ergebnis des Diesel-Gipfels: Umwelt-Fachbereichsleiter Ralf Wilde konnte heute in Berlin einen Förderbescheid über 190.000 Euro entgegennehmen. Mit dem Betrag soll ein Masterplan entwickelt werden. Inhaltlich geht es darin um eine nachhaltigere und emissionsärmere Mobilität in Hameln. Experten sollen konkrete Vorschläge zur Luftverbesserung erarbeiten. 

Insgesamt hat Christian Schmidt, geschäftsführender Bundesminister für Verkehr, 60 Förderbescheide für die Entwicklung kommunaler Masterpläne an die Vertreter der Städte überreicht. Damit können die Kommunen nach den Worten des Ministers jetzt passgenaue Pläne für bessere Luftqualität ausarbeiten. Als Beispiele für mögliche Projekte nennt das Ministerium die Vernetzung von Verkehrsträgern, Radverkehrsförderung und urbane Logistik. Das Paket für die Städte umfasst insgesamt rund 12 Millionen Euro; das Bundesverkehrsministerium übernimmt die gesamten Kosten. 

„Mit unseren Förderbescheiden treiben wir die Umsetzung unseres ‚Sofortprogramms Saubere Luft‘ voran. Wir leisten schnelle und unbürokratische Hilfe für die Kommunen“, wird Minister Schmidt zitiert. In Hameln ist insbesondere die Deisterstraße von hohen Stickoxidwerten betroffen. Die Stadt hofft nach eigenem Bekunden, mit Hilfe des Masterplans die Schadstoffwerte reduzieren zu können. Dies gelte für die Deisterstraße, aber auch für andere stark belastete Hauptverkehrsachsen in der Stadt.

Foto: Stadt Hameln

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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