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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Samstag, 21. Oktober 2017 12:52 Uhr
Am Sonntag: Basar mit Angeboten rund ums Kind
Freitag, 20. Oktober 2017 13:29 Uhr

Stadtoldendorf-Holzminden (TKu). Die Handballabteilung des Turnvereins Stadtoldendorf von 1887 e.V. ist froh, nach langer Zeit wieder einen Hauptsponsor für ihren Sport gefunden zu haben. Am Freitagmittag unterzeichnete der Geschäftsführer der Stadtoldendorfer Sportmarketing GmbH, Volker Gnioth, die Verträge mit dem Vorsitzenden des Vorstandes, Folkert Groeneveld, von der VR-Bank in Südniedersachsen eG. Für zwei Jahre wird die Volksbank die Handballer als Sponsor unterstützen.

„Der Verein ist froh, nach langer Zeit wieder einen Hauptsponsor gefunden zu haben“, erklärte Geschäftsführer Volker Gnioth bei der offiziellen Vertragsunterzeichnung in der VR-Bank Südniedersachsen in Holzminden. Dem Vorstandsvorsitzenden Folkert Groeneveld ist es wichtig, regionale Leuchtturmprojekte zu unterstützen. Seine Bank identifiziere sich stark mit der Region, die nach seiner Aussage hin sehr gebeutelt sei. Der TV 87 Stadtoldendorf sei sehr gut aufgestellt und repräsentiert diese Region wie keine andere. „Die Unterstützung als Hauptsponsor ist daher ein gutes Signal und eine wichtige Allianz mit einem bedeutenden Verein“, betonte Folkert Groeneveld bei der Vertragsunterzeichnung. Er selbst hat vor vielen Jahren selbst einmal Handball gespielt beim TV Stadtoldendorf. Er kennt die gute Stimmung, die bei jedem der Spiele des Landesligisten vorherrsche.

„Die Handballabteilung plant den erneuten Angriff in Richtung Oberliga“, erklärte Volker Gnioth vom Sportmarketing.

Der Verein hat bereits in der Saison 2012/2013 in dieser Liga gespielt, ist dann aber zunächst in die Verbandsliga und dann wieder in die Landesliga abgestiegen. „Ohne Sponsorengelder geht es nicht und man benötigt mehr Geld, je höher man aufsteigt. Pro Jahr liegen die Kosten für die Oberliga bei ca. 60.000 Euro aufwärts. In der ersten Liga bewegen sich die Kosten sogar im Millionenbereich“, ergänzt Volker Gnioth. Als Verein sieht sich der TV 87 Stadtoldendorf mit insgesamt 800 Mitgliedern, darunter 200 Handballer, sehr gut aufgestellt. Dank einem neuen Trainer laufe auch das Handballtraining, welches drei Mal die Woche stattfindet, sehr gut. Die 16 Spieler stammen zu 90% aus dem Kreis Holzminden und nehmen jedes Training wahr.

Neben vielen guten Spielern sei das insbesondere der Verdienst des Trainers Dominik Niemeyer, betonte Gnioth. Von den restlichen knapp 10% der Spieler reisen sogar zwei den weiten Weg aus dem Raum Hamburg zum Training und zu den Spielen an. Wegen der schlechten Verkehrsanbindung sei es oftmals aber schwierig, Spieler von weiter her anzuwerben. Insgesamt gehe es mit dem Verein voran, es würden neue Wege beschritten, wie durch einen neuen Internetauftritt oder durch die Repräsentation mit einer eigenen Facebookseite, erklärt Gnioth. Ganz neu ist ein eigenes Lied für die Handballer, das in einem Kölner Studio aufgenommen worden ist mit einem Mitglied der bekannten Kölner Kult-Band „De Höhner“. Der Verkauf des Liedes auf CD soll am 11. Dezember starten. Dank des Vertrages mit dem neuen Hauptsponsor könne der Verein nun besser in die Zukunft planen. Das Geld solle in erster Linie für personelle Verstärkung sorgen. Händeringend gesucht werden spielstarke Linkshänder.

„Die kosten schon mal ein wenig mehr Geld“, erklärte Volker Gnioth. Der Vorsitzende der Stadtoldendorfer Sportmarketing GmbH dankte der Bank für ihre Unterstützung. Die VR-Bank in Südniedersachsen eG mit Sitz in Dransfeld und die Volksbank Weserbergland eG mit Sitz in Holzminden haben im Juni diesen Jahres fusioniert. Die technische Umsetzung der nun 320 Mitarbeiter starken Genossenschaftsbank geschah erst vor kurzem, erklärte Vorstandsmitglied Jürgen Freitag.

Fotos: Thomas Kube

 

Freitag, 20. Oktober 2017 11:05 Uhr

Beverungen (red). Auf Einladung der Kulturgemeinschaft Beverungen und Umgebung e.V. gastiert am Dienstag, den 7. November 2017 um 20 Uhr das Bremer Tourneetheater im Rahmen des Abo-Programms in der Stadthalle. Top Dogs (Platzhirsche, Top-Manager) lautet der Titel ihres Königdramas der Wirtschaft.

Nur allzu oft haben sie das getan, was ihnen selbst nun widerfuhr: die Entlassung. Jahrelang waren sie Top dogs, Top-Manager, für die die Arbeit alles war, die das Wort Freizeit nicht kannten, die Familie und Freunde vernachlässigten, die Macht ausübten und verkörperten. Nun stehen sie vor dem beruflichen und sozialien Nichts mit der Erfahrung, dass eine Entlassung keine Freisetzung ist, wie sie ihr Wirken schönfärberisch kaschierten. Dieses Nichts als Underdogs ist für sie genauso ungewöhnlich wie unerklärlich, - und eigentlich kaum glaubhaft. Die alten Ziele gelten aber weiter: Macht, Einfluss, Ansehen und Geld.

Doch die Top dogs haben mit ihrer Arbeitslosigkeit keinen Rahmen mehr zur Umsetzung ihrer Ziele. Und so finden sich die acht Ex-Manager zur Schockabfederung, Enttäuschungsverarbeitung und beruflichen Reintegration bei einem Outplacement-Seminar ein, in dem es so richtig zur Sache geht… Der Schweizer Autor Urs Widmer (1938-2014) schrieb Top dogs 1996, - einige Jahre vor dem Börsencrash. Die Gegenwart zeigt, dass das Stück nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Widmers gilt mit seinem umfangreichen Werk als einer der vielseitigsten Schweizer Autoren der Gegenwart. Er ist genauso fantasievoll und realistisch wie auch ironisch und zuweilen surreal. Wer bei diesem eindringlichen Schauspiel dabei sein möchte, sollte sich ein Ticket im Vorverkauf sichern. Diese sind im Kulturbüro der Stadtverwaltung im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Am Aufführungsabend lädt die VHS Beverungen um 19.15 Uhr zu einem kostenfreien Einführungsvortrag zum Stück in den kleinen Saal der Stadthalle ein.

Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Volker Althaus

Freitag, 20. Oktober 2017 11:02 Uhr

Stadtoldendorf (red). Durch den Weggang der kirchlichen Mitarbeiterin Iris Hirte in ein anderes berufliches Aufgabengebiet, gab es Verunsicherungen bei Eltern, Tagesmüttern und anderen in der Kindertagespflege Involvierten, denn das Familien- und Kinderservicebüro Stadtoldendorf wurde geschlossen.

Die gute Nachricht: Die Beratung, Vermittlung und Betreuung der an der Kindertagespflege interessierten Bürger in und um Stadtoldendorf geht weiter. Der Verein Kinderbetreuung Holzminden, der nun schon seit mehr als 40 Jahren für Tagesmütter und -väter, sowie für Eltern und andere Ratsuchende im ganzen Landkreis Holzminden da ist, hat den Bereich Stadtoldendorf wieder übernommen. Durch die intensive Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen während der vergangenen acht Jahre des Führens von zwei Familien- und Kinderservicebüros im Landkreis Holzminden, sind längst Brücken gebaut und Personen bekannt.

Für Eltern, die eine Betreuungskraft für ihr Kind suchen, sowie für Menschen, die ggfs. selbst Tagespflegeperson werden möchten, ändern sich erst einmal nur die Telefonnummern (jetzt 05531 5545) und die Namen der Ansprechpartnerinnen. Eine regelmäßige Sprechzeit wird in Stadtoldendorf nun nicht mehr angeboten, allerdings sind die Zeiten der Erreichbarkeit im Holzmindener Büro deutlich ausgedehnter, als das vorher in Stadtoldendorf möglich war. Sprechzeiten sind in Holzminden montags und dienstags von 10:00 bis 12:30 Uhr, montags auch von 15:00 bis 17:00 Uhr, mittwochs und donnerstags von 9:00 bis 12:30 Uhr und nach Vereinbarung.

Freitag, 20. Oktober 2017 10:55 Uhr

Dassel (red). Die Herbstferien nutzte eine Studiengruppe des Seminarfachs „Rom“ von der Paul-Gerhardt- Schule unter der Leitung von Detlef Hasse, die Stadt zu „erpilgern“ und hinlänglich Erarbeitetes mit eigenen Augen zu betrachten. Zu der Studiengruppe von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs gesellten sich auch Kolleginnen und Kollegen und Eltern. Schon im Vorhinein musste allen klar sein, dass ein anspruchsvolles Programm vor einem lag, was diese Reise auch zu einer Bildungsreise ohnegleichen werden ließ. Wer Rom kennt, weiß, dass sich hier in unvergleichlicher Weise Geschichte und ein besonderes Lebensflair verbinden:

Enge verschlungene Gassen, Kopfsteinpflaster, kleine Bars, viele Touristen, Wäscheleinen zwischen den hohen alten Gebäuden, heruntergekommene Fassaden und italienisches Stimmengewirr, aber auch ein Monument neben dem Nächsten. Rom hat eine Vielzahl von herrlichen Gebäuden, Brunnen, Plätzen und Gärten zu bieten und scheint eine der kulturreichsten Städte überhaupt zu sein. Überall gibt es Antikes zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Rahmen ihrer Seminararbeit zu verschiedenen Themen gearbeitet und konnten vor Ort sachkundig berichten. Die Führung und Organisation hat Detlef Hasse übernommen, der ebenfalls vor Ort facettenreiche Führungen anbot. Der erste Programmpunkt der Reise war der Besuch der ‚Mutter aller Kirchen’ - die Erzbasilika San Giovanni. Sie ist die Kathedrale des Bistums Rom und eine der sieben Pilgerkirchen. Sie gehört zum Gebäudekomplex des Lateran, der seit der Zeit Konstantins I. der offizielle Sitz der Päpste ist. Gebaut wurde sie im 4. Jahrhundert, jedoch wurden im Laufe der Zeit einige Umbauarbeiten vorgenommen, weshalb sie architektonische Merkmale des Mittelalters, Klassizismus und des Barocks aufweist. Sowohl die Fassade der Basilika als auch das Innenleben hinterlassen einen prunkvollen Eindruck. Hervorzuheben sind die 15 Statuen auf der Barrikade. Der Innenraum ist geschmückt mit eindrucksvoller Deckenmalerei und kunstvollem Marmorfußboden. „Der Besuch war sehr beeindruckend und für mich persönlich unvergesslich“, so Lara Faesel.

Der zweite Tag in Rom begann auf dem Piazza Barberini, einem Platz inmitten der Altstadt von Rom, der nach dem angrenzenden Palazzo benannt wurde.++ In der Nähe des Platzes wurde zunächst das Kapuziner-Kloster in der berühmten Via Venoto besucht. Zunächst wurde eine Ausstellung vom Orden der Kapuziner besichtigt. Neben zahlreichen Gemälden wurden dort auch Alltagsgegenstände der Mönche präsentiert, etwa Bibeln, Kreuze und Gewänder. Anschließend betrat die Gruppe das Ossarium, zu deutsch Beinhaus. Dieses Beinhaus bestand aus sieben Kammern, die mit den Knochen von über dreitausend Menschen dekoriert und angefüllt worden waren. Je nach Kammer fanden unterschiedliche Knochen Verwendung, auch wenn sich einige Zierelemente wiederholten. Zwischen den aufgeschichteten Knochen waren außerdem vollständige Skelette bzw. Mumien von Kapuzinermönchen gebettet. Besonders auffällig war ein Kinderskelett, das mit einer knöchernen Sense und einer Sanduhr das Topos des Barock ´memento mori ´ ausdrückte. „Dieser durchaus ungewohnte Anblick war ziemlich einprägsam und gab Gelegenheit zum individuellen Nachdenken. Diese Eindrücke und Gedanken sind es, die einem bei dem Anblick tausender sorgfältig präparierter, menschlicher Knochen in den Sinn kommen, die die besondere Wirkung und Bedeutung des Ortes ausmachen“, versicherte Torben Böker.

Nach einem kurzen Fußweg erreichte die Gruppe schließlich den Palazzo Barbarini, der von riesigen Palmen und einer schönen Gartenanlage umgeben war. Schon beim Betreten des Geländes sah man das Staunen in vielen Gesichtern, das noch größer wurde, als alle schließlich direkt vor dem Palast standen. Dieses eindrucksvolle Gebäude im Stil des  Barocks ist aber nicht nur durch seine schöne und kunstvolle Fassade sehenswert, sondern auch der sich dahinter befindende Garten sowie das Innere des Palasts sind atemberaubend. In einem Bereich des Palasts befindet sich ein Teil der Nationalgalerie, der anschließend besichtigt wurde. Besonders beeindruckend waren dort die prunkvollen Deckengemälde, die nahezu jeden Raum schmückten. Den Höhepunkt dieser Besichtigung bildete für viele ein Gemälde, das die gesamte Decke des größten Raumes der Ausstellung bedeckte. Da der Raum bis auf die Decke eher schwach beleuchtet wurde, lag der Fokus und die gesamte Aufmerksamkeit auf dem riesigen Kunstwerk an der Decke, von dem man seine Augen kaum lassen konnte. Erstaunlich waren nicht nur die verschiedensten menschlichen Darstellungen, sondern auch die Maltechnik, die bewirkte, dass Bildelemente förmlich aus dem Gemälde hervorragten und fast dreidimensional ins Auge stachen. Für Pearl Voigt war die Besichtigung des Palasts eindeutig ein Highlight der Reise, „bei der uns sowohl die Eindrücke der Kunst als auch die der Architektur zum Staunen brachte.“

An der Spanischen Treppe konnte die Gruppe dann pausieren und flanieren, das römische Eis genießen und alle Eindrücke nachwirken lassen.

Mittwoch stand die Audienz beim Papst auf dem Programm. Mit Tausenden von Menschen nahm die Gruppe den Segen des Papstes entgegen und konnte dem Procedere des Gottesdienstes aufmerksam folgen. Am Nachmittag konnten in Eigenregie die Engelsburg, das Pantheon und der Trevibrunnen besucht werden.

Am folgenden Tag bewegte sich die bunt gemischte Pilgergruppe bei bestem Sonnenschein, vom „Schlüsselloch“ auf dem Aventin, einem der sieben Hügel Roms, stadteinwärts in Richtung Tiber, um dort auf der Tiberinsel ein ungewöhnliches Ziel anzusteuern: Den Ausfluss der beinahe 2600 Jahre alten cloaca maxima. Über die Hygienebedingungen im alten Rom hatte Karl Schondorff seine Seminararbeit verfasst und konnte nun sachkundig berichten.

Der Weg dorthin führte über die älteste noch ursprünglich erhaltene Brücke Roms, den „Ponte dei Quattro Capi“ oder auch nach dem Erbauer Lucius Fabricius: „Ponte Fabricio“ genannt. Diese mehr als 2000 Jahre alte ehrwürdige Brücke verbindet für Fußgänger die Tiberinsel mit dem Altstadtkomplex des Forum Romanum‘.

Auf der Tiberinsel angekommen ging es auf einer miefigen Treppe abwärts direkt zum Tiberufer, sie sollte ein erster Vorgeschmack für den Umgang der Römer mit „ihrem“ Tiber sein, denn der Weg zum Ausfluss der cloaca maxima wurde gesäumt von Abfällen und Unrat, der sich am Ufer anhäufte. Im Wasser des kräftigen Flusses Tiber schwammen die Plastikflaschen und Tüten der Römer umher. Allseits belastete die Pilgerschaft außerdem ein feucht modriger Geruch, der vom Fluss auszugehen schien. Dennoch konnte all dies nicht das Staunen der Pilgerschaft mindern, als sie den gut drei Meter breiten und stattliche vier Meter hohen Ausfluss erblickten. Zumal das umliegende Ambiente, mit der Basilika „San Bartolomeo“ im Rücken, trotz seines hohen Verschmutzungsgrads, aufgrund seiner Lage gewaltig zum Staunen einlud.

Beindruckend war der Kontrast, der sich aus der Verschmutzung am Tiber und der alten Hygieneeinrichtung cloaca maxima ergab; denn sie war es, die bereits ab ungefähr 600 vor Christus die Exkremente und Abfälle der alten Römer effektiv abtransportierte. Sie war ,als wohl erster Abwasserkanal der Welt, der Grundstein für viele weitere Hygieneeinrichtungen der Römer, wie z.B. die Thermen und Latrinen. „Im Nachhinein hat mich die Besichtigung des Ausflusses der cloaca maxima beeindruckt, da die Römer tatsächlich bereits vor über 2000 Jahren über die Abwässer nachdachten und Lösungen entwarfen, die noch heute erhalten sind; zudem war es ein besonderes Erlebnis für mich, den Bestandteil dessen vor Augen zu haben, worüber ich monatelang zuvor geforscht hatte. Im Großen und Ganzen halte ich den Besuch der Tiberinsel mit Blick auf den Ausfluss der cloaca maxima in allen Facetten für sehenswert“, gab Karl Schondorff, der vor Ort ebenfalls einen Vortrag hielt, in seinem Statement an.

Der Petersdom, das Kolosseum, das Forum Romanum, die Katakomben und verschiedene Basiliken beeindruckten alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Architektonische Vielfalt, historische Stätten und Veranschaulichungen vieler christlicher Motive gaben immer wieder Anlass, dem Flair Roms nachzuspüren.

Am Abreisetag wurde das Ghetto embraico, also das jüdische Viertel, besucht. Seit 1555 waren die römischen Juden dazu verpflichtet, in diesem abgegrenzten Bereich der Stadt zu leben. Erst im Jahr 1870 wurde das Ghetto aufgelöst und die Menschen durften sich wieder frei in der Stadt bewegen. Beim Betreten des Viertels gelangte man zunächst auf einen kleinen Platz, in dessen Mitte sich die Fontana delle Tartarughe, ein Springbrunnen der Renaissance, befand. Durch die Anhäufung von kleinen Gassen und Plätzen vermittelte dieser Stadtteil ein nahezu „dörfliches“ Ambiente. „Zum Abschluss besuchten wir ein Restaurant und wurden von Herrn Hasse eingeladen, koshere Speisen zu genießen. Der Besuch des jüdischen Viertels stellte einen interessanten Abschluss für unsere Fahrt nach Rom dar, welche einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen hat“, bemerkte Anna Moersener. Im Ganzen war diese Reise für alle Mitreisenden sehr schön und dicht an Eindrücken.

Foto: PGS

Freitag, 20. Oktober 2017 08:16 Uhr

Stadtoldendorf (red). Bereits im April dieses Jahres wurde das Musical „Wake Up Call im Wartezimmer“ als Premiere in Stadtoldendorf aufgeführt und sorgte hierbei für große Resonanz in der Region. Der Iraner Amir Ranjbari alias „Amir Siam“, bekannter Entertainer und Comedian, zeichnete sich verantwortlich für das Musical, das in der ev.-freikirchliche Gemeinde in Stadtoldendorf für beste Stimmung sorgte. Nun folgt die zweite Aufführung des Musicals am 29. Oktober um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Amir Ranjbari alias „Amir Siam“ machte zwischen 2002 und 2003 Karriere als Entertainer und Comedian im Fernsehen "Womenlike night" auf den Bühnen in London und bewegte sich zwischen Dubai und London. Als Atheist im muslimischen Land bekam er jedoch einige Schwierigkeiten, so dass es ihn nach Deutschland verschlug. Als junger Mann, der im großen Ansehen und Reichtum kein Glück gefunden hatte, fand er nun im Jahr 2015 in der Friedenskirche in Braunschweig das, was er sein Leben lang gesucht hat. Die Erfüllung seines Herzens mit Glück durch die liebevolle Berührung von Gott und er bekommt den Wunsch, dieses Glück mit anderen Menschen zu teilen. Als er in Stadtoldendorf auf Christen aus der evangelisch freikirchlichen Gemeinde Stadtoldendorf trifft, scheint sein Traum in Erfüllung zu gehen. Er findet Menschen, mit denen er das in Szene setzen kann, als Verfasser, Choreograf und Direktor des Stücks.

Mit dem Musical "Wake Up Call" im Wartezimmer möchte der Verfasser eine Art Spiegel präsentieren, in dem sich jeder Mensch in den einzelnen Szenen wiederfinden kann. Das ist ein neuer Stil von Vorstellung und Anspiel, der durch professionelle Workshops, mit jedem Schauspieler einzeln, über Techniken des Auftretens auf der Bühne erarbeitet wird. Mit 60 Beteiligten wurde das Stück im April in kürzester Zeit auf die Bühne gestellt, wobei für den Entertainer der richtige Musikstil sowie die passende Lichtgestaltung ins Detail geht, um den Zuschauer ein Erlebnis zu bieten, das unter die Haut geht.

In Viktor Hildebrandt, der mit dem Chor aus 50 Sängern für die musikalische Untermalung sorgt sowie Andreas Hildebrandt, der speziell hierfür eine Band gegründet hat, hat er die richtigen Partner gefunden. Ebenso wurde speziell für diese Art der Vorführung eine Lichtanlage angeschafft. 15 Schauspieler sind diesmal dabei, aber Amir sucht bereits nach neuen Talenten. Seine Assistentin ist Laura Klassen und um die Garderobe kümmert sich Lina Hildebrandt.

Das Stück aus dem April hat sich etwas verändert: neue Schauspieler kamen dazu und der Zuschauer darf gespannt sein, ebenso ist es eine gute Möglichkeit für diejenigen, die letztes mal nicht dabei sein konnten. Zwei Prinzipien versucht der Darsteller zu erarbeiten:

  • 1. Prinzip: Wer ist Gott und was hat er für uns getan?
  • 2. Prinzip: Reformation, ebenso geht es um Martin Luther, der seiner Zeit (genau vor 500 Jahren) viel bewirkt hat. Ausklang findet das Musical wie immer bei einer Tasse Tee und leckeren Keksen.

Foto: EFG

Donnerstag, 19. Oktober 2017 15:39 Uhr

Weserbergland (red). Die Schönheit der Region findet man in den kleinen Augenblicken und in den ganz weiten Ausblicken. Am 26. Oktober um 18 Uhr hält Natur- und Landschaftsfotograf Tore Straubhaar im WildparkHaus – dem Solling Besucherzentrum in Neuhaus einen Vortrag über das abwechslungsreiche Weserbergland. Immer mit dem Fahrrad unterwegs hat Straubhaar das Weserbergland vom Süden in Bad Karlshafen bis in den Norden nach Bodenwerder und im Westen von Schwalenberg bis in den Osten nach Fredelsloh erkundet. In den letzten acht Jahren sind dabei viele Geschichten zusammen gekommen und zahlreiche Landschafts- und Naturbilder entstanden. Durch alle Jahreszeiten hindurch rückt Straubhaar intensive Erlebnisse mit der Natur und dem Wetter in ein beeindruckendes Licht. In der Solling-Vogler- Region gibt es außerdem sehr wenig Lichtverschmutzung, eine Grundvoraussetzung für wunderschöne Bilder vom Sternenhimmel und der Milchstraße. „Mein Ziel ist es, den besonderen Moment abzupassen, mit Licht zu malen, die außergewöhnliche Stimmung abzubilden und die Schönheit der Region in einem Bild einzufangen“ sagt Straubhaar und lädt herzlich ein seine Reisen durch das Weserbergland ein Stückchen zu begleiten. Der Einrtitt beträgt für Erwachsene 4 Euro und für Kinder 2 Euro. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler- Region im Weserbergland, www.solling- vogler-region.de, Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Tore Straubhaar

Donnerstag, 19. Oktober 2017 14:25 Uhr

Lauenförde/Boffzen (red). “Das war ein großer Moment in der Geschichte der Welt….” sangen die Kinder aus vollen Kehlen. In Beverungen, Lauenförde und Boffzen wollte der Applaus kaum enden. Das große Ensemble, allesamt Laiendarsteller aus den Kirchengemeinden, und der Kinderchor Lauenförde konnten sich über eine große Resonanz gefreut. Die Rahmenhandlung spielt am Abendbrottisch der Familie Luther. Martin erzählt aus seinen frühen Jahren, aus seiner Schulzeit, dem „Gewitter-Erlebnis“, seiner Zeit im Kloster. Er berichtet von Tetzel, dem Ablasshandel, den 95 Thesen, dem Verhör vor Cajetan, von seiner Entführung auf die Wartburg und der Zeit als Junker Jörg mit der Bibelübersetzung und von seiner Heirat mit Katharina von Bora.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler um die beiden Lutherdarsteller (alt: Pastor Uwe Neumann, jung: Toralf Klimmer) hatten sichtlich Spaß an diesem Stück und versetzen das Publikum für 75 Minuten ins 16. Jahrhundert zurück. Für den Schwung sorgten vor allem die mitreißenden Lieder mit Ohrwurmcharakter, die vom Kinderchor im Wechsel mit den Solisten gesungen werden.

Die musikalische Leitung lag in den Händen von Sylke Lübkes, Rosi Lindemann und Thea Temme; für Idee, Inszenierung und Regie waren Petra und Gerold Reinken verantwortlich. Die Aufführung wurde unterstützt durch die Stiftung Gute Botschaft in Wort und Musik.

Foto: Christiane Nadjé-Wirth

Donnerstag, 19. Oktober 2017 13:13 Uhr

Region (red). Die Kommunen Alfeld, Elze, Delligsen, Freden, Lamspringe und Sibbesse engagieren sich für eine bedarfs- und umweltgerechte Infrastrukturplanung und erarbeiten deshalb in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hildesheim und der Region Leinebergland Strategien zur Verbesserung der Mobilität. Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Planungen und möglichen Konzepten stellt die Analyse des Mobilitätsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger dar. Mithilfe einer Befragung zum Mobilitätsverhalten sollen diese Erkenntnisse gewonnen werden. 

Die Kommunen bitten die Bürgerinnen und Bürger herzlich, an dieser Befragung teilzunehmen und versenden dazu insgesamt etwa 23.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus allen Kommunen. 

In der Befragung geht es zunächst um allgemeine Fragen zum Mobilitätsverhalten: es wird zum Beispiel nach dem Besitz von Pkw oder Fahrrädern gefragt und wie häufig diese der Person zur Verfügung stehen. Weiterhin liegt ein besonderer Fokus auf dem Nutzungsverhalten des Fahrrades, des Linienbus- und Bahnangebotes. Im Weiteren wird nach dem Verkehrsverhalten am Stichtag, Dienstag, 24. Oktober 2017 gefragt. Für diesen Tag sollen alle an diesem Tag zurückgelegten Wege dokumentiert werden.

Die Auswertung der Fragebögen erfolgt selbstverständlich anonym und die Teilnahme ist freiwillig. Damit eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Verkehrskonzepten geschaffen werden kann, werden alle Angeschriebenen gebeten, an der Befragung teilzunehmen.

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Blaulicht
Sonntag, 22. Oktober 2017 08:05 Uhr
Verkehrssicherheitswoche der Polizei Holzminden: Drogen- und Alkoholkontrollen "erfolgreich"
Sonntag, 22. Oktober 2017 08:02 Uhr

Holzminden (red). In der Nacht zum Sonntag gegen 22:50 Uhr hat ein Hausbewohner in der Wilhelmstraße in Holzminden verdächtige Geräusche vor seinem Wohnhaus wahrgenommen. Bei einer Nachschau stellte er drei Jugendliche fest, welche sich mit Einbruchwerkzeug direkt vor seiner Haustür befanden. Die Jugendlichen ergriffen daraufhin die Flucht. Der Hausbewohner verständigte die Polizei und gab eine Personenbeschreibung zu den Tatverdächtigen ab.

Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung durch mehrere Streifenwagen konnten im Nahbereich drei Jugendliche angetroffen werden, auf welche die Beschreibung zutraf. Bei diesen Jugendlichen konnte auch Einbruchwerkzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Im Rahmen der Spurensuche wurden offensichtlich frische Beschädigungen an der Haustür festgestellt und gesichert. Ob die Jugendlichen wirklich in das Wohnhaus einbrechen wollten, müssen die weiteren Ermittlungen durch die Polizei Holzminden ergeben. Da es sich bei den Tatverdächtigen um Minderjährige handelt, mussten die Erziehungsberechtigen verständigt werden, welche die 14 bis 15-Jährigen dann bei der Polizei abholten.

Foto: Polizei

Samstag, 21. Oktober 2017 07:45 Uhr

Eschershausen (red). Am Freitag führte die Polizei Holzminden im Rahmen der diesjährigen Verkehrssicherheitswoche gemeinsam mit speziell geschulten Beamten der Polizei Hameln und der Polizei Göttingen Kontrollen des Schwerlastverkehrs durch. Diese fanden im Bereich Eschershausen statt, da sich in diesem Bereich die durch den Schwerlastverkehr stark in Anspruch genommenen Bundesstraßen 240 und 64 treffen. Bei zum Teil widrigen Witterungsverhältnissen wurden durch die eingesetzten Beamten zahlreiche Fahrzeuge einer Kontrolle unterzogen. Im Fokus standen dabei neben der Einhaltung der Sozialvorschriften auch die Ladungssicherung, sowie der technische Zustand der betroffenen Fahrzeuge.

Einmal mehr wurden dabei zum Teil gravierende Mängel festgestellt und dementsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen bzw. Strafanzeigen gefertigt. So war bei einem Fahrzeugführer nicht die erforderliche Fahrerlaubnis für das geführte Kraftfahrzeug vorhanden. Dieser wird sich nun in einem Strafverfahren persönlich verantworten müssen. In einem weiteren Fall wurde es sogar erforderlich, einem polnischen Fahrzeugführer die Weiterfahrt zu untersagen, da sein Kleinlastwagen nicht den erforderlichen Sicherheitsbestimmungen genügte.

Das Ergebnis der durchgeführten Kontrollen zeigt einmal mehr, dass auch insbesondere die Kontrollen des Schwerlastverkehrs zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erforderlich sind. So können im Falle eines Verkehrsunfalls gerade die Ladungssicherung und der technische Zustand der Fahrzeuge entscheidend für einen glimpflichen Ausgang sein.

Foto: Polizei

Samstag, 21. Oktober 2017 07:42 Uhr

Holzminden/Northeim (red). Wie wichtig regelmäßiges Training ist, bewies wieder einmal ein Einsatz der Rettungshundestaffel Südniedersachsen in der Nacht zum 19. Oktober. Gemeinsam mit der Führungskomponente der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Südniedersachsen und der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) des Kreisverbandes Göttingen-Land, wurde sie von der Feuerwehr Northeim zu einer Personensuche in den Bereich Northeim alarmiert. 

Seit den späten Abendstunden wurde ein älterer Herr aus der Helios Albert-Schweitzer-Klinik vermisst. Umgehend wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, an denen die Polizei und die Ortsfeuerwehren Northeim, Hohnstedt, Edesheim, Stöckheim und Hollenstedt ebenfalls beteiligt waren.++++ Ausgehend vom Verschwindepunkt suchten mehr als 100 Einsatzkräfte gemeinsam mit den acht Rettungshundeteams den Bereich systematisch rund um die Klinik ab. Dabei wurde die Suche durch starken Nebel, den Gefahrenbereich zwischen Autobahn und Bundesstraße sowie durch teilweise sehr schwierige Geländebedingungen erschwert. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen war auch ein Einsatz des Polizeihubschraubers nicht möglich.

Nach mehr als zwei Stunden Suchzeit meldete ein Rettungshundeteam des ASB gegen etwa 8:45 Uhr, dass ihr Rettungshund die vermisste Person oberhalb der Klinik am Waldrand des Sultmer Berges unterkühlt aber lebend aufgefunden hat. Der Senior wurde durch das Rettungshundeteam erstversorgt und anschließend durch anwesendes Rettungspersonal in die Klinik zurückgebracht. Nach einer heißen Mahlzeit für die Zweibeiner und vielen Leckerlies für die erfolgreichen Vierbeiner, konnten alle Einsatzkräfte gegen 9:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen.

„Ein riesengroßer Dank geht an die Feuerwehr und die Polizei sowie an das Team der Helios Albert-Schweitzer-Klinik und dessen Ärztlichen Direktor Dr. med. Jens Kuhlgatz“, halten die Staffelleiterinnen Katrin Seizer (Johanniter) und Dr. Bettina König (ASB) fest. Der Einsatz habe erneut gezeigt, wie gut die Rettungshundestaffeln des ASB und der JUH, unter gemeinsamer Führung der JUH Südniedersachsen, Polizei und Feuerwehren aufeinander eingespielt seien.

Foto: Horst Lange / Kreisfeuerwehr Northeim

Freitag, 20. Oktober 2017 12:27 Uhr

Höxter (red). Am Donnerstag, gegen 22:58 Uhr, wurde ein Radfahrer in der Brenkhäuser Straße wegen eines Rotlichtverstoßes von einer Streife aus Höxter angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung der Person wurde festgestellt, das gegen den 30-jährigen Mann aus Holzminden zwei Haftbefehle vorlagen. Darüber hinaus führte der Verdächtige eine geringe Menge an Betäubungsmittel mit sich sowie typisches Einbruchswerkzeug. In einer Tasche der Person befand sich noch eine bräunliche Wildkamera, an deren Hinterseite eine Rohrschelle zur Befestigung angebracht war. Bei der Wildkamera könnte es sich um Diebesgut handeln. Der junge Mann wurde der Polizeiwache zugeführt. Nach Entrichtung der ausstehenden Geldstrafen wurde der Mann entlassen. Die verdächtigen Gegenstände verlieben sichergestellt bei der Polizei. Die Polizei bittet um Hinweise zur Herkunft der vorgefundenen Wildkamera unter Tel. 05721-9620.

Foto: Polizei Höxter

Donnerstag, 19. Oktober 2017 16:38 Uhr

Kreis Holzminden (red). Auch am gestrigen Tage wurde wieder die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen außerhalb geschlossener Ortschaften kontrolliert, da es gerade außerorts auf Grund von zu hohen Geschwindigkeiten zu Verkehrsunfällen, und dann meist auch mit erheblichen Folgen kommt. So wurde erneut in einer 70 km/h-Zone gemessen. Erschreckendes Ergebnis: mit 149 km/h wurde erneut ein Motorradfahrer „Tagesschnellster“, dicht gefolgt von einem PKW-Fahrer mit 141 km/h. Damit wurde der bisherige traurige Rekord eines anderen Motorradfahrers vom ersten Tag der Sicherheitstage eingestellt. Der Motorradfahrer darf nun für drei Monate nicht nur kein Motorrad, sondern überhaupt keine führerscheinpflichtigen Fahrzeuge führen. Hinzu kommt ein Bußgeld von 600,- Euro plus Verwaltungsgebühren und obendrein noch zwei Punkte in Flensburg. Genau dies kommt auch auf den PKW-Fahrer zu. Unstreitig dürfte aber darüber hinaus auch sein, dass, wenn es bei derartigen Geschwindigkeiten zu Unfällen kommt, unabhängig davon ob selbst oder fremdverschuldet, ein Motorradfahrer kaum Überlebenschancen hat!

Dieses wird leider allzu oft vergessen, wenn es „juckt“ und der Gashahn aufgerissen wird, so Burkhard Schramm, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Holzminden. So waren trotz der in diesem Jahr intensivierten Krad-Kontrollen unter den fünf bislang im Landkreis Holzminden tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern, allein vier Motorradfahrer – eine erschreckende Bilanz, die einmal mehr die Notwendigkeit der Kontrollen untermauert. Neben zahlreichen Gurt- und Handyverstößen, bei denen letztere immer mehr zunehmen, wurden am gestrigen Tage binnen drei Stunden ebenfalls zwei Fahrten mit einem PKW unter Alkoholeinfluss festgestellt. Bei beiden Fahrzeugführern war deutliche Alkoholgeruch in der Atemluft feststellbar.

Während sich der eine Fahrzeugführer weigerte einen vorgeschalteten Alco-Test zu machen, und bei diesem somit gleich eine Blutprobe angeordnet wurde, ergab der bei der anderen Fahrzeugführerin durchgeführte Alco-Test eine Atemalkoholkonzentration von 2,0 Promille. Auch ihr wurde anschließend eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Im gleichen Zeitraum wurde dann noch eine Fahrt unter Drogeneinfluss (Cannabis) festgestellt. Auch diesem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen.

Für den kommenden Samstag ist seitens der Polizei und der Landesverkehrswacht im Bereich des Marktplatzes eine Präventionsveranstaltung zum Thema Handynutzung während der Autofahrt vorgesehen. Gleichzeitig werden dort Fragen zum Thema E-Bike und den sog. Hoverboard beantwortet. Auch wird es dort einen Berufsinformationsstand geben. Hier können Fragen zur Einstellung, Ausbildung und zu den Aufgaben der Polizei gestellt werden.

Foto: Polizei Holzminden

Donnerstag, 19. Oktober 2017 11:12 Uhr

Holzminden (red). Eine Überraschung gab es am Dienstagmorgen für die Schülerinnen und Schüler des Campe-Gymnasiums. Hier fand am gestrigen Morgen zwischen 07.00 und 07.50 Uhr eine Fahrradkontrolle statt, die in Zusammenarbeit zwischen dem Campe-Gymnasium und der Polizei organisiert wurde. 

Insgesamt 131 Fahrräder wurden durch die Beamten kontrolliert, wobei der Schwerpunkt, bedingt durch die nunmehr einsetzende dunkle Jahreszeit, auf der Einhaltung der Beleuchtungsvorschriften lag.

Allein 40 Mängel wurden dabei festgestellt. Diese reichten von nicht vorhandener bzw. nicht eingeschalteter Beleuchtung, fehlenden Reflektoren bis zu defekten Bremsen. Die einzelnen Mängel wurden schriftlich festgehalten. Bereits jetzt wurde mit der Schule ein weiterer Kontrolltermin vereinbart, bei dem diese Fahrräder dann erneut vorgeführt werden müssen.

Ebenfalls überprüft wurde die Einhaltung von Überholverboten an besonders gefährlichen Stellen im LK Holzminden. Neben dem Rasen zählt das Überholen an gefährlichen und unübersichtlichen Stellen bundes- und landesweit zu den häufigsten Unfallursachen. Insofern ging es bei den Kontrollen nicht darum möglichst viele Verkehrsteilnehmer zu "erwischen", sondern um diesen die Gefährlichkeit ihres Tuns zu vergegenwärtigen und eine gewisse Nachhaltigkeit zu erzielen.

In den Nachmittagsstunden fand dann noch eine Überprüfung von Zweirädern, insbesondere von Motorrollern, Mofas und Kleinkrafträdern, statt. Diese wurden speziell auf technische Mängel und Manipulationen hin kontrolliert. Dazu wurde auch ein sog. Rollenprüfstand eingesetzt, mit dem die mögliche Höchstgeschwindigkeit der kontrollierten Zweiräder festgestellt werden kann. So kann schnell und einfach festgestellt werden, ob am Fahrzeug manipuliert wurde um eine höhere als die durch die Bauart bedingte Höchstgeschwindigkeit zu erzielen. In so einem Fall liegt dann neben dem Erlöschen der Betriebserlaubnis nicht selten auch ein Führerscheinverstoß (Fahren ohne Fahrerlaubnis) vor, da der Fahrzeugführer in den meisten Fällen nicht die "nächsthöhere" Führerscheinklasse besitzt.

Foto: Polizei Holzminden

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Politik
Freitag, 20. Oktober 2017 07:58 Uhr
Sich kennenlernen, austauschen und vernetzen: Auf Einladung der Johanniter besuchte die neugewählte Kreistagsfraktion der SPD die Dienststelle in Holzminden
Montag, 16. Oktober 2017 10:14 Uhr

Landkreis Holzminden (mhn). Mit einer deutlichen Mehrheit von 47,11 % haben sich die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Holzminden am Wahlsonntag für Sabine Tippelt (SPD) ausgesprochen. Sie wird damit nach 2013 erneut als Direktkandidatin des Landkreises Holzminden in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover einziehen."Ich freue mich sehr über das herausragende Wahlergebnis und möchte ganz herzlich allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen danken", erklärte Tippelt am Morgen nach der Wahl.

Wie schon vor vier Jahren hat Uwe Schünemann (CDU), in diesem Jahr erreichte er 31,77 %, das Nachsehen. Im Unterschied zu 2013 war das Rennen der beiden politischen Gegner in diesem Jahr deutlicher. Siegte Tippelt (SPD) 2013 mit gerade einmal zwei Prozentpunkten Vorsprung, waren es in diesem Jahr über 15 %. Hermann Grupe (FDP) holte 9,5 % der Erststimmen, Christian Meyer (GRÜNE) 7,35 %. Die für DIE LINKE aufgestellte Golczyk erreichte 3,87 %.

Meyer (GRÜNE), Schünemann (CDU) und Grupe (FDP) folgen Tippelt

Neben Sabine Tippelt (SPD) werden auch Christian Meyer (GRÜNE), Uwe Schünemann (CDU) und Hermann Gruppe (FDP) im nächsten Niedersächsischen Landtag vertreten sein. Die Politiker ziehen über die Landeslisten ihrer Partei in den neuen Landtag ein.

Die GRÜNEN erhalten nach aktuellem Stand zwölf Sitze im Landtag, sodass Meyer, der auf Platz vier der Landesliste seiner Partei steht, auch zukünftig in Hannover vertreten sein wird.

Uwe Schünemann (CDU) steht hingegen auf Platz dreizehn der CDU-Landesliste. Gemäß des vorläufigen Endergebnisses dieser Landtagswahl gewinnt die CDU 32 Direktmandate durch Siege in den unterschiedlichen Wahlbezirken. Da die CDU insgesamt 50 Sitze erhalten soll, werden die 18 weiteren Sitze über die Landesliste vergeben, sodass Schünemann (CDU) über diesen Umweg in den Landtag einzieht.

Auch Hermann Gruppe (FDP) geht den Weg über die Landesliste seiner Partei. Die der FDP zum aktuellen Zeitpunkt zustehenden elf Sitze im neuen Landtag werden in der Summe über die Landesliste vergeben, da die FDP keinen Wahlbezirk in Niedersachsen für sich entscheiden konnte. Grupe (FDP), der auf Platz neun der Niedersächsischen FDP steht, wird somit auch in Zukunft in Hannover vertreten sein.

Foto: SPD

Montag, 16. Oktober 2017 06:30 Uhr

Eschershausen-Stadtoldendorf. Am Montag, den 30.10.2017, sind die Rathäuser in Eschershausen und Stadtoldendorf geschlossen. Des Weiteren ist am Freitag, den 20. Oktober 2017 das Rathaus in Eschershausen aufgrund einer betriebsinternen Veranstaltung geschlossen, das Bürgerbüro im Rathaus in Stadtoldendorf ist an diesem Tag zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar, alle übrigen Ämter sind auch hier an diesem Tag nicht besetzt.

Foto: red

Sonntag, 15. Oktober 2017 08:06 Uhr

Landkreis Holzminden (mhn). Die Wahllokale in Niedersachsen haben soeben geöffnet und noch bis 18 Uhr haben unter anderem die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Holzminden (Wahlkreis 20) die Möglichkeit von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Im Rahmen der Erststimme stehen Uwe Schünemann (CDU), Sabine Tippelt (SPD), Christian Meyer (GRÜNE), Hermann Gruppe (FDP) und Sabine Golczyk (DIE LINKE) zur Wahl. Doch nur die Politikerin oder der Politiker mit den meisten Erststimmen im Landkreis Holzminden zieht als direkte Repräsentantin oder direkter Repräsentant des Landkreises Holzminden in den Landtag nach Hannover ein. Darüber hinaus haben Politikerinnen und Politiker die Möglichkeit über die Zweitstimme in den Landtag einzuziehen.

Foto: Tom Figiel

Die Redaktion der Weser-Ith News informiert am heutigen Sonntag mit einem Live-Ticker zum Wahlsonntag.

+++ 20:05 Uhr: Aktuell absolute Mehrheit für SPD und GRÜNE +++

Sabine Tippelt (SPD) gewinnt heimsichen Wahlkreis 20 mit 47,11 % der Erststimmen, vor Uwe Schünemann (CDU) mit 31,77 %. Bei den Zweitstimmen siegt ebenfalls die SPD mit 42,91 % zu 28,92 % gegen die CDU. Drittstärkste Kraft im Landkreis Holzminden wird die FDP mit 9,47 %, vor den GRÜNEN mit 7,57 %. Die AfD kommt auf 6,01 %.

+++ 20:00 Uhr: Aktuell absolute Mehrheit für SPD und GRÜNE +++

Nach aktuellem Stand der Auszählungen reicht es in Niedersachsen wohl zu einer hauchdünnen Mehrheit im Landtag. Mit 68 Sitzen hätten SPD und Grüne genau die erforderliche Sitzzahl, um die absolute Mehrheit inne zu haben.

+++ 19:48 Uhr: Holzminden und Boffzen auch vollständig ausgezählt +++

Wenn auch knapp, aber trotzdem siegreich hat Tippelt (SPD) in Holzminden die Wahl hinter sich gebracht. Mit 40,84 % zu 36,60 % siegt sie vor Schünemann (CDU. Christian Meyer (GRÜNE) wird dritter mit 9,73 %. Bei den Zweitstimmen ergab die Auszählung folgendes Ergebnis: SPD (37,63 %), CDU (30,93 %), GRÜNE (9,79 %), FDP (9,40 %), AfD (6,42 %). In Holzminden holte Schünemann die Wahlbezirke "Grashüpfer", Stadt Holzminden Briefwahl II und III.

In Boffzen siegt Tippelt (SPD) deutlicher mit 48,65 % zu 31,82 % vor dem CDU-Politiker. Bei den Zweitstimmen holt die CDU gerade einmal 27,80 %, die SPD hingegen 44,88 %. Die FDP erreicht 10,33 %, die GRÜNEN 6,79 % und die AfD 5,02 %.

+++ 19:38 Uhr: Samtgemeinde Bevern ist ausgezählt +++

Fast 20 % Vorsprung bei den Erststimmen konnte Sabine Tippelt (SPD) in der Samtgemeinde Bevern vor Uwe Schünemann einfahren. Mit 47,49 % zu 28,41 % der Erststimmen siegte sie letztlich. Bei den Zweitstimmen ergab die Auszählung folgendes Ergebnis: SPD (42,58 %), CDU (25,71 %), FDP (12,92 %), GRÜNE (7,96 %) AfD (5,81) und Sonstige (1,72 %). Einzig in Dölme holte die CDU den Sieg, alle weiteren Wahlbezirke holte die SPD, jeweils deutlich.

+++ 19:10 Uhr: Reicht es am Ende doch noch für SPD-GRÜNE? +++

Nachdem es zu Beginn der Auszählung sowie den ersten Hochrechnungen nach einer Unmöglichkeit der Bildung einer Mehrheit aus SPD und GRÜNEN aussah, fehlt beiden Parteien in der Summe aktuell nur noch ein Sitz für die absolute Mehrheit im Landtag.

+++ 18:45 Uhr: Sabine Tippelt (SPD) erhält Vertrauen im Landkreis Holzminden +++

Landkreis Holzminden spricht sich deutlich für Sabine Tippelt (SPD) aus. Im Flecken Delligsen, der Stadt Holzminden sowie den Samtgemeinden Bevern, Boffzen, Bodenwerder-Polle oder Eschershausen-Stadtoldendorf liegt die SPD aktuell deutlich vor der CDU. In keiner Gemeinde kann sich die CDU aktuell vor der SPD platzieren.

+++ 18:30 Uhr: Zweitstimmen im Landkreis Holzminden +++

Der Landkreis Holzminden scheint auch in Sachen Zweitstimme in SPD-Hand zu sein. Mit 42 % liegt die SPD deutlich vor der CDU (29,68 %) und der FDP (10,28 %) sowie GRÜNE (7,23 %). Die AfD erreicht aktuell 5,65 %.

+++ 18:21 Uhr: Sabine Tippelt (SPD) vs. Uwe Schünemann (CDU) +++ 

Schünemann (CDU) gewinnt in Dölme mit 44,07 % zu 30,51 %. Tippelt (SPD) siegt in Reileifzen 60,53 % zu 27,63 %. Auch in Hunzen (50 %) und 47,74 % gewinnt Tippelt deutlich. In beiden Fällen erreicht Schünemann nicht einmal 30 %. Auch in Heinade (42,24 % vs. 36,65 %) oder Merxhausen /51,30 % vs. 26,96 %) liegt die SPD Politikerin vorne.

+++ 18:12 Uhr: AfD zieht in den Landtag ein - DIE LINKE möglicherweise raus +++

Nach aktuellem Stand ist auch die AfD im Landtag vertreten. Aktuell soll die Partei circa. 5,5 % der Stimmen erhalten haben.

+++ 18:08 Uhr: Stephan Weil (SPD) wird bereits gefeiert +++

Während die SPD Stephan Weil bereits feiert, drückt der Politiker auf die Bremse. Man habe erst eine Prognose und soll abwarten. Trotzdem spricht er von einen großen Erfolg seiner Partei.

Die ersten Hochrechnungen zeigen: 37,5% für die SPD. Es hat sich gelohnt! Vielen Dank, für Euer Vertrauen, und vielen Dank an alle, die so kräftig im Wahlkampf gekämpft haben!

Posted by Stephan Weil on Sonntag, 15. Oktober 2017

+++ 18:06 Uhr: ZDF gibt erste Prognose ab +++

Nach einer ersten Prognose des ZDF soll die CDU 35 %, SPD 37 %, GRÜNE 8 %, FDP 7,5 %, LINKE 4,5 % und AfD 5,5 % haben.

+++ 18 Uhr: ARD gibt erste Prognose ab +++

Nach einer ersten Prognose der ARD soll die CDU 35 %, SPD 37,5 %, GRÜNE 8,5 %, FDP 7 %, LINKE 4,8 % und AfD 5,5 % haben.

+++ 17:11 Uhr: Wenn der Weg über die Landesliste führt +++

In gut 50 Minuten schließen die Wahllokale und am Ende dieses Wahlsonntags kann es nur eine/n Direktkandidatin/en geben, der/die im Landkreis Holzminden gewählt wird. Wer nicht direkt als Repräsentant des Wahlkreises gewählt wurde, darf jedoch weiterhin über die Landeslisten seiner Partei auf den Einzug in den Landtag hoffen. Sabine Tippelt (SPD) beispielsweise steht auf Platz 28 ihrer Partei, Uwe Schünemann (CDU) ist auf Platz 13. Hermann Grupe (FDP) steht auf Platz neun, während Christian Meyer (GRÜNE) die Nummer vier ist.

+++ 16:50 Uhr: Zuvor hatte auch Stephan Weil (SPD) seine Stimmen abgegeben +++

Auf dieses Bild haben offenbar viele gewartet: Stephan Weil bei seiner Stimmabgabe in Hannover. 🗳

Posted by NDR Niedersachsen on Sonntag, 15. Oktober 2017

+++ 16:45 Uhr: Bernd Althusmann (CDU) gibt seinen Stimmzettel in Sürdergellersen ab +++

CDU-Herausforderer Bernd Althusmann gibt seinen Stimmzettel in Südergellersen in Begleitung seiner Frau ab.

Posted by NDR Niedersachsen on Sonntag, 15. Oktober 2017

+++ 14:30 Uhr: Wahlbeteiligung weiterhin höher als 2013 +++

Auch zum Wahlzeitpunkt um 12:30 Uhr war die Wahlbeteiligung in diesem Jahr höher, als noch zur Landtagswahl 2013 - 26,91 % vs 23,03 %

+++ 11:05 Uhr: Wahlbeteiligung höher als 2013 +++

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung bei dieser Landtagswahl sein? Das Land Niedersachsen hat soeben eine erste Zahl vermelden können: um 10 Uhr haben bereits 8,21 % gewählt, 2013 waren es nur 5,37 %. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

+++ 11:00 Uhr: CDU-Politiker Uwe Schünemann wendet sich noch einmal an die Wählerinnen und Wähler +++

Heute gilt es! Ich wette, dass wir in Holzminden die höchste Wahlbeteiligung in Niedersachsen schaffen. Gehen Sie mit?

Posted by Uwe Schünemann MdL on Samstag, 14. Oktober 2017
Sonntag, 15. Oktober 2017 07:00 Uhr

Eschershausen-Stadtoldendorf (rus). Am kommenden Dienstag, den 17. Oktober 2017, werden technische Arbeiten an der Telefonanlage der Samtgemeindeverwaltung Eschershausen-Stadtoldendorf durchgeführt. Es kommt dabei zu Einschränkungen in der telefonischen Erreichbarkeit beider Rathäuser in Eschershausen und Stadtoldendorf. Die Durchwahlnummern sind am Dienstag ab 09.00 Uhr und nochmals ab 12.00 Uhr für ca. eine Stunde nicht erreichbar. Die Telefonzentrale unter der Rufnummer (05532) 9005-0 bleibt während der gesamten Umstellungsarbeiten uneingeschränkt erreichbar.

Foto: red

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Wirtschaft
Samstag, 21. Oktober 2017 07:19 Uhr
Symrise-Azubis werden Kinostars
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:08 Uhr

Holzminden (red). Am Mittwoch, den 18.10.2017, sowie jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat (außer in den Ferien), findet von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr der Baby-Kreis im AGAPLESION EVANGELISCHES KRANKENHAUS HOLZMINDEN, in der Hebammengemeinschaft Lebensbaum statt. Herzlich eingeladen sind alle Mütter mit Ihren Kindern bis zum 1. Lebensjahr. Dort können sie Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und bekommen Antworten auf all ihre Fragen. Betreut wird der Baby-Kreis von Kinderkrankenschwestern und Hebammen. Bei jedem Treffen können sich Gäste zu einem vom Krankenhaus ausgewähltem Thema gezielt informieren. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. Das Thema für den 18.10.2017 lautet: „Unfallverhütung“.

Freitag, 13. Oktober 2017 08:04 Uhr

Holzminden (r). Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt: „Mit den Investitionsmitteln stellen wir eine hochwertige Behandlung der Patientinnen und Patienten sicher.“ Im Rahmen der Investitionsförderung für die Kliniken im Land hat Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt heute Agaplesion Evangelisches Krankenhaus in Holzminden einen Förderbescheid in Höhe von 7,5 Mio. Euro überreicht. Die Gelder werden für die Neustrukturierung des Funktions- und Pflegebereichs verwendet.

„Mit den verbindlich bereitgestellten Investitionsmitteln des Landes wird die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort deutlich verbessert“, sagt Ministerin Cornelia Rundt: „Es geht darum, dass unsere Krankenhäuser eine hochwertige Behandlung der Patientinnen und Patienten sicherstellen und fit für die Zukunft gemacht werden. Zudem brauchen wir gute und faire Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte, ohne die in einer Klinik gar nichts geht.“

Hocherfreut über die große Investition zeigt sich auch die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Fördermaßnahme innerhalb der Wahlperiode abschließen zu können. Ein ganz großes Dankeschön dafür an Sozialministerin Cornelia Rundt“, so Tippelt.

Die Gelder sind Teil des großen Investitionsprogramms für Niedersachsens Krankenhäuser im Umfang von rund 1,3 Milliarden Euro bis 2020 – eine bislang einmalige Investitionssumme. Das Land baut damit den Sanierungsstau an Niedersachsens Kliniken auf einen Schlag ab. Voraussetzung für die Ausstellung der Förderbescheide war, dass der Niedersächsische Landtag die Investitionsprogramme in seiner letzten Sitzung passieren ließ. „In einem Kraftakt baut das Land gemeinsam mit den Kommunen den Investitionsstau an Niedersachsen Krankenhäusern nachhaltig ab“, so Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt: „Besonders wichtig ist, dass auch in den ländlichen Regionen gut erreichbare Kliniken eine Zukunftsperspektive erhalten und auf dem neuesten Stand der Technik sind.“

Foto: SPD

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Sport
Sonntag, 22. Oktober 2017 12:21 Uhr
KO-Nacht von Holzminden: Thes, "Zaza", Georgikeas und Mohammedali siegen
Sonntag, 22. Oktober 2017 07:35 Uhr

Großenheidorn/Stadtoldendorf (mhn). Was für eine Leistung des TV 87 Stadtoldendorf – mit 33:46 brennen die Homburgstädter beim MTV Großenheidorn II ein wahres Feuerwerk ab und zwingen den Gastgeber bereits früh in der Partie in die Knie. „Eine bärenstarke Leistung meiner Mannschaft“, kommentierte Trainer Niemeyer im Anschluss die Partie. Über 2:2 (3:03 Min.) gelingt dem TV 87 Stadtoldendorf gleich zu Beginn der Begegnung ein Lauf. Nach gut zehn Minuten lag der Gast mit 3:7 in Führung.

Nur noch kurz, zwischen der 10. und 14. Minute, kann Großenheidorn die Partie ausgeglichener gestalten. Doch bis 26. Minute zünden Marcel Geese und André Michael den Turbo: beide erzielen jeweils vier Treffer binnen kurzer Zeit und katapultieren Stadtoldendorf weiter in Führung. Zur Halbzeit liegt Stadtoldendorf bereits mit 8:22 vorne – die Vorentscheidung.

„Die Abwehr stand makellos und Großenheidorn erkannte bereits nach zehn Minuten, mit welchem Ziel wir angereist sind – zwei Punkte bzw. den Auswärtssieg zu holen. Die Leistung der Abwehrformation Dennis Brünnig, Mats Busse, Marcel Geese und Lukas Lorentzen war beeindruckend!“, schwärmte Niemeyer. Im Angriff profitierten in der ersten Halbzeit die beiden Außenspieler Daniel Adler und André Michael durch konsequente Abschlüsse und die Achse um Von Frankenstein, Busse und Geese brachte die Hausherren zur Verzweiflung.

Nach dem Seitenwechsel stelle der Gastgeber auf Manndeckung um, doch mehr als die Verkürzung des Rückstands des Gastgebers auf zwischenzeitlich „nur“ noch zehn Tore, nach einer starken Serie von MTV-Spieler Maurice Nolte mit vier Treffern binnen kurzer Zeit, gelingt dem Gast nicht.

Über 15:25 (35:48 Min.), 16:32 (42:33 Min.) und 18:35 (45:46 Min.) erreicht Stadtoldendorf einen souveränen 33:46-Sieg. Neben der starken Leistung in der Defensive stechen besonders André Michael und Marcel Geese mit jeweils zehn Treffern heraus. Mats Busse konnte bei seinem Comeback ebenfalls starke neun Treffer erzielen. Von Frankenstein und Knoke trafen jeweils fünfmal, zudem Adler (4), Dennis Michael (2) und Jan-Christioph Ahlers (1). Zudem feuerte auch Lukas Lorentzen ein gutes Comeback.

„Die erste schwere Hürde wurde somit beeindruckend gemeistert, die zweite schwere Aufgabe erwartet uns am kommenden Heimspiel-Wochenende. Der Siegeswille meiner Jungs war beeindruckend und macht Lust auf das anstehende Topspiel gegen Hannover Anderten“, so Niemeyer abschließend. Leider verletzte sich Sascha Michael, von dieser Stelle wünscht die Redaktion eine gute Besserung.

https://www.youtube.com/watch?v=lcRtcJUwUmM&feature=youtu.be

Foto/Video: TV 87

Samstag, 21. Oktober 2017 07:36 Uhr

Boffzen (red). Robert Hartmann aus Boffzen – eine weit über die Grenzen des Kreises Holzminden hinaus bekannte Größe des Ehrenamts im Breitensport – hat seinen 80. Geburtstag gefeiert. Der komplette Vorstand des Kreissportbundes Holzminden ließ es sich nicht nehmen, dem KSB-Ehrenmitglied zu gratulieren. 

„Aufgrund seiner großen Erfahrung haben wir immer wieder gerne auf den Rat von Robert Hartmann zurückgegriffen“, sagte Kreissportbundvorsitzender Bernd Wiesendorf. Mit einem Augenzwinkern wies er darauf hin, dass eine offizielle Auszeichnung nicht mehr möglich sei, da der Jubilar sämtliche Ehrungen schon erfahren habe – bis hin zum Bundesverdienstkreuz, das ihm 2011 für seinen unermüdlichen Einsatz verliehen worden ist. 

1962 begann die ehrenamtliche Tätigkeit von Robert Hartmann, bis 1980 war er Leiter der Tischtennisabteilung im MTV Boffzen. 1966 wurde er im MTV zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Fünf Jahre später übernahm er den Vorsitz. Das Amt füllte Robert Hartmann mit solch einer Hingabe aus, dass er 35 Jahre – also bis 2006 – Vorsitzender des MTV blieb. Aufgrund seiner Verdienste ernannte ihn der Verein zum Ehrenvorsitzenden.

Aber auch kreisweit war Hartmann ehrenamtlich tätig. Von 1963 bis 1979 bekleidete er das Amt des Jugendwartes beim Kreisfachverband Tischtennis, 1981 übernahm er für zehn Jahre dessen Vorsitz. Zudem war er 20 Jahre stellvertretender Vorsitzender beim Kreissportbund, bevor er diesen von 2001 bis 2006 als Vorsitzender anführte. „Robert Hartmann wusste als sachorientierter Mensch immer durch Freundschaft und Partnerschaft zu überzeugen und zu vermitteln“, sagte Wiesendorf. „Er ist ein Musterbeispiel für Fairness und Vertrauen, nicht umsonst genießt er solch ein hohes Ansehen.“ 

Robert Hartmann dankte seinen Gästen für die Glückwünsche und seiner Familie, allen voran Ehefrau Elli, für die jahrzehntelange Unterstützung. „Ohne diesen Rückhalt und ohne dieses Verständnis hätte ich mich niemals so stark ehrenamtlich engagieren können."

Foto: Kreissportbund Holzminden

Freitag, 20. Oktober 2017 18:18 Uhr

Holzminden (mm). Auch in diesem Jahr fand einen Tag vor der großen Holzmindener Boxgala das offizielle Wiegen statt. Am morgigen Samstagabend wird es insgesamt vier Titelkämpfe geben, auf die sich das Publikum freuen darf. Einlass ist um 17 Uhr. Um 18 Uhr beginnen die ersten Vorkämpfe, ehe um 19 Uhr die Boxshow mit der Begrüßung starten wird. "Wir freuen uns auf eine schöne Veranstaltung mit guten Kämpfen", eröffnete Redzo Dedeic von der Kety Boxpromotion die Pressekonferenz im Autohaus Vatterott. Nach eineinhalb Jahren Pause will sich sein Schützling Predrag Radosevic (Montenegro) wieder an die Weltspitze boxen. Bereits zweimal stand er in einem großen Weltmeisterschaftkampf - in seinem ersten unterlag er Felix Sturm. "Ich möchte einen dritten Versuch wagen und wir sind auf einem guten Weg", so Radosevic, der im Mittelgewicht auf den Kölner Sabri Ulus Göcmen treffen wird.

Leider musste Emil Markic (Kroatien) aufgrund einer Erkrankung seinen Weltmeisterkampf absagen, doch Ersatz hat WBU-Präsident Torsten Knille schnell gefunden. Sein Schützling Mohammadali Bayat Farid (Dubai) wird gegen Frank Blümle aus Neumünster in den Ring steigen. Viel preisgeben wollte der gebürtige Iraner vor dem Publikum nicht, aber sein Trainer ist sich sicher, dass er seine Klasse morgen unter Beweis stellen und den Zuschauern einen spektakulären Kampf bieten wird.

Der Mann der letzten FightNight wird auch wieder mit von der Partie sein. Toni "the tiger" Thes wird seinen Titel im Thaiboxen gegen den Türken Dogan Kurnaz verteidigen. "Ich war zweimal im Trainingslager, habe viel Sparring gemacht und bin so fit wie noch nie. Eigentlich müsste ich die 5 Runden voll durchpowern können", gibt sich der Champion vor seinem Kampf äußerst zuversichtlich.

Ob dieser Abend für Güney Artak zum "Schlachtfest" wird, wird sich zeigen. Der Hannoveraner trifft im K1 auf den Halberstädter Kevin Wedhorn - in diesem Kampf wird es um den "WBU International Title" gehen.  "Ich freue mich über die Möglichkeit um den Titel zu kämpfen. Ich habe mich mit meinem Trainer Toni Thes intensiv auf den Kampf vorbereitet und bin fit", freut sich der junge Athlet.

"Ich freue mich ganz besonders bei einer Veranstaltung von Jamal Ibrahim dabei zu sein. Vor so einem Publikum zu kämpfen wird für mich eine Ehre sein. Ich freue mich auf den Kampf und mich mit einem jungen Kämpfer morgen im Ring messen zu können", berichtet der deutsche WBU SemiPro Schwergewichtsweltmeister im Boxen.

Die Vorkämpfe:

1.Kampf

Super Welterweight 4 Runden

Sardas Güley (Koblenz) vs. Florian Kola (Leipzig)

2. Kampf

Flyweight 4 Runden Female 2 Min

Evre Bampali (Nürnberg) vs. Elena Malzeve (Hamburg)

3. Kampf

Heavyweight 4 Runden

Ramazan Yilmaz (Karlsruhe) vs. Christof Piotek (Koblenz)

4. Kampf

Cruiserweight 6 Runden

Rashid Raad (Frankfurt) vs. Nedelijko Cvorovic (Kroatien)

5.Kampf

Cruiserweight 4 Runden

Prasovic Delic (Montenegro) vs. Rene Proft (Kiel)

 

Begrüßung

6. Kampf

Cruiserweight 4 Runden

Michael Klempert (Frankfurt) vs. Juan Goglimente (Argientinien)

7. Kampf

Super Midleweight 6 Runden

Marcello Lenz (Neumünster) vs. Christian Pawlak (Espelkamp)

8. Kampf

Super Midleweight 8 Runden

Semir Bajrovic (Serbien) vs. Ivan Jukic (Kroatien)

9. Kampf

Super Welterweight 4 Runden

Mario Lenz (Neumünster) vs. Omar Siala (Hameln)

10. Kampf

Middleweight 4 Runden

Besir Ay (Hannover) vs. Ganiyou Idriss (Leipzig)

11. Kampf

vacant interim WBU Cruiserweight World Title 12 Runden

Sotirios Georgikeas (Frankfurt) vs. Ruben Angel Minto (Argentinien)

12. Kampf

Middleweight 6 Runden

Predrag Radosevic (Montenegro) vs. Sabri Ulas Göcmen (Köln)

13. Kampf

vacant WBU K1 Heavyweight European Title 5 Runde a 2 Minuten

Güney Artak (Hannover) vs. Kevin Wedhorn (Halberstadt)

14. Kampf

vacant WBU Cruiserweight International Title 10 Runden

Mohammedali Bayat Farid (Dubai) vs. Frank Blümle (Neumünster)

15. Kampf

WBU Thaiboxing Light Heavyweight World Title 5 Runden a 3 Minuten

Champion Toni Thes vs. Dogan Kurnaz (Türkei)



Fotos: mm

Freitag, 20. Oktober 2017 15:01 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). „Jetzt kommen die Knallerspiele“, heißt es von Seiten des TV 87 Stadtoldendorf. Zum Auftakt nach der Herbstpause ist die Mannschaft von Dominik Niemeyer beim MTV Großenheidorn II zu Gast. Der Blick auf die Tabelle verrät, es spielt der ungeschlagene Tabellenzweite beim Vierten der Liga auf. Im Gegensatz zu den Homburgstädtern hat der Gastgeber bereits zwei Spiele in dieser Saison abgeben müssen. Etwas relativiert werden kann diese Bilanz durch den Blick auf die vergangenen Gegner. Großenheidorn II kassierte zunächst beim TUS Himmelsthür - Tabellenführer - eine 38:31-Niederlage, ehe das Team vor der Herbstpause beim VfL Hameln II - Platz fünf - mit 30:27 unterlag.

Gegen beide Mannschaften muss sich der TV 87 Stadtoldendorf in der näheren Zukunft auch erst noch beweisen. „Matz Busse, Lukas Lorentzen und König stehen uns bei dieser schweren Aufgabe nicht zur Verfügung. Die Mannschaft hat sich jedoch in den letzten Monaten weiterentwickelt und ist in der Lage, zusammen schwere Aufgaben zu meistern. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel mit dem vorhandenen Willen“, berichtet Dominik Niemeyer. Anwurf der Partie ist am Samstag um 17 Uhr in Großenheidorn.

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Samstag, 21. Oktober 2017 06:58 Uhr
Der Ton wird rauer: Zweite Demo für die Rückholung der Unfallchirurgie nach Höxter
Sonntag, 15. Oktober 2017 15:22 Uhr

Nieheim/Kreis Höxter (rus). Zufriedene Gesichter sind am Sonntag zu sehen, sowohl auf Seiten der Veranstalter und Aussteller, wie auch bei den vielen Gästen, die die inzwischen 17. Gewerbeschau im beschaulichen Nieheim besucht haben. Rund 50 Ausstellern haben sich dort präsentiert. In der Stadthalle, im Messezelt sowie im Außenbereich waren die vielen Stände gefragt, viele gute Gespräche kamen zustande, viel Wissenswertes wurde ausgetauscht.

Bei spätsommerlichen Temperaturen und sonnigem Wetter hatte die Messe auch am Sonntag nochmal zahlreiche Besucher auf das Messegelände gelockt. Auch am Stand der Onlinezeitung, die sich erstmals auf der Messe präsentierte, war viel los. „Wir sind begeistert von dem tollen Feedback der Leser“, sagt Vertriebsleiter Benjamin Beineke, der gemeinsam mit seinem Team den Messestand betreut. „Wir haben viele gute Gespräche geführt“. In einer Bildergalerie haben wir die Eindrücke vom Sonntag noch einmal in Bildern festgehalten.

Fotos: rus

Freitag, 13. Oktober 2017 13:46 Uhr

Einbeck (rus). Am 17. November um 19:00 Uhr ist Christian Geistdörfer im PS.Speicher zu Gast und spricht über seine Karriere unter dem Titel "Weltmeister, Unternehmer und Mensch". Die Veranstaltung ist für Förderfreunde frei, alle anderen zahlen 5,00 Euro an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

„Im Sport lernte ich die elementaren Dinge des Lebens: Verlieren, Gewinnen, Disziplin, Leistungsbereitschaft, Solidarität und Respekt voreinander.“ Christian Geistdörfer (Jahrgang 1953) ist ein geradliniger Mensch. Seine fast zwei Jahrzehnte umspannende aktive Motorsport-Karriere hat ihn geprägt. Diese Verbindlichkeit, dieses „Mensch sein“, diese elementaren Eigenschaften schätzten und schätzen sein Umfeld und seine Geschäftspartner. Somit schloss er nahtlos aus dem Motorsport zum Entrepeneur und gefragten Berater an. Was ihn geprägt hat, wie man als Unternehmer und Mensch vom Motorsport, dem Teamsport Rallye, profitiert und was wir daraus lernen können, trägt Christian Geistdörfer in seiner kurzweiligen und mit vielen Anekdoten gespickten Art vor.

Christian Geistdörfers professionelle Motorsport Karriere umspannt 15 Jahre, von 1975 bis 1990. In den Jahren 1980 und 1982 gewann er die Rallye Weltmeisterschaft mit Walter Röhrl, 1983 wurden sie Zweitplatzierte. Während seiner ganzen Karriere erhielt Christian zahlreiche nationale Auszeichnungen für seine herausragenden Rennergebnisse, darunter 13 WM Siege und der viermalige Gewinn der Rallye Monte Carlo. 1989 gründete er die erfolgreiche Event-Agentur Prodrive, 1999 die P&W Sponsor Consulting GmbH in Kooperation mit der Warsteiner Brauerei. 2004/05 war er Marketing Direktor des Formel 1 Teams Midland. Seit 2006 engagiert er sich in der Projektentwicklung für neue Rennstrecken und ist als gefragter Berater für Motorsportthemen unterwegs. Sonst ist er sozial engagiert, man trifft ihn auf den verschiedensten Motorsportveranstaltungen, er spricht vor Publikum.

Fotos: PS.Speicher

Montag, 09. Oktober 2017 10:36 Uhr

Einbeck (red). Die Stadtwerke Einbeck teilen mit, dass Gäste anlässlich des Eulenfestes von Freitag, 13. Oktober, 14 Uhr bis Montag, 16. Oktober, 9 Uhr, kostenlos im Parkhaus „Am Brauhaus“ in der Hägerstraße parken können. Die Zufahrt zum Parkhaus ist über die Einfahrt in der Papenstraße möglich. Der Zugang bleibe für alle Besucherinnen und Besucher Tag und Nacht im oben genannten Zeitraum geöffnet, heißt es abschließend.

Foto: Stadtwerke Einbeck

Donnerstag, 05. Oktober 2017 20:05 Uhr

Emmerthal (red). Am Donnerstagabend, gegen 18 Uhr, musste ein Ultraleichtflugzeug auf einem Acker bei Deitlevsen notlanden, hierbei überschlug sich das Fluggerät. Der 35-jährige Pilot aus Bad Oeynhausen blieb glücklicherweise unverletzt. Das Flugzeug war von Leipzig in Richtung Ports Westfalica unterwegs und musste nach ersten Erkenntnissen aufgrund eines technischen Defekts unplanmäßig eine Außenlandung vornehmen. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.

Foto: Polizei

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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