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Sonntag, 13. August 2017 09:20 Uhr

Lauenförder CDU-Ortsverband: "Es besteht noch Handlungsbedarf!"

Edith Götz, Manuel Siegert, Uwe Schünemann und Wolfgang Heidebrecht.

Lauenförde (red). Nach sieben Wochen Schienenersatzverkehr zwischen Adelebsen und Ottbergen wurden die Gleisbauarbeiten auch am Lauenförder Bahnhof pünktlich abgeschlossen. Der Zugverkehr läuft wieder fahrplanmäßig. Insgesamt 72 km Schienen wurden ausgetauscht. Mit der durchgängigen Bahnverbindung im Stundentakt habe der Standort Lauenförde - auf halber Strecke zwischen den Universitäts- und Klinistandorten Paderborn und Göttingen gelegen - bereits zuvor eine deutlich Aufwertung erhalten. Die direkte Erreichbarkeit sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer besseren Verkehrsanbindung der strukturschwachen Region, meint die CDU.

"Ein eigener Bahnhof in einem so kleinen Ort kann gar nicht hoch genug wertgeschätzt werden", so Manuel Siegert. So habe er während seiner gesamten Ausbildungszeit die Zugverbindung nach Göttingen nutzen und den Wohnort Lauenförde beibehalten können. Auch im Hinblick auf den nachhaltigen Fahrrad-Tourismus in der Region sei der Zug ein hochaktuelles Verkehrsmittel, welches viele Probleme vermeide.

Uwe Schünemann dazu: "Kürzlich habe ich selbst die Zugstrecke aus Göttingen genutzt. Es gab auf der Strecke bislang mehrere Langsamfahrabschnitte, dadurch ergab sich eine vergleichsweise lange Fahrzeit." 

Dass die Sanierung nun die Grundlage dafür schaffe, dass die Langsamfahrabschnitte einmal aufgehoben werden könnten und durch die eingesparte Zeit ein Haltpunkt für Meinbrexen, für den die CDU sich bereits eingesetzt hatte, in den Bereich des Möglichen rücken könnte, hoffen auch Manuel Siegert, Edith Götz und Wolfgang Heidebrecht. Sie äußern außerdem die Hoffnung, dass die Lücke im Stundentakt am frühen Nachmittag, die bislang aufgrund der bisherigen Gegegebenheiten vorhanden war, in der Folge der verbesserten Fahrzeiten zum nächsten Fahrplanwechsel geschlossen werden könne. 

Anders als beim Bahnhof in Adelebsen, der über das Projekt "Niedersachsen ist am Zug" komplett modernisiert wurde, die Bahnsteighöhe barrierefrei angepasst und mit Verbesserungen im Hinblick auf die behindertengerechte Ausstattung gestaltet wurde, sei diese Möglichkeit in Lauenförde/Beverungen allerdings verpasst worden. Auch die Nutzung des Lauenförder Bahnhofsgebäudes sei weiterhin unklar, der Bahnhof auch optisch weiterhin in keinem guten Zustand. 

"Hier besteht unverändert Handlungsbedarf", so Wolfgang Heidebrecht, auch Kreisvorsitzender des Behindertenverbands VDK. Neben dem schlechten Erscheinungsbild bemängelt Heidebrecht allerdings besonders die weiterhin unbefriedigende Bahnhofszuwegung. Die fehlende Trennung von Fußgänger- und Fahrbahnbereich berge aufgrund der Sichtproblematik besonders für schwächere Verkerhsteilnehmer Gefahren.

"Wir haben bereits Kontakt mit den zuständigen Stellen aufgenommen, um abzuklären, ob im Bereich der Bahnhofszufahrt kurzfristig Abhilfe zu schaffen ist", erläutert die CDU-Vorsitzende Edith Götz. Uwe Schünemann ist zuversichtlich: "Die Gleissanierung ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung zur südniedersächsischen Infrastruktur - bei Haltepunkt und Bahnhofssanierung bleiben wir dran und werden auch Fördermöglichkeiten ausloten."

Foto: CDU Lauenförde

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